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Medienschau : Südkorea zieht geldpolitische Zügel an

  • Aktualisiert am

Aktie der AgBank kommt in Hongkong zu 3,20 Dollar, Air Products erhöht Angebot für Airgas, Merck & Co setzt den Rotstift an, EADS gibt Gebot für amerikanischen Tankflugauftrag ab, ISE-Niederlage in Prozess, Fujitsu setzt auf Cloud Computing, Südkorea zieht geldpolitische Zügel an, deutsche Jahresinflation geht auf 0,9 Prozent zurück, amerikanische Verbraucherkredite gehen deutlich zurück, Deutschland: Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt, griechisches Parlament stimmt Rentenreform zu, Bericht - Keine Währungsmanipulation in China

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          Unternehmen

          Aktie der AgBank kommt in Hongkong zu 3,20 Hongkong-Dollar

          Die Agricultural Bank of China (AgBank) wird im Rahmen ihres geplanten Börsendebüts ihre Aktien in Hongkong bei 3,20 Hongkong-Dollar je Anteilsschein anbieten. Dies teilte das chinesische Institut am Freitag mit. Damit liegt der Preis in Hongkong knapp über der Mitte der ausgegebenen Preisspanne von 2,88 Hongkong-Dollar bis 3,48 Hongkong-Dollar. Die Agricultural Bank of China wird nach Einschätzung von Beobachtern mit ihrer Doppelemission in Schanghai und Hongkong an der Börse so viel Geld einsammeln wie nie ein Unternehmen zuvor. Vor zwei Tagen hieß es von der Bank, mit dem Teilbörsengang in Schanghai unter Berücksichtung der Mehrzuteilungsoption 68,5 Milliarden Yuan (umgerechnet: 10,1 Milliarden Dollar) eingesammelt zu haben. Es seien 25,57 Milliarden Aktien zu 2,68 Yuan verkauft worden. Der Ausgabepreis lag damit am oberen Ende der avisierten Spanne von 2,52 Yuan bis 2,68 Yuan. Die Agricultural Bank ist die letzte der vier großen chinesischen Banken, die den Gang aufs Parkett wagt. Weitere Einzelheiten zum geplanten Listing in Hongkong machte das Institut nicht. Diese sollen „am 15. Juli oder vorher“ veröffentlicht werden. Erstmals gehandelt werden sollen die Aktien in Shanghai am 15. Juli und einen Tag später in Hongkong. (Dow Jones Newswires)

          Air Products erhöht Angebot für Airgas um 5,8 Prozent

          Der Industriegase-Spezialist Air Products and Chemicals hat sein Angebot für den Rivalen Airgas um 5,8 Prozent auf 5,3 Milliarden Dollar erhöht. Dies teilte Air Products am Donnerstag mit. Mit dem Angebot von nun 63,50 Dollar je Airgas-Aktie liegt der Linde -Konkurrent jedoch unter dem Schlusskurs an der New Yorker Börse vom Donnerstag von 63,87 Dollar. Nachbörslich stieg der Kurs weiter auf 64,35 Dollar. Airgas kündigte eine Prüfung des Angebotes an. Air Products hatte sein erstes Gebot im Februar vorgelegt. Linde hat einen Einstieg in den Bieterkampf ausgeschlossen. (Reuters)

          Merck & Co setzt den Rotstift an

          Der amerikanische Pharmariese Merck & Co setzt nach der milliardenschweren Übernahme des Wettbewerbers Schering-Plough weltweit den Rotstift bei Produktion und Forschung an. Acht Forschungseinrichtungen sowie acht Produktionsstätten sollen nach und nach geschlossen werden, kündigte der Arzneimittelhersteller am Donnerstag in Whitehouse Station im amerikanische Bundesstaat New Jersey an. „Diese Veränderungen sind für die Ankurbelung künftigen Wachstums entscheidend“, begründete Konzernchef Richard Clark den Schritt. In Deutschland, wo der Konzern aktuell etwa 2000 Beschäftigte hat, soll die Forschungsstätte Waltrop nördlich von Dortmund geschlossen werden. 40 Mitarbeiter sind betroffen, sagte ein Sprecher. Auch Forschungseinrichtungen in den Niederlanden, Kanada, Dänemark sowie in Schottland und in den Vereinigten Staaten sollen in den nächsten zwei Jahren aufgegeben werden. Merck hatte im vergangenen Jahr den Konkurrenten Schering-Plough für rund 41 Milliarden Dollar übernommen, um sich gegen drohende Patentabläufe zu stemmen und den Bestand an Neuentwicklungen auszubauen. Der Milliardenzukauf wurde im November unter Dach und Fach gebracht. Bereits bekannt ist, dass Merck im Zuge der Integration plant, weltweit rund 15.000 Stellen zu streichen. Das sind etwa 15 Prozent gemessen an den zuletzt etwa 100.000 Stellen im Konzern, wie das Unternehmen bekräftigte.

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