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Medienschau : Susanne Klatten will Altana für 910 Millionen Euro komplett übernehmen

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Cisco Systems warnt vor einem Umsatzeinbruch, MLP senkt die Gewinn- und Erlösprognose, die News Corp. verzeichnet wegen Premiere einen Gewinneinbruch, Hertz verfehlt die Prognose und streicht Stellen und AMD 500 weitere Arbeitsplätze. Heidelberger Druck macht im zweiten Quartal 56 Millionen Euro Verlust. Henkel senkt das Margenziel, Adidas nimmt den Ausblick für 2009 ebenso zurück wie Fuchs Petrolub, Toyota und ProSiebenSat.1. Die Lufthansa-Streiks und die Wirtschaftsflaute belasten Fraport und auch Gildemeister wird vorsichtigerDrägerwerk behält den Ausblick dagegen bei, Fielmann wächst trotz der Konsumflaute, die Telekom überrascht mit einem Gewinnanstieg im dritten Quartal und auch Alstom sieht keine Probleme durch die Krise.Für Yahoo-Chef Jerry Yang ist ein Verkauf an Microsoft immer noch die beste Option, Wells Fargo verschafft sich 10 Milliarden Dollar durch Aktienausgabe, der SoFFin verlangt von der HSH Nordbank eine höhere Eigenkapitalquote, der BayernLB droht wegen der österreichischen Tochter Hypo Alpe Adria ein weiterer finanzieller Kraftakt, derweil die Vereinigten Staaten und Kanada Europas Pläne für eine Finanzmarktreform bremsen.

          Unternehmen

          Telekom überrascht mit Gewinnanstieg im dritten Quartal

          Die Deutsche Telekom hat im abgelaufenen Quartal ihr Ergebnis überraschend gesteigert. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) legte wegen Kosteneinsparungen um 2,4 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Donnerstag in Bonn mitteilte. Der Umsatz ging unterdessen um 1,5 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro. Die Telekom bestätigte die Prognose eines bereinigten Ebitda von rund 19,3 Milliarden Euro im laufenden Jahr. 2009 rechnet das Unternehmen mit einem stabilen bis leicht steigenden Ebitda.

          Der bereinigte Überschuss stieg im dritten Quartal überraschend von 1,06 von Millionen auf 1,2 Millionen Euro. Die Telekom führte diesen Anstieg vor allem auf einen einmaligen Steueraufwand im Vorjahresquartal, niedrigere Abschreibungen und Personalaufwendungen zurück. Im Vorjahr waren Buchgewinne aus dem Verkauf von Auslandsbeteiligungen angefallen.

          Damit übertraf das Unternehmen. die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten bei Ebitda und Überschuss. Diese hatten mit einem Ebitda von durchschnittlich 5,04 Milliarden Euro und einem Umsatz von 15,67 Milliarden Euro gerechnet. Den bereinigten Überschuss hatten die Experten bei 892 Millionen Euro gesehen. (dpa-AFX)

          Cisco Systems warnt vor Umsatzeinbruch

          Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems befürchtet angesichts der Konjunktur-Talfahrt einen deutlichen Umsatzeinbruch. Im laufenden Quartal würden die Erlöse voraussichtlich zwischen fünf und zehn Prozent zurückgehen, warnte Konzernchef John Chambers am Mittwoch nach amerikanischen Börsenschluss in einer Telefonkonferenz. Cisco plant nun Einsparungen in Milliardenhöhe.

          In seinem Ende Oktober abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal erzielte der Konzern einen Gewinn wie im Vorjahr von 2,2 Milliarden Dollar. Ohne Berücksichtigung von Sonderposten stieg der Gewinn je Aktie entgegen den Erwartungen von Experten allerdings an. Der Umsatz kletterte um acht Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar und lag damit nur leicht über den Prognosen von Analysten.

          Die Aktie verlor wegen der düsteren Geschäftsaussichten im nachbörslichen Handel deutlich. Bereits im Tagesverlauf hatte sie im Einklang mit dem Gesamtmarkt 5,1 Prozent auf 17,39 Dollar eingebüßt. (dpa-AFX)

          Susanne Klatten will Altana für 910 Millionen Euro komplett übernehmen

          Die Milliardärin Susanne Klatten will den Chemiekonzern Altana für rund 910 Millionen Euro komplett übernehmen. Die zum Klatten-Imperium gehörende Skion GmbH wolle 13 Euro je Altana-Aktie bieten, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Wesel mit. Zuletzt notierte die Aktie bei 9,39 Euro. Susanne Klatten besitzt derzeit 50,1 Prozent der 140,4 Millionen Altana-Aktien. Die restlichen 49,9 Prozent der Aktien würden bei einem Preis von 13 Euro rund 910 Millionen Euro kosten. (dpa-AFX)

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