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Medienschau : Teva will offenbar Stada übernehmen - Presse

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Fallender Gewinn und Gewinnwarnung bei LPKF Laser & Electronics

Die Umsätze des LPKF-Konzerns stiegen im zweiten Quartal 2008 um 1,0 Million Euro oder 10 Prozent auf 11,2 Millionen Euro. Dabei belastete der schwache amerikanische Dollar den Konzernumsatz im ersten Halbjahr mit rund 0,4 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) und das Konzernergebnis lagen in diesem Zeitraum mit 0,8 Millionen Euro oder 0,4 Millionen Euro wieder im positiven Bereich, allerdings deutlich unter den vergleichbaren Vorjahreswerten. Das Ergebnis wurde durch hohe Vertriebs- und Marketingaufwendungen und gestiegene Kosten aufgrund des jüngsten Kapazitätsausbaus belastet. Der Auftragsbestand wuchs kräftig um 37 Prozent auf 11,7 Millionen Euro. Die Abschwächung der Konjunktur und zunehmende Hürden bei der Einfuhr von Maschinen nach China werden die Entwicklung des LPKF-Konzerns auch im weiteren Jahresverlauf beeinflussen. Der Vorstand korrigiert die gegebenen Umsatz- und Ergebnisprognosen und rechnet für das Gesamtjahr 2008 mit einem Konzernumsatz von 43 bis 45 Millionen Euro und einer Ebit-Marge im oberen einstelligen Prozentbereich. Bisher lag die Prognose bei 50 Millionen Euro in 2008 und einer Ebit- Marge von 13 bis 16 Prozent. (Ad-hoc)

Zeitung - Verhandlungen über IKB-Verkauf kurz vor Abschluss

Die Verhandlungen über den Verkauf der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB stehen nach einem Zeitungsbericht kurz vor dem Abschluss. Wie das „Handelsblatt“ am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, trifft sich der Präsidialausschuss des KfW-Verwaltungsrates in der kommenden Woche, um zu entscheiden, an wen das Düsseldorfer Institut verkauft werden soll. Zuvor werde der Vorstand der staatlichen Großaktionärin KfW eine Empfehlung aussprechen, sei in Finanzkreisen verlautet. Dem Bericht zufolge hat sich das Feld der Bieter inzwischen gelichtet. Von den ursprünglich drei potenziellen Käufern seien nur noch zwei im Rennen. Dabei handele es sich um den zur amerikanische Gesellschaft Ripplewood gehörenden Finanzinvestor RHJ International sowie die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Lonestar. RHJ werden laut „Handelsblatt“ gute Chancen eingeräumt. Finanzkreisen zufolge bietet die schwedische Bank SEB nicht mehr, wie es in dem Bericht weiter hieß. Die KfW wollte sich der Zeitung zufolge weder zum geplanten Verkauf noch zum Termin der nächsten Sitzung äußern. Die IKB war in Schieflage geraten, weil sie sich am amerikanische Hypothekenmarkt verspekuliert hatte. (Reuters)

Soros stockt Anteil an Lehman Brothers auf

Der amerikanische Finanzinvestor und Milliardär George Soros hat seinen Anteil an der angeschlagenen Bank Lehman Brothers auf 9,5 Millionen Aktien von zuvor 10.000 aufgestockt, wie aus einer Mitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC vom Donnerstag hervorgeht. Er hat damit jetzt einen Anteil von etwa 1,4 Prozent. Lehman-Anteilsscheine haben seit Ende Juni 18 Prozent verloren und 75 Prozent seit Jahresbeginn. Die Bank ist durch die Hypotheken- und Kreditkrise in den Vereinigten Staaten in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Im Quartal bis Ende Mai hatte Lehman einen Verlust von 2,8 Milliarden Dollar verbucht. (Reuters)

Wirtschaft

Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe im Juni plus 2,7 Prozent

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