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Medienschau : UBS mit Verlust im zweiten Quartal

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Bouygues steigert Umsatz im ersten Halbjahr um 15 ProzentLeoni: Bestmarken bei Umsatz und KonzernüberschussCelesio mit GewinnwarnungTognum erhöht Umsatz und Nettogewinn im 2. Quartal 2008Rheinmetall verfehlt die Erwartungen knappGewinnrückgang bei Aareal Bank im QuartalBilfinger Berger: Deutlicher GewinnrückgangKüchenausrüster Rational wächst zweistelligGeberit steigert Halbjahresgewinn um zwölf ProzentGrammer: Mehr Umsatz und weniger GewinnPatrizia Immobilien mit Gewinn - nicht mit dem KerngeschäftFresenius beschließt KapitalerhöhungKardex steigert Halbjahresgewinn um 66 ProzentMedion verdient trotz niedrigerer Umsätze mehrGraphit Kropfmühl: Konzernergebnis mehr als verdoppeltFunkwerk: Ergebnisrückgang bei stagnierenden ErlösenJapan: Großhandelspreise im Juli mit stärkstem Anstieg seit 1981Japans Verbrauchervertrauen fällt im Juli auf Allzeit-TiefChinas Verbraucherpreise steigen schwächer als erwartetBanken in Vereinigten Staaten verschärfen Kreditstandards

          11 Min.

          Unternehmen

          UBS mit Verlust im zweiten Quartal

          Die schweizerische Großbank UBS erzielte im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen den Aktionären zurechenbarer Reinverlust von 358 Millionen Franken. Die beiden Wealth-Management-Einheiten verbuchten Nettoneugeldabflüsse von 17,3 Milliarden Franken, das Business Banking Switzerland verzeichnete zusätzliche Nettoabflüsse von zwei und Global Asset Management solche von 24,5 Milliarden Franken. Das Ergebnis wird belastet durch realisierte und nicht realisierte Verluste von 5,1 Milliarden Dollar auf Risikopositionen in Verbindung mit Engagements mit Bezug zum amerikanische Wohnimmobilienmarkt und anderen Kreditpositionen. Es wurden entscheidende Maßnahmen zum Abbau von Klumpenrisiken eingeleitet, insbesondere durch Veräußerungen. Die größte Transaktion war der Verkauf von amerikanischen Residential Mortgage-Backed Securities an einen von BlackRock verwalteten Fonds. Es wurde eine Rückstellung von 900 Millionen Dollar für den umfassenden Vergleich im Zusammenhang mit Auction Rate Securities gebildet. (Unternehmen)

          Bouygues steigert Umsatz im ersten Halbjahr um 15 Prozent

          Der französische Mischkonzern Bouygues hat mit einem Umsatzplus von 15 Prozent in der ersten Jahreshälfte die Markterwartungen übertroffen. Vor allem ein florierendes Geschäft im Straßen-, Immobilien- und Baubereich habe dazu beigetragen, teilte Bouygues am Montag mit. Der Konzernumsatz wuchs in den sechs Monaten zum 30. Juni auf 15,3 Milliarden Euro und lag damit über den Schätzungen der Analysten von 15,1 Milliarden Euro. Getrieben vom internationalen Geschäft wuchs der Umsatz in der Bausparte um ein Fünftel auf knapp 4,5 Milliarden Euro. Das Straßengeschäft legte 14 Prozent, der Immobilienbereich 61 Prozent zu. Der Umsatz im Telekomgeschäft wuchs sieben Prozent. Ein Umsatzminus von fünf Prozent musste Bouygues dagegen bei seiner Fernsehtochter TF1 hinnehmen. Bouygues hält 43 Prozent an Frankreichs größtem Privatsender. (Reuters)

          Leoni: Bestmarken bei Umsatz und Konzernüberschuss

          Der Leoni-Konzern setzt seine Expansion ungebremst fort: Im ersten Halbjahr 2008 kletterte der Konzernumsatz des Spezialisten für Draht, Kabel und Bordnetz-Systeme gemessen am entsprechenden Vorjahreszeitraum um 35 Prozent auf den bisherigen Höchstwert von 1,59 Milliarden Euro (Vj. 1,18). Hierzu trug insbesondere der Erwerb der Leoni Wiring Systems France-Gruppe (LWSF), der früheren Bordnetzsparte von Valeo, bei. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im Halbjahresvergleich konzernweit um 17 Prozent auf 126,0 Millionen Euro (Vj. 107,6). Trotz hoher Vorleistungen für neue Aufträge und der Effekte aus der Neubewertung im Rahmen der Kaufpreisverteilung von LWSF lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Konzern mit 71,5 Millionen Euro nur leicht unter Vorjahr (Vj. 73,1). Der Konzernüberschuss legte wegen einer niedrigeren Steuerbelastung um 3 Prozent auf 45,9 Millionen Euro zu (Vj. 44,6). Die gute Geschäftsentwicklung der ersten sechs Monate untermauert die Erwartungen des Leoni-Konzerns für das Gesamtjahr: Basierend auf Steigerungen in beiden Unternehmensbereichen ist 2008 von einer Erhöhung des Konzernumsatzes auf mindestens 3 Milliarden Euro und einer Verbesserung des Konzern-Ebits auf rund 140 Millionen Euro auszugehen. Leoni beobachtet die aktuelle konjunkturelle Entwicklung genau und ist für eine konjunkturelle Beruhigung gerüstet, wobei sich die für Leoni wichtigen Märkte bis auf wenige Ausnahmen nach wie vor in guter Verfassung präsentieren. (Ad-hoc)

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