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Medienschau : Telekom plant tiefgreifenden Netzumbau

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Dresdner und Commerzbank geraten unter ZeitdruckLehman will Immobilien in Milliardenhöhe verkaufenPresse: RBS bläst Verkauf der Versicherungssparte abDeutsche Telekom plant Einschnitte bei Call-CenternSchaeffler will Conti-Chef Wennemer behaltenMiddelhoff stellt Dividende bei Arcandor in AussichtStaat zwingt British Energy zurück in Verhandlungen mit EDFMaschmeyer will Anteil an Swiss Life aufstockenMLP-Chef kritisiert Beteiligung von Swiss Life als „sinnlos“Bank of Japan sieht Wirtschaftslage düsterMorgan-Stanley: Finanzkrise könnte bis 2010 dauernInvestoren ziehen wegen Georgien-Konflikt Kapital aus Russland ab

          Unternehmen

          Telekom will alle Verbindungsschaltungen an sich ziehen

          Die Deutsche Telekom will mit einem gewaltigen Umbau ihres Leitungsnetzes die Schaltung aller Verbindungen zwischen ihren Kunden und denen der Konkurrenz an sich ziehen. „Das ist ein Modell, wie wir uns das künftig vorstellen könnten“, sagte ein Konzernsprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX und bestätigte damit im Grundsatz einen Bericht der „Wirtschaftswoche“. Dieser gehe in die richtige Richtung. Ein entsprechendes Diskussionspapier habe die Telekom ihren Mitbewerbern vorgelegt, sagte der Sprecher. Allerdings sei offen, ob die Pläne so umgesetzt würden. (dpa-AFX)

          Dresdner und Commerzbank geraten unter Zeitdruck

          In den Fusionsgesprächen zwischen Dresdner Bank und Commerzbank gibt es einem Zeitungsbericht zufolge zunehmenden Zeitdruck. Es verdichteten sich die Hinweise, dass es noch im August zu einer Entscheidung komme, berichtete das „Handelsblatt“. Hintergrund sei die zum Monatsende geplante Aufspaltung der Dresdner in das Privat- und Firmenkundengeschäft sowie die Investmentbank Dresdner Kleinwort, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise. „Danach würde ein Deal zwischen beiden Häusern zwar nicht unmöglich, aber er würde deutlich schwerer“, zitierte das Blatt einen Insider. (Reuters)

          Lehman will angeblich Immobilien im Wert von 40 Milliarden Dollar verkaufen

          Die angeschlagene amerikanische Investmentbank Lehman Brothers will laut der „Financial Times“ Immobilien im Wert von 40 Milliarden Dollar verkaufen. Lehman wolle die Immobilien entweder in einem Paket oder in Teilen abstoßen. Allerdings klaffe eine Lücke zwischen den Preisvorstellungen der Investmentbank und denjenigen der potenziellen Käufer. (dpa-AFX)

          Presse: RBS bläst Verkauf der Versicherungssparte ab

          Die Royal Bank of Scotland (RBS) will den Verkauf ihrer Versicherungssparten laut der „Sunday Times“ möglicherweise in Kürze abblasen. Das einzige verbliebene Gebot des amerikanischen Versicherers Allstate liege um 1 Milliarde britische Pfund unter dem angestrebten Preis von 7 Milliarden Pfund (8,9 Milliarden Euro), berichtet die „Sunday Times“ ohne Angabe von Quellen. (dpa-AFX)

          Deutsche Telekom plant Einschnitte bei Call-Centern

          Die Deutsche Telekom plant angeblich scharfe Einschnitte bei ihren derzeit rund 60 deutschen Call-Centern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa sollen mehrere tausend der 18.000 Beschäftigten in diesem Bereich betroffen sein. Die Telekom bestätigte zwar grundsätzlich, dass sie Call-Center zusammenlegen will, nannte jedoch keine konkreten Zahlen. Der Vorstandsvorsitzende der Telekom René Obermann fährt einen rigorosen Sparkurs und forciert den Umbau des Unternehmens. Jährlich fallen mehrere tausend Stellen weg. (dpa-AFX)

          Schaeffler will Conti-Chef Wennemer behalten

          Der fränkische Autozulieferer Schaeffler will auch nach einer möglichen Übernahme am Vorstandsvorsitzenden von Continental, Manfred Wennemer, festhalten. Es gebe keine Veranlassung, über eine Veränderung an der Spitze des Konzerns nachzudenken, sagte ein Schaeffler-Sprecher am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa und widersprach damit einer anderslautenden Meldung des Nachrichtenmagazins „Focus“. Unterdessen rückt eine Einigung zwischen dem Dax-Konzern Conti und dem weitaus kleineren Familienunternehmen Schaeffler näher. Presseberichten zufolge ist Schaeffler zu einer Erhöhung des Angebots für Conti bereit. Es gehe jetzt noch um Details. (dpa-AFX)

          Middelhoff stellt Dividende bei Arcandor in Aussicht

          Der Handels- und Tourismuskonzern Arcandor stellt trotz geringerer Gewinnprognose erstmals eine Dividende in Aussicht. „Von 1,1 Milliarden Euro Ergebnis (Ebitda) wird 2008/2009 so viel übrig bleiben, dass auch die Aktionäre etwas davon haben. Wir werden dividendenfähig“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Arcandor, Thomas Middelhoff, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. (dpa-AFX)

          Staat zwingt British Energy zurück in Verhandlungen mit EDF

          Das britische Finanzministerium zwingt British Energy nach der gescheiterten Übernahme durch Electricité de France (EDF) laut einem Pressebericht zurück an den Verhandlungstisch. Der Staat wolle die erwarteten 4 Milliarden Pfund (5,1 Milliarden Euro) aus dem Verkauf seines British-Energy-Anteils zur Unterstützung armer Familien und für andere Schritte im Zusammenhang mit den hohen Energiepreisen einsetzen, berichtet die britische Zeitung „Sunday Express“. Die 12 Milliarden Pfund schwere Übernahme durch EDF war Anfang August in letzter Minute geplatzt. (dpa-AFX)

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