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Medienschau : UBS mit 1,4 Milliarden Franken Quartalsverlust

  • Aktualisiert am

Dialysespezialist FMC mit leichtem Gewinnanstieg im Quartal

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat im zweiten Quartal seinen Nettogewinn leicht gesteigert. Der Überschuss sei binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf 221 Millionen Dollar geklettert, teilte der Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Behandlung chronisch Nierenkranker am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt nur 217 Millionen Dollar erwartet. Der operative Gewinn (Ebit) fiel jedoch überraschend um drei Prozent auf 418 Millionen Dollar. Der Umsatz zog um vier Prozent auf 2,764 Milliarden Dollar an. Für das laufende Jahr rechnet FMC unverändert mit einem Überschuss von 850 bis 890 Millionen Dollar. Der Umsatz soll auf mehr als 11,1 Milliarden Dollar steigen. (Reuters)

BASF-Konkurrent DSM mit Gewinneinbruch im zweiten Quartal

Der niederländische Chemiekonzern DSM NV hat im zweiten Quartal einen herben Gewinneinbruch erlitten. Das Vorsteuerergebnis (Ebit) fiel mit 79 Millionen Euro 71 Prozent niedriger aus als vor einem Jahr, wie der BASF-Konkurrent am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 77 Millionen Euro gerechnet. Im Vergleich zum ersten Quartal sei das Ergebnis aber deutlich gestiegen. Allerdings rechne der Konzern nicht mit einer weiteren kurzfristigen Verbesserung der Marktbedingungen.(Reuters)

Amerikanische Abwrackprämie sorgt für kräftigen Schub am Automobilmarkt

Deutlich höhere Verkaufszahlen auf dem amerikanischen Automarkt dank der Abwrackprämie nach deutschem Vorbild: Erstmals seit fast zwei Jahren hat Ford im Juli wieder mehr Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Ford steigerte den Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat um mehr als 2 Prozent, GM dämmte den Absatzrückgang auf 19 Prozent ein, bei Chrysler fielen die Verkäufe zum Vorjahr lediglich noch um etwas mehr als 9 Prozent.

Volkswagen legte ganz leicht um 0,7 Prozent zu. Bei Daimler, BMW, Audi und Porsche ging es dagegen bergab. Daimler verkaufte rund 24 Prozent weniger, der Absatz der Marken BMW und Mini sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um insgesamt fast 27 Prozent. Bei Audi ging es um knapp 6 Prozent nach unten . der Absatz beim Sportwagenbauer Porsche brach erneut um 47 Prozent ein nach sogar minus 62 Prozent im Juni. Toyota verkaufte 11 Prozent weniger, hatte im Juni aber noch mehr als ein Drittel nachgegeben.

Praktisch alle Hersteller erlebten den bisher verkaufsstärksten Monat des Jahres. Für den gesamten amerikanischen Markt schraubten Analysten am Montag ihre Prognosen für das laufende Jahr nun spürbar auf klar über 10 Millionen Stück hoch. Im vergangenen Jahr waren es noch gut 13 Millionen.

Ob die Verkaufsanreize den Markt aber dauerhaft stabilisieren, ist offen. Auch in Deutschland hat die Abwrackprämie mitten in der Krise einen Boom beschert. Allerdings droht 2010 nach Auslaufen der Prämie wegen der vielen vorgezogenen Käufe ein harter Absturz. (dpa-AFX)

Infineon-Kapitalerhöhung stößt auf großes Interesse

Die Kapitalerhöhung des angeschlagenen Halbleiter-Konzerns Infineon Technologies ist am Kapitalmarkt gut angekommen. Die vorläufige Bezugsquote liege bei 96,7 Prozent, wie die TecDax-Gesellschaft am Montag mitteilte. Mindestens 322 Millionen Aktien würden damit zu einem Bezugspreis von 2,15 Euro an die Bezugsrechteinhaber ausgegeben. Infineon fließen damit 692 Millionen Euro frisches Geld zu. Der geplante Einstieg des amerikanischen Finanzinvestors Apollo könnte damit vom Tisch sein. Die neuen Aktien sollen am Freitag gehandelt werden.

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