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Medienschau : United Internet verzeichnet Verlust, senkt Prognose

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Tui mit leichtem Gewinnrückgang im dritten Quartal

          Der Touristikkonzern Tui hat im dritten Quartal einen leichten Gewinnrückgang verbucht. Das Konzernergebnis lag mit 448 Millionen Euro drei Prozent unter dem Wert vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Gründe waren vor allem Kosten für die Integration der britischen First Choice, der schwache Kurs des britischen Pfunds und ein Gewinnrückgang der aufgegebenen Sparte Containerschifffahrt. Der Umsatz der Touristiksparte, auf die sich Tui künftig konzentrieren will, erhöhte sich wegen der erstmaligen Einbeziehung von First Choice um rund 17 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis der Sparte legte um 15 Prozent auf 795 Millionen Euro zu. Für den Gesamtkonzern erwartet der Vorstand im Gesamtjahr unverändert einen deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses. Allerdings drückten Sonderbelastungen aus der Fusion von First Choice und der Tui Touristiksparte das Nettoergebnis deutlich. In der Touristik werde mit einem deutlichen Anstieg des operativen Ertragsniveaus gerechnet. In der laufenden Wintersaison 2008/2009 sowie in der Sommersaison 2009 werde Tui erneut bei der Bemessung der Kapazitäten flexibel auf die Nachfragesituation reagieren. In der Containerschifffahrt, von der sich Tui trennt, erwartet der Konzern trotz eingetrübter Konjunktur für das Geschäftsjahr 2008 eine deutliche Steigerung des Ertragsniveaus. (Reuters)

          Salzgitter wächst deutlich und profitabel

          In einem von zunehmender Verunsicherung hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung geprägten Umfeld erzielte der Salzgitter-Konzern dank der im Berichtszeitraum starken Walzstahl- und Rohrnachfrage ein neues Rekordergebnis vor Steuern für die ersten drei Quartale eines Geschäftsjahres. Basierend auf der äußerst gesunden finanziellen Situation und der soliden strategischen Aufstellung ist die Salzgitter AG somit für die kommende Zeit gut gerüstet. Der Konzern-Außenumsatz stieg um 2,14 Milliarden Euro auf 9,64 Milliarden Euro (+ 29 Prozent; 9M 2007: 7,50 Milliarden Euro). Neben den höheren Absatzpreisen für Stahlprodukte trugen primär die Gesellschaften der Klöckner-Werke AG im Unternehmensbereich Technologie, aber auch weitere Gesellschaften, die in der Vorjahresperiode noch nicht zum Konsolidierungskreis des Konzerns gehört hatten, 1,02 Milliarden Euro zum Umsatzwachstum bei. Der Vorsteuergewinn des Konzerns kam mit 1,01 Milliarden Euro geringfügig über dem Vergleichswert der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2007 (980 Millionen Euro) aus. Die Zunahme resultiert einerseits aus den besseren Erlösen, die im Röhrengeschäft deutliche Wirkung zeigten und auch zu einer temporären Margenausweitung bei den Lager haltenden Gesellschaften der Handelsdivision führten. Zum anderen stieg der Ergebnisbeitrag des Unternehmensbereichs Technologie gegenüber der Vorjahresperiode um über 25 Millionen Euro. Mit 689,0 Millionen Euro übertraf der Gewinn nach Steuern den Wert der ersten neun Monate 2007 (594,9 Millionen Euro) vorwiegend aufgrund des niedrigeren inländischen Körperschaftssteuersatzes um 16 Prozent. Das Ergebnis je Aktie betrug 12,30 Euro. Der ROCE aus industriellem Geschäft lag bei 31,4 Prozent, unter Berücksichtigung der über eine Milliarde Euro liquiden Mittel ergab sich eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals von 28,0 Prozent (9M 2007: 29,0 Prozent). (Ad-hoc)

          EADS: Gewinn in den ersten neun Monaten

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