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Medienschau : Telekom im zweiten Quartal mit Ergebnisrückgang

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Die Allianz nimmt wegen der Finanzkrise die Geschäftsziele zurück. Fraports Umsatz und Konzernergebnis liegen im ersten Halbjahr unter Vorjahr, auch der Gewinn der Gagfah fällt niedriger aus. AIG verbucht erneut einen Milliardenverlust. Dexia zieht sich nach einem Gewinneinbruch aus dem ABS-Geschäft zurück. Rofin-Sinar dämpft die Erwartungen an die Rendite.Der Halbjahresgewinn der Axa fällt weniger stark als erwartet, das Rhön-Klinikum steigert den Gewinn und Japan Airlines kehrt in die Gewinnzone zurück. Time Warner spaltet AOL auf und übertrifft die Erwartungen.Drägerwerk verdient bei Umsatzplus operativ mehrAltana reduziert Umsatzerwartung für 2008 leichtPuma gewinnt wieder etwas an FahrtToyota erleidet Gewinneinbruch und senkt AbsatzprognoseElring-Klinger mit mehr Umsatz und weniger GewinnDouglas steigert in ersten neun Monaten Umsatz und ErtragAMB Generali kassiert wegen Finanzmarktkrise Gewinnprognose für 2008Aegon wegen Finanzkrise mit GewinneinbruchPremiere vergrößert trotz Umsatzwachstum VerlustFreenet mit Gewinneinbruch um drei Viertel im HalbjahrHannover Rück hält Jahresziele trotz Gewinneinbruchs aufrechtAnlagenbauer Dürr steigert Umsatz und GewinnAixtron steigert im ersten Halbjahr Gewinn und Umsatz zweistelligDemag Cranes erhöht nach Gewinnanstieg erneut Prognose

          Unternehmen

          Telekom mit Ergebnisrückgang im zweiten Quartal

          Belastet vom schwachen Dollar hat die Deutsche Telekom im abgelaufenen Quartal einen Ergebnisrückgang verbucht. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sank um 1,1 Prozent auf 4,85 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um 2,9 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro, während der bereinigte Überschuss von 570 Millionen auf 633 Millionen Euro wuchs. Im Vorjahr waren Buchgewinne aus dem Verkauf von Auslandsbeteiligungen angefallen. Die Prognose für das laufende Jahr beließ die Telekom unverändert. Das Ebitda soll demnach bei rund 19,3 Milliarden Euro liegen.
          Belastend auf Umsatz und operativen Gewinn wirkte sich die gegenüber amerikanischen Dollar und Pfund starke europäische Gemeinschaftswährung aus, die den Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 1,2 Milliarden Euro schmälerte. Hinzu kommt der starke Wettbewerb in Deutschland, der sich ebenfalls negativ auf den Umsatz auswirkte. (dpa)

          Verkauf der Postbank droht wegen Finanzkrise zu scheitern

          Der Verkauf der Postbank droht einem Pressebericht zufolge angesichts der Finanzkrise zu scheitern. Inzwischen liege die Wahrscheinlichkeit, dass die Post ihre Mehrheit verkaufe, nur noch bei gut 50 Prozent, schrieb das „Handelsblatt“ unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise. Post-Chef Frank Appel müsse sich entscheiden. Gehe er nicht mit seinen Preisvorstellungen herunter oder akzeptiere Aktien statt Bargeld für die Postbank-Anteile, sein keiner der Verhandlungspartner zum Kauf bereit, hieß es in Finanzkreisen laut dem Bericht. Appel wolle angeblich 61 Euro je Postbank-Aktie, hieß es in dem Bericht. Der aktuelle Kurs liegt mit 44,65 Euro deutlich darunter. (dpa-AFX)

          Allianz nimmt wegen Finanzkrise Geschäftsziele zurück

          Die erfolgsverwöhnte Allianz muss sich wegen der Finanzkrise von ihren mittelfristigen Gewinnzielen verabschieden. Die Krise treffe den Münchner Finanzkonzern immer stärker, räumte Vorstandschef Michael Diekmann am Mittwochabend ein. „Wir erwarten auch für 2009 ein Anhalten dieser schwierigen Marktbedingungen, deshalb können wir das 2006 gesetzte Ziel einer durchschnittlichen operativen Ergebnissteigerung von zehn Prozent bis 2009 nicht aufrecht erhalten.“

          Insbesondere im Bankgeschäft, das fast vollständig von der Dresdner Bank getragen wird, sei eine verlässliche Prognose nicht möglich. Der Dax-Konzern will - ohne Berücksichtigung des Bankergebnisses - aber in diesem und nächsten Jahr zumindest auf ein operatives Ergebnis von mindestens neun Milliarden Euro kommen. Die Finanzkrise hatte zuletzt an den Börsen zu starken Kursrückgängen geführt und die Konjunkturperspektiven in weiten Teilen der Welt eingetrübt.

          Das spürte die Allianz auch im zweiten Quartal: Der Überschuss fiel im Zeitraum April bis Juni um 28 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro, wie die Münchner mitteilten. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 1,31 Milliarden Euro gerechnet. Die Dresdner Bank bleibt das Sorgenkind des Konzerns. Sie häufte im zweiten Quartal einen Nettoverlust von 545 Millionen Euro an. Die Abschreibungen im Zuge der Finanzkrise bezifferte die Allianz auf 286 Millionen Euro. Bislang summierten sich die Belastungen der Dresdner Bank auf 2,5 Milliarden Euro. Die operativen Erträge des Geldhauses brachen um etwa zwei Drittel auf 635 Millionen Euro ein. Im Investmentbanking, das seit langem in einer Krise steckt, fielen Handelsverluste von 627 Millionen Euro an. (Reuters)

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