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Medienschau : Umfrage - Deutsche Wirtschaft verliert erheblich an Schwung

  • Aktualisiert am

Intel wächst deutlich und profitabel, Münchener Rück „sturmbelastet“, Franken belastet Roche-Gewinn, ABB legt solide Zahlen vor, erholte Schweden-Krone schmälert Umsatz bei Ericsson, Akzo Nobel enttäuscht, Amadeus FiRe gut im Geschäft, American Express gut im Geschäft, Gewinneinbruch bei Ebay, Qualcomm gebremst, Adva Optical legt zu, Umfrage - Chinas Industrie schrumpft im Juli, deutsches Bauhauptgewerbe mit kräftigem Auftragsplus

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          Unternehmensnachrichten

          Nachfrage nach Smartphones und Tablet-PCs lässt Intel glänzen

          Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat in seinem Zweitquartal von der starken Nachfrage durch Unternehmenskunden und den Boom bei Smartphones und Tablet-PCs profitiert. Der Konzern mit Sitz im kalifornischen Santa Clara wies am Mittwochabend nach amerikanischen Börsenschluss ein Umsatzwachstum auf 13 (10,8) Milliarden Dollar aus und stellte für das laufende dritte Quartal einen weiteren Umsatzanstieg auf 13,6 bis 14,6 Milliarden Dollar in Aussicht. Das Ergebnis je Aktie erreichte 0,54 (0,51) Dollar, bereinigt lag der Gewinn je Aktie bei 0,59 Dollar und damit über den Erwartungen an Wall Street. Das Nettoergebnis lag bei 2,95 (2,89) Milliarden Dollar. Analysten hatten bei Intel mit einem Ergebnis je Aktie von 0,51 Dollar bei einem Umsatz von 12,8 Milliarden Dollar gerechnet. CEO Paul Otellini erklärte, die gute Unternehmensnachfrage nach den Intel-Technologien und die hohe Nachfrage nach mobilen Geräten habe dem Konzern ein Rekord-Quartal beschert. Für das Gesamtjahr geht der Manager dank der guten Entwicklung im ersten Halbjahr von einem Umsatzwachstum von etwa 25 Prozent aus. Zudem kündigte der Manager an, für 2011 das Investitionsbudget auf 16 Milliarden bis 16,4 Milliarden Dollar von vorher 15,5 Milliarden bis 15,9 Milliarden Dollar aufzustocken. (Dow Jones Newswires)

          Münchener Rück mit hohen Belastungen durch amerikanische Tornados

          Hohe Belastungen durch Sturmschäden in den Vereinigten Staaten haben tiefe Spuren in der Bilanz der Münchener Rück hinterlassen. „Das zweite Quartal war beeinträchtigt von einer historisch gesehen hohen Anzahl an Tornados“, sagte Steve Levy, der Finanzchef von Munich Re America, am Montag auf einer Analystenkonferenz in New York. „Die Anzahl der Katastrophen in den Vereinigten Staaten war ungewöhnlich hoch.“ Eine konkrete Schadenssumme nannte Levy nicht. Anfang Mai hatte der weltgrößte Rückversicherer die Belastungen durch April-Tornados mit 100 bis 150 Millionen Euro beziffert. Für die Münchener Rück kommen die hohen Belastungen zur Unzeit, da die Erdbeben in Japan und Neuseeland und die Überschwemmungen in Australien das Unternehmen 2011 schon stark in Mitleidenschaft gezogen haben. Um nach einem Verlust von 947 Millionen Euro im ersten Quartal im Gesamtjahr noch einen Gewinn zu schreiben, dürfen die Sturmschäden in der Hurrikan-Saison in den Vereinigten Staaten nicht übermäßig hoch ausfallen. Wegen den hohen Schäden Anfang 2011 haben führende Rückversicherer wie Münchener Rück, Swiss Re und Hannover Rück ihren Aktionären versprochen, in vielen Regionen höhere Preise durchsetzen zu wollen. Den Münchnern ist dies nach eigenem Bekunden gelungen: Bei den Neuverhandlungen der Rückversicherungen gegen Naturkatastrophen in den Vereinigten Staaten im Juni und Juli habe das Unternehmen die Preise um rund zehn Prozent angehoben, erklärte der Konzern auf der Konferenz in New York. Kunden der Rückversicherer sind die normalen Versicherer, die nun wiederum ihren Endkunden höhere Raten in Rechnung stellen dürften. (Reuters)

          ABB erwartet nach Gewinnschub weitere Zuwächse

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