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Medienschau : Toyota erhöht die Prognose leicht

  • Aktualisiert am

ArcelorMittal kommt nur langsam aus der Krise, UBS verfehlt die Erwartungen, anhaltender Verkaufsboom bei Swatch, Teva profitiert von Generika-Nachfrage, Jenoptik erfüllt eigene Ziele, Givaudan wächst profitabel, Demag Cranes erholt sich, Pfleiderer: Verlust von mehr als Hälfte des Grundkapitals, Xstrata steigert den Gewinn deutlich, Japans Leistungsbilanzüberschuss stieg im Dezember, amerikanische Verbraucher mit mehr Pump, EU-Industrie für höheres Kernkapital der Banken, EZB könnte Zinsen vor Liquiditäts-Ausstieg erhöhen, restriktivere Bonus-Regel in den Vereinigten Staaten

          16 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Toyota erhöht die Prognose leicht

          Der japanische Automobilhersteller Toyota hat im dritten Quartal unter dem starken Yen gelitten und unter dem Strich weniger verdient. Dennoch hob die Toyota Motor Co am Dienstag ihre Prognosen für das am 31. März endende Geschäftsjahr 2010/11 an. Verglichen mit dem Vorjahr schrumpfte der Umsatz im Zeitraum Oktober bis Dezember auf 4,673 Billionen von 5,292 Billionen Yen, der operative Gewinn ging um 48 Prozent auf 99,07 Milliarden Yen zurück. Netto verdiente der größte Autohersteller der Welt 93,63 Milliarden Yen, während im Vorjahresquartal noch 153,22 Milliarden Yen Gewinn angefallen waren. Damit übertraf Toyota aber die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt lediglich mit 89,70 Milliarden Yen gerechnet hatten. Für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2010/11 zeigte sich Toyota zuversichtlicher als bisher und erhöhte die Prognose für Umsatz und Gewinn. Die Erlöse plant der Konzern nun bei 19,2 statt 19 Billionen Yen, den Nettogewinn bei 490 Milliarden statt 350 Milliarden Yen und den operativen Gewinn bei 550 Milliarden statt 380 Milliarden Yen. Toyota-Manager Takahiko Ijichi verwies auf die sich aufhellende Nachfrage in Japan, Russland und Asien. Die Absatzprognose für das Gesamtjahr hob der japanische Autohersteller auf 7,48 Millionen Fahrzeuge von 7,41 Millionen Wagen an. Zudem mache Toyota bei der Senkung der Kosten größere Fortschritte als erwartet. Deshalb werde Toyota den starken Anstieg des Yen in den Griff bekommen. (Dow Jones Newswires)

          ArcelorMittal kommt nur langsam aus der Krise

          Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal hat sich im vergangenen Jahr wegen einer schwachen zweiten Hälfte nur langsam von den Einbrüchen des Krisenjahres 2009 erholt. Der operative Gewinn stieg zwar um 50 Prozent auf 8,5 Milliarden amerikanische Dollar, wie der Konzern am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Im Rekordjahr 2008 hatte ArcelorMittal vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen noch knapp 24,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz stieg 2010 um gut ein Viertel Prozent auf 78 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieben 2,9 Milliarden Dollar übrig, nach einem Überschuss von 157 Millionen ein Jahr zuvor. Im Schlussquartal musste der Konzern einen Nettoverlust von 780 Millionen Dollar verbuchen. Hauptgrund dafür war eine Abschreibung auf die inzwischen abgespaltene Edelstahlsparte. Nach dem ArcelorMittal seit Sommer im Tagesgeschäft mit sinkenden Preisen zu kämpfen hatte, sind die Aussichten nun besser. Die Erlöse für Stahl steigen inzwischen wieder an. Das lässt den Optimismus bei ArcelorMittal steigen. Im ersten Quartal rechnet der Vorstand nun mit einem Ebitda von 2 bis 2,5 Milliarden amerikanischen Dollar. Im Schlussquartal 2010 lag es bei knapp 1,9 Milliarden Dollar und damit am oberen Ende der Konzernprognose. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen aber noch ein Ebitda von 3 Milliarden Dollar erzielt. (dpa-AFX)

          UBS verfehlt die Erwartungen

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