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Medienschau : Ungarn erhält keine Gelder mehr von IWF und EU

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Sabic verfehlt die Erwartungen, Philips profitiert von Basiseffekten, Heidelberger Druck strebt ausgeglichenes Ergebnis an, TPG/Carlyle kaufen Healthscope, AIG zahlt 725 Millionen Dollar für Vergleich, BP erwägt angeblich Restrukturierung, GDF Suez will angeblich International Power kaufen, Kreise - Nokia Siemens Networks kauft von Motorola zu, Moody's stuft das Rating von Irland herunter, IWF will Nothilfen auf 1 Billion Dollar aufstocken - FT, Sanierung der ‘Cajas' wird teuer

          Unternehmen

          Sabic verfehlt die Erwartungen

          Niedrigere Verkaufspreise haben das Ergebnis des Chemiekonzerns Saudi Basic Industries (Sabic) im zweiten Quartal belastet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Nettogewinn dank neuer Produktionskapazitäten zwar um 177 Prozent auf umgerechnet 1,04 Milliarden Euro (5,02 Milliarden Riyal), wie der nach Marktwert weltgrößte Chemikalienkonzern am Sonntag mitteilte. Damit verfehlte der BASF-Rivale jedoch die durchschnittlichen Analystenerwartungen und blieb zudem hinter dem Ergebnis des ersten Quartals zurück. Die Umsätze seien im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte Sabic ohne Nennung von Zahlen weiter mit. Der Gewinnrückgang im Vergleich zum ersten Quartal sei auf Preisrückgänge bei den meisten Produkten sowie einen Anstieg der Rohstoff- und der Eisenerzpreise zurückzuführen. Das Ergebnis sei enttäuschend, sagte Ibrahim al-Alwan, stellvertretender Chef der saudiarabischen Investmentbank KSB Capital. „Der Markt wird diese Zahlen nicht mögen.“ Sabic habe nicht maximal von den neuen Produktionskapazitäten profitiert. (Reuters)

          Philips steigert Umsatz und Gewinn deutlich aufgrund von Basiseffekten

          Der niederländische Elektronikkonzern Royal Philips Electronics NV hat im zweiten Quartal 2010 vom Vergleich mit einem schwachen Vorjahr profitiert. Der Umsatz erhöhte sich nach Angaben des Konzerns vom Montagmorgen um 18,4 Prozent auf 6,19 Milliarden Euro und das Nettoergebnis kletterte auf 262 (Vorjahr: 44) Millionen Euro. Analysten hatten bei dem Unternehmen mit Sitz in Eindhoven ein Nettoergebnis von 239,8 Millionen Euro und einen Umsatz von 6,14 Milliarden Euro erwartet. Die Prognose für das laufende Jahr haben die Niederländer erhöht. Man gehe nun davon aus, im Gesamtjahr eine EbitA-Marge von über 10 Prozent zu erreichen. Zuvor hatte Philips gesagt, die EbitA-Marge dürfte 10 Prozent erreichen. (Dow Jones Newswires)

          Heidelberger Druck hält ausgeglichenes Ergebnis für möglich

          Der verlustreiche Maschinenbauer Heidelberger Druck hat dank der hohen Nachfrage aus China von April bis Juni deutlich mehr Aufträge erhalten. Der Auftragseingang sei im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 um 43 Prozent auf 786 Millionen Euro gestiegen und habe damit über den Erwartungen des Konzerns gelegen, teilte der Druckmaschinenhersteller am Freitagabend mit. Der Umsatz sei auch dank Währungseffekten auf rund 560 Millionen Euro gestiegen von 514 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das Betriebsergebnis (Ebit) ohne Sondereffekte sei ebenfalls besser ausgefallen als im Vorjahreszeitraum, als ein Verlust 63 Millionen Euro in den Büchern stand. Neben der steigenden Nachfrage in einigen Regionen und Währungseffekten hätten auch Messen in Großbritannien und Brasilien dazu beigetragen, dass sich die positive Entwicklung beim Auftragseingang fortgesetzt habe, erklärte das Unternehmen. Bereits im Schlussquartal des Geschäftsjahrs 2009/10 hatte der weltgrößte Hersteller von Bogendruckmaschinen für die Herstellung von Katalogen, Büchern und Verpackungen von einem leichten Aufwärtstrend berichtet. Die Auftragslage sei aber weiter von Region zu Region unterschiedlich, erklärte das Unternehmen. In den Vereinigten Staaten und Japan sei die Lage weiter schwierig. „Dagegen zeigen einige europäische Märkte sowie die Regionen Asien, allen voran China, und Südamerika einen guten Verlauf.“ Heidelberger Druck hat im Zuge der rund zwei Jahre andauernden Branchenkrise bereits mehrere tausend Jobs in der Produktion und Verwaltung gestrichen und traut sich bei stabiler Konjunkturentwicklung 2010/11 ein operativ ausgeglichenes Ergebnis zu. Im Geschäftsjahr 2009/2010 hat der mit Koenig & Bauer, Manroland sowie den Japanern Ryobi und Komori konkurrierende Konzern noch tiefrote Zahlen geschrieben. (Reuters)

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