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Medienschau : Strauss-Kahn warnt vor zweiter Rezession

  • Aktualisiert am

Presse: Toyota will Hybrid-Produktion verdoppeln

Der japanische Autobauer Toyota will die Produktion seiner Hybrid-Autos im kommenden Jahr im Vergleich zu 2009 auf eine Million Autos verdoppeln. Wie die gewöhnlich gut informierte japanische Wirtschaftszeitung „Nikkei“ am Montag berichtete, habe der Konzern seine Teilezulieferer kürzlich darüber informiert, im laufenden Jahr auf dem Heimatmarkt rund 800.000 Hybrid-Autos vom Band laufen zu lassen. Diese Zahl solle im nächsten Jahr auf rund 900.000 und im folgenden Jahr auf 1,1 Million Autos erhöht werden, hieß es weiter. Schon am Rande der Automesse IAA hatte das Toyota-Management im September in Frankfurt angekündigt, nach 2010 sollten über eine Million Hybrid-Fahrzeuge pro Jahr verkauft werden. Bis 2020 will der japanische Marktführer für jedes Modell über seine gesamte Fahrzeugpalette hinweg jeweils auch eine Hybridversion anbieten. Hybrid-Fahrzeuge verfügen über eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor. Toyota fertigt derzeit etwa 90 Prozent seiner Hybride in Japan in sechs Fabriken. Hinzu kommen weitere vier Standorte im Ausland. Der globale Ausstoß dürfte laut „Nikkei“ 2011 unter Berücksichtigung der in China, den Vereinigten Staaten und anderen Standorten montierten Fahrzeuge die Marke von einer Million überschreiten. Dann würden Hybrid-Autos etwa ein Drittel aller von Toyota im eigenen Land produzierten Autos ausmachen. Im Jahr 2009 waren es noch 20 Prozent. (dpa-AFX)


Wirtschaft

IWF-Chef warnt vor zweiter Rezession bei verfrühtem Exit-Beginn

IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat vor einer zweiten Rezession in einigen Staaten gewarnt, sollte das Ende der Konjunkturhilfen zu früh eingeleitet werden. „In den Industriestaaten verläuft die Erholung zögerlich“, sagte Strauss-Kahn am Montag in Tokio. „Wir müssen vorsichtig sein.“ Wenn die Hilfen einmal abgesetzt seien, werde es schwierig, bei einem zweiten Abtauchen der Wirtschaft neue Instrumente zu finden. Voraussetzung für einen Beginn der Exit-Strategie seien eine spürbare Rückkehr der privaten Nachfrage und Besserungen auf dem Arbeitsmarkt. (Reuters)

Japans Notenbank - Bleiben bei Politik des billigen Geldes

Der Chef der japanischen Notenbank, Masaaki Shirakawa, will auf absehbare Zeit an der Politik des billigen Geldes festhalten. „Die Bank of Japan stellt fest, dass es sehr wichtig für die japanische Wirtschaft ist, aus der Deflation herauszufinden und zu nachhaltigem Wachstum mit Preisstabilität zu kommen“, sagte Shirakawa am Montag. Shirakawa ging in seiner Rede vor Regionalchefs der Notenbank nicht darauf ein, ob er weitere Lockerungen der Geldpolitik für gerechtfertig hält, um den Aufschwung der Wirtschaft zu unterstützen. Experten erwarten, dass die BOJ bei ihrem nächsten Treffen in der kommenden Woche den Leitzins nahe Null lässt. (Reuters)

Nationalbank der Schweiz gegen Aufwertung des Franken - Sonntagszeitung

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will angesichts der aktuell fragilen Wirtschaftsentwicklung entschieden gegen eine zu starke Aufwertung der Landeswährung Franken vorgehen. Es gebe zwar keine Zielmarke für den richtigen Wechselkurs, sagte Zentralsbankspräsident Philipp Hildebrand der „Sonntagszeitung“. Die SNB wolle jedoch keinen exzessiv hohen Kurs des Franken. Die Nationalbank werde sich in ihrer Geldpolitik, die aktuell sehr expansiv ist, sehr vorsichtig und langsam wieder der Normalität annähern. (Dow Jones Newswires)

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