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Medienschau : Verbraucherschützer mahnen Fondsgesellschaften ab

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Die Comdirect-Gruppe hat ihr gesenktes Gewinnziel 2010 leicht übertroffen und will an ihre Aktionäre etwas mehr ausschütten als in den Vorjahren. Vor Steuern verdiente die Commerzbank-Tochter laut Mitteilung vom Donnerstag 80,9 Millionen Euro nach rund 76 Millionen Euro im Jahr davor. Mitte 2010 hatte Comdirect ihr Jahresziel auf 80 Millionen Euro von zuvor 100 Millionen Euro gesenkt. An die Anteilseigner will die im SDax notierte Gruppe nun 0,42 Euro je Aktie als Dividende zahlen nach 0,41 Euro in den Jahren
zuvor. (Dow Jones)

ABB steigert Nettogewinn und gibt sich zuversichtlich

Der Schweizer Industriekonzern ABB hat im vierten Quartal von einer Belebung der Nachfrage der Industrie- und Versorgungskunden profitiert. Dank einer verbesserten Kostenstruktur habe das Unternehmen die Rentabilität „gut im Zielkorridor gehalten“, stellte Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung, bei Vorlage der Zahlen am Donnerstag fest.

Wie Ende Januar angekündigt, gelangen ABB bei wichtigen Kennziffern prozentual zweistellige Zuwächse. So nahm der Auftragseingang im Schlussquartal um 18 Prozent (in lokalen Währungen) auf 8,75 Milliarden Dollar zu und übertraf damit die Konsensschätzung der Analysten von 8,69 Milliarden Dollar. Das Ebit kletterte um 23 Prozent (in Dollar) auf 978 Millionen Dollar. Hier hatten Beobachter dem Siemens-Wettbewerber mehr zugetraut, nämlich 1,033 Milliarden Dollar. Im Ebit sind bereits kommunizierte Rückstellungen im Zusammenhang mit einem Großprojekt von rund 120 Millionen Dollar enthalten. Die operative Ebit-Marge lag laut ABB mit 12,3 Prozent im Zielkorridor von 11 Prozent bis 16 Prozent.

Kleiner als angenommen fiel auch der Konzerngewinn aus. Er legte um 30 Prozent auf 700 Millionen Dollar zu, im Mittel der Schätzung waren 734 Millionen Dollar erwartet worden. Der Umsatz stieg um 5 Prozent oder in lokalen Währungen um 6 Prozent auf 9,18 Milliarden Dollar. An der guten Ergebnisentwicklung will ABB ihre Aktionäre mit einer auf 0,60 (0,51) Franken je Aktie erhöhten Dividende teilhaben lassen.

Für das laufenden Jahr zeigte sich Hogan zuversichtlich. ABB erwarte für 2011 in allen Regionen eine weitere Belebung der Nachfrage nach Energie- und Automationslösungen. Wichtige Wachstumsmotoren werden dabei abermals die Schwellenländer sein. (Dow Jones)

Axa-Gewinn sinkt 2010 wegen Spartenverkauf

Europas zweitgrößter Versicherer Axa erhöht trotz eines Gewinnrückgangs die Dividende um ein Viertel. Die Aktionäre sollen mit 69 Cent je Anteil am Überschuss beteiligt werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Das seien 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Überschuss sank im Vorjahr wegen der Belastungen aus einem Spartenverkauf um 24 Prozent auf 2,75 Milliarden Euro. Bereinigt um den Verkauf des britischen Lebensversicherungsgeschäfts sei der Gewinn um 18 Prozent auf 4,39 Milliarden Euro gestiegen. Der Umsatz legte um ein Prozent auf 90,97 Milliarden Euro zu. Axa-Chef Henri de Castries bezeichnete die Ergebnis als solide. (dpa-AFX)

Nvidia ist nach Gewinnsprung optimistisch

Nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Quartal blickt der Chiphersteller Nvidia optimistisch auf das laufende Geschäft. Vor allem wegen der Nachfrage nach den Tegra-Chips für Handys werde der Umsatz im ersten Quartal um sechs bis acht Prozent auf 940 bis 957 Millionen Dollar zulegen, teilte der amerikanische Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss mit. Analysten rechneten im Schnitt mit 889 Millionen Dollar.

In dem vierten Quartal zum 30. Januar war der Gewinn um mehr als 30 Prozent auf 172 Millionen Dollar oder 29 Cent je Aktie gestiegen. Ohne die Einnahmen aus einem beigelegten Patentstreit mit dem weltgrößten Chiphersteller Intel lag der Überschuss bei 23 Cent je Anteilsschein. Analysten hatten mit 16 Cent gerechnet. Der Umsatz ging um knapp zehn Prozent auf 886 Millionen Dollar zurück. (Reuters)

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