https://www.faz.net/-gv6-6njhe

Medienschau : UBS mit 1,4 Milliarden Franken Quartalsverlust

  • Aktualisiert am

Der japanische Elektronikkonzern Sony will im Zeitraum Oktober bis Dezember wieder schwarze Zahlen schreiben. Gelänge dies, wäre es der erste Gewinn innerhalb von fünf Quartalen. Ziel bleibe es, für das Geschäftsjahr 09/10 (31. März) einen operativen Gewinn auszuweisen, sagte CFO Nobuyuki Oneda am Dienstag in einem Interview mit der japanischen Zeitung „Nikkei“.

Mit einem operativen Verlust von 25,7 Milliarden Yen (umgerechnet rund 187 Millionen Euro) fiel das Minus im Zeitraum April bis Juni deutlich geringer aus als von Analysten erwartet. Dabei hätten sich Wechselkurseffekte und Restrukturierungsmaßnahmen positiv bemerkbar gemacht, sagte Oneda. (Dow Jones)

Fresenius verdient mehr und bestätigt Konzernausblick

Der Medizinkonzern Fresenius hat in den ersten sechs Monaten von den jüngsten Zukäufen profitiert und mehr verdient als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss sei bereinigt um Sondereffekte um 13 Prozent auf 240 Millionen Euro gestiegen, teilte die im Dax-notierte Fresenius SE am Dienstag in Bad Homburg mit. Das operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich in den Monaten Januar bis Juni um 26 Prozent auf 985 Millionen Euro.

Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 983,5 Millionen Euro gerechnet. Beim Umsatz wies Fresenius dank der Zukäufe sowie der Entwicklung bei dem Dialysespezialisten FMC und der zweitgrößten Sparte Kabi ein Wachstum von 21 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro aus. Konzernchef Ulf Schneider zeigte sich weiter zuversichtlich für 2009 und bestätigte für Fresenius Medical Care und Kabi sowie die Konzernmutter Fresenius die Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr. Die Ziele für die Sparten Helios und Vamed wurden erhöht. (dpa-AFX)

Fortis-Geschäft verhilft BNP Paribas zu Gewinnzuwachs

Die größte französische Bank BNP Paribas hat dank eines guten Geschäfts der übernommenen Teile des belgisch-niederländischen Finanzkonzerns Fortis im zweiten Quartal mehr verdient. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, wie das Geldhaus am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn erhöhte sich um mehr als 44 Prozent auf 4,06 Milliarden Euro. Analysten hatten lediglich mit 3,67 Milliarden Euro gerechnet.

Nach Angaben der Bank hat das Geschäft mit Fortis 261 Millionen Euro zum Gewinn beigetragen. Man sei gut aufgestellt, um mit den Schwierigkeiten der derzeitigen Wirtschaftslage gut umzugehen, teilte BNP Paribas weiter mit.

BNP Paribas hat als erste große französische Bank ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Die heimischen Konkurrenten Societe Generale wie auch Credit Agricole und Natixis präsentieren ihre Zahlen am Mittwoch beziehungsweise Ende des Monats. (Reuters)

Kuka erzielt erste Sparerfolge - Zahl der Mitarbeiter sinkt

Der von der Wirtschaftskrise hart getroffene Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat erste Früchte seines Sparprogramms geerntet. Bis zur Jahresmitte habe das Unternehmen 23 Millionen Euro mehr in der Kasse übrig behalten, teilte der Konzern am Dienstag in Augsburg mit. Insgesamt will Kuka nach früheren Angaben im laufenden Jahr 50 Millionen Euro einsparen und in den Folgejahren, wenn das Programm voll gegriffen hat, 70 Millionen Euro.
Kuka war im zweiten Quartal noch tiefer in den Strudel der weltweiten Autoflaute geraten. Ein anhaltend schwacher Auftragseingang aus der für die Augsburger entscheidenden Industrie führte zu tiefroten Zahlen, wie das Unternehmen bereits berichtet hatte. Kuka kippte in der Folge seine Jahresprognose und rechnet nun mit einem „deutlichen“ Jahresverlust vor Zinsen und Steuern.
Mit Kurzarbeit und Gehaltseinschnitten versucht die Konzernführung, die Situation zu entschärfen. Viele Leiharbeiter mussten bereits gehen, zwei Werke in Frankreich mit zusammen 144 Mitarbeitern sollen geschlossen werden. Von Ende März bis Ende Juni sank die Zahl der Mitarbeiter schon von gut 6.100 auf knapp 5.900. (dpa-AFX)

Weitere Themen

Topmeldungen

Ziemlich voll schon wieder: Strandkörbe stehen am Strand von Westerland.

Bundesregierung rät : Besser gar nicht in den Urlaub fahren

Übervolle Strände, wildes Campen und zahlreiche Ordnungswidrigkeiten: In Norddeutschland kämpfen Ferienorte und Sicherheitsdienste um die Einhaltung der Abstandsregeln.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.