https://www.faz.net/-gv6-156gn

Medienschau : Strauss-Kahn warnt vor zweiter Rezession

  • Aktualisiert am

Lanxess zieht Neubau für Kautschuk-Werk vor, Kraft will Cadbury-Gebot auf 820 Pence erhöhen - Presse, Swiss Re transferiert Risiken an Berkshire Hathaway, Kontron will eine Dividende ausschütten, Puma überprüft Rentabilität seiner Läden, XD Electric will bei Börsengang 1,5 Milliarden Dollar erlösen, Presse: Toyota will Hybrid-Produktion verdoppeln, Japans Notenbank - bleiben bei Politik des billigen Geldes, Nationalbank der Schweiz gegen Aufwertung des Franken, Janukowitsch führt, Pinera liegt vorn, Chavez kündigt Enteignung von Supermarktkette an, Verleger - Kartellbeschwerde gegen Google

          Unternehmen

          Lanxess zieht Neubau für Kautschuk-Werk in Singapur vor

          Der Leverkusener Spezialchemiekonzern Lanxess hat die Pläne für den Neubau eines Butylkautschuk-Werkes in Singapur vorgezogen. Der erste Spatenstich erfolge nun im Mai 2010, die Produktion solle im ersten Quartal 2013 aufgenommen werden, teilte die Lanxess AG am Montag mit. Die Anlage auf der Halbinsel Jurong Island sei für eine Kapazität von 100.000 Jahrestonnen ausgelegt und koste bis zu 400 Millionen Euro. In dem Werk sollen 200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise und der daraus resultierenden Nachfrageschwäche hatte der MDax-Konzern im Juni 2009 den Produktionsstart in Singapur auf das Jahr 2014 verschoben. In den vergangenen sechs Monaten habe sich die Nachfrage jedoch stabilisiert. In den kommenden Jahren werden laut Lanxess für den Butylkautschuk-Markt wieder durchschnittliche Wachstumsraten von über 3 Prozent erwartet. Die beiden Kautschukwerke von Lanxess in Zwijndrecht (Belgien) und Sarnia (Kanada) produzierten gegenwärtig mit hoher Auslastung. Mit dem neuen Werk will Lanxess die wachsende Nachfrage nach Butylkautschuk für Reifen bedienen. Diese werde durch den Trend zur Mobilität, insbesondere durch die wachsende Mittelschicht in China und Indien, gefördert. Der Konzern erwartet, dass die weltweite Nachfrage nach Reifen im Jahr 2011 wieder auf das Niveau vor Ausbruch der globalen Krise zurückkehren werde. Zusätzlich sei Butylkautschuk ein bedeutendes Produkt für den Einsatz in der pharmazeutischen Industrie, insbesondere in Asien. „Wir werden uns in diesem Jahr insbesondere auf Asien fokussieren, weil in dieser Region die stärksten Erholungstendenzen von der weltweiten Wirtschaftskrise zu beobachten sind“, sagte Lanxess-Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann. So werde Lanxess 2010 die globale Zentrale der Business Unit Butyl Rubber von Fribourg in der Schweiz nach Singapur verlagern. In der Zentrale werden laut dem Spezialchemiekonzern in der Startphase rund 35 Mitarbeiter in den globalen Funktionen wie Marketing, Controlling sowie Einkauf arbeiten. Mehr als die Hälfte der Umsätze in diesem Geschäftsfeld werden laut Lanxess zurzeit in der Region Asien erzielt, in der vor allem China, Indien und Südkorea starke Wachstumsraten auswiesen. Die Business Unit Butyl Rubber erziele einen Jahresumsatz von über 500 Millionen Euro und sei Teil des Segments Performance Polymers. Dieses Segment habe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 einen Umsatz von 1,63 Milliarden Euro erzielt. (Dow Jones Newswires)

          Kraft will Cadbury-Gebot auf 820 Pence erhöhen - Presse

          Der amerikanische Konzern Kraft bereitet übereinstimmenden Presseberichten zufolge die Erhöhung seines Übernahmeangebots für den britischen Wettbewerber Cadbury auf rund 820 Pence vor. Dies berichten die britischen Zeitungen „Sunday Times“ und „Observer“. Die Kraft Food Inc hat nur noch bis Dienstag Zeit, ihr Übernahmeangebot zu verbessern, diese Frist hat die britische Übernahmekommission dem amerikanische Konzern gesetzt. Bislang hat Kraft ein Gebot vorgelegt, das aktuell einen Gegenwert von 762 Pence hat. Dazu wollten die Amerikaner bislang 300 Pence in bar und 0,2589 eigene Aktien je Cadbury-Anteilsschein bezahlen. Nun prüft Kraft laut Oberserver, 1 Milliarden Dollar in bar draufzulegen, was den gebotenen Preis auf rund 820 Pence je Aktie erhöhen würde. Cadbury hatte die Angebote aus den Vereinigten Staaten bislang als zu niedrig abgelehnt. Auf den Plan treten könnte aber auch noch der amerikanische Konzern Hershey. Dieser wolle 17,9 Milliarden Dollar für die Briten bieten, hieß es in Kreisen. (Dow Jones Newswires)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Klage vor Supreme Court : John Majors Verachtung für Boris Johnson

          Der frühere Premierminister John Major ging zu seiner Amtszeit nicht mit Samthandschuhen vor. Doch Boris Johnsons Mittel gehen ihm zu weit. Deswegen hat er sich der Klage gegen die Beurlaubung des Parlaments angeschlossen.
          Unser Sprinter-Autor: Felix Hooß

          F.A.Z.-Sprinter : Plötzlich kleinlaut

          Trump, Netanjahu und Johnson kennt man großspurig. Doch plötzlich zögert Trump, kämpft Netanjahu um sein politisches Überleben und muss sich Johnson vor dem Supreme Court rechtfertigen. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Sprinter.
          Die Talkrunde zum Thema Klimapolitik bei Frank Plasberg

          TV-Kritik: Hart aber fair : Die Realität der Zwickmühle

          Die Klimapolitik ist so verzwickt, dass es den üblichen Verdächtigen kaum noch gelingt, Einsicht in das Notwendige oder gar Verhaltensänderungen zu erreichen. Tatsächlich sehen einige das Format der Talkshow als Pranger für üble Phantasien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.