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Medienschau : Thielert hat Ärger mit alten Bilanzen

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Die wichtigen Unternehmensmeldungen des MorgensLandgericht Hamburg verwirft Thielert-Bilanzen 2003 bis 2005 Finanzmarktkrise drückt Fortis-Gewinn deutlich nach unten Balda kauft Europa-Geschäft zurück - Geldgeber gefunden Citigroup strukturiert Geschäft mit Hypotheken um Telecom Italia kürzt nach Gewinnrückgang die Dividende'HB': Tui-Aufsichtsrat stellt die Frenzel-Frage - 'Müsste Hut nehmen' 'FTD': Piëch will auch in Audi-Aufsichtsrat einziehen 'Frankfurter Allgemeine Zeitung': Heideldruck greift die deutsche Konkurrenz an 'HB': Deutsche Telekom prüft Investition in Vietnam AWD-Chef vollzieht angekündigten Aktienverkauf an Swiss LifeSAP bestätigt Umsatzprognose 2008 trotz starken Euro Siemens will Auslandsgeschäft stärker bündeln - Welt HCI Capital verfehlt 2007 Ergebnisziel und halbiert Dividende EU will MOL-Übernahme durch OMV vertieft prüfen Apple öffnet iPhone - 100-Millionen-Dollar-Fonds aufgelegt General Electric erhält Milliardenauftrag von WindparkbetreiberPressespiegel: Unternehmen SIEMENS - EADS - DEUTSCHE BAHN - T-MOBILE - AOK - PHILIPS - TOYOTAWirtschaftsmeldungen Pressespiegel: Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen STAATSANLEIHEN - PATENTE - PHARMABRANCHE - GESUNDHEITSREFORM

          8 Min.

          Unternehmensmeldungen

          Landgericht Hamburg verwirft Thielert-Bilanzen 2003 bis 2005

          HAMBURG - Das Landgericht Hamburg hat die Bilanzen 2003, 2004 und 2005 der Thielert AG für nichtig erklärt. Der Flugzeugmotorenhersteller habe gegen Bewertungsvorschriften verstoßen, begründete das Gericht nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstagabend sein Urteil. Das Hamburger SDax-Unternehmen will gegen die Entscheidung in Berufung gehen. Hintergrund ist eine Klage der Kreuz Consulting, einer Gesellschaft der Unternehmensgruppe Hahn vom März. Dabei handelte es sich um Anfechtungsklagen gegen die Jahresabschlüsse der genannten drei Jahre von Thielert AG und Thielert Aircraft Engines GmbH, die in Hamburg und Chemnitz eingereicht wurden. Thielert erklärte, man habe die Klageerwiderung nicht rechtzeitig „substantiieren“ können, weil Beweismittel in anderen Verfahren gebunden seien. Das Gericht habe deshalb Ausführungen als verspätet zurückgewiesen. Beim Verfahren vor dem Landgericht Chemnitz dagegen habe Thielert eine Fristverlängerung zur Vorlage von Unterlagen bekommen. (Dow Jones)

          Finanzmarktkrise drückt Fortis-Gewinn deutlich nach unten

          BRÜSSEL/UTRECHT - Der belgisch-niederländische Bank- und Versicherungskonzern Fortis hat 2007 wegen einer Milliardenabschreibung infolge der Finanzmarktkrise deutlich weniger verdient. Der Überschuss sei von 4,35 Milliarden auf 3,99 Milliarden Euro gefallen, teilte das im EuroSTOXX 50 notierte Unternehmen am Freitag in Brüssel mit. Ohne Erlöse aus Teilverkäufen wäre der Überschuss um 30 Prozent auf 3,05 Milliarden Euro gefallen. Wertberichtigungen auf die Anlagen in derzeit kritische Papiere wie die sogenannten CDOs drückten das Ergebnis im vergangenen Jahr um 1,5 Milliarden Euro nach unten. (dpa-AFX)

          Balda kauft Europa-Geschäft zurück - Geldgeber gefunden

          Frankfurt - Überraschende Kehrtwende beim Handyausrüster Balda: Das Unternehmen kauft seine zum Jahresende an Investoren abgegebene europäische Produktion nun doch zurück, wie Balda am Freitag in Bad Oeynhausen mitteilte. Zugleich hat die in Finanznöte geratene westfälische Firma nach eigenen Angaben Geldgeber gefunden, die das fehlende Geld zur Deckung der Verluste der drei Handyschalen-Hersteller - dem einstigen Kerngeschäft von Balda - bereitstellen wollten.“Damit ist eine sich abzeichnende Krise der Balda AG abgewendet“, erklärte das Unternehmen. Die Gespräche mit den Banken über zusätzliche Kreditlinien waren zuvor gescheitert. Die Banken hätten aber wenigstens darauf verzichtet, die bestehende Kredite zu kündigen, erklärte das Unternehmen. Um die drei europäischen Tochterfirmen Balda Solutions, Balda Werkzeugbau und Balda Solutions Hungaria war ein Streit mit dem vorläufigen Käufer entbrannt. Die KS Plastic Solutions hatte die Verluste der übernommenen Firmen höher veranschlagt als Balda-Vorstandschef Joachim Gut, der von einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag gesprochen hatte. Balda muss das Minus der Töchter ausgleichen, hatte sich aber von den erhöhten Forderungen finanziell überfordert gesehen. Der Rückkauf werde“zu geringeren Liquiditätsbelastungen führen“, erklärte Balda. Gut hatte diesen bis zuletzt ausgeschlossen. KS wollte die Firmen nach eigentlich an den Münchener Finanzinvestor Aurelius weiterreichen, der aber ein tragfähiges Geschäftsmodell zur Bedingung gemacht hatte. Daher drohte ein massiver Stellenabbau unter den 650 Beschäftigten. (Reuters)

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