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Medienschau : Strauss-Kahn warnt vor zweiter Rezession

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Swiss Re transferiert Risiken an Berkshire Hathaway

Swiss Re transferiert Risiken aus einem geschlossenem amerikanischen Einzelleben-Rückversicherungsportfolio an die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway. Damit setze man den Schritt der Portfoliosteuerung und der Umwandlung von Rückversicherungsrisiken fort, teilte der schweizerische Rückversicherungskonzern am Montag mit. Die Transaktion werde die Kapitaleffizienz erhöhen. Nach den Vertragsbedingungen werde ein geschlossenes Portfolio von jährlich erneuerbarem, vor 2004 gezeichnetem Einzelleben-Rückversicherungsgeschäft bei der Berkshire Hathaway Life Insurance Company of Nebraska rückversichert. Die Transaktion trete rückwirkend ab 1. Oktober 2009 in Kraft und werde im ersten Quartal 2010 verbucht, teilte das Unternehmen mit Sitz in Zürich weiter mit. Die Swiss Re erhält nach eigenen Angaben eine Rückversicherungsprovision von 1,3 Milliarden Franken und werde durch die Transaktion Kapital von 300 Millionen Franken freisetzen. „Swiss Re ist überzeugt, dass die Rückversicherungsprovision und das freigesetzte Kapital effizienter eingesetzt werden können, um eine höhere Rendite zu erzielen“, so der Konzern aus Zürich weiter. Man bleibe aber dem Leben- Rückversicherungsmarkt in den Vereinigten Staaten und seinen Kunden vor Ort „weiter eng verbunden“. (Dow Jones Newswires)

Kontron will eine Dividende ausschütten

Die Kontron AG hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2009 einen Umsatz von über 130 Millionen Euro erzielt. Damit waren die letzten drei Monate 2009 das stärkste Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres. Der Konzernumsatz entsprach mit rund 465 Millionen Euro den prognostizierten Erwartungen. Der Vorstand wird im Aufsichtsrat und der Hauptversammlung die erneute Ausschüttung einer Dividende vorschlagen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstandsvorsitzende der Kontron AG, Ulrich Gehrmann, nach wie vor eine „flache Geschäftsentwicklung“. Gehrmann: Wir gehen zurzeit von keinen großen Ausschlägen weder nach oben noch nach unten aus. (Ad-hoc)

Puma überprüft Rentabilität seiner Läden

Pumaaktien könnten am Montag unter Druck kommen. Der Sportartikelhersteller will in den nächsten Monaten verstärkt die Rentabilität seiner Läden überprüfen. Dabei sei auch die Schließung des einen oder anderen Puma-Einzelhandelsgeschäfts nicht ausgeschlossen, sagte ein Firmensprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Einen Bericht der französischen Zeitung „Le Figaro“ (Samstag), wonach das Unternehmen weltweit ein Drittel seiner Läden schließen wolle, um den Gewinnverfall zu stoppen, wollte der Sprecher nicht bestätigen. Händler erwarten eine negative Kursreaktion. „In dem Pressebericht ist von einem Gewinnrückgang um fünf Prozent die Rede. Das wäre nach einem Umsatzrückgang um lediglich 2,6 Prozent nach neun Monaten eine Enttäuschung und würde unterstreichen, dass Puma mit den Kostensenkungen nicht voran kommt“, sagte ein Börsianer. (dpa-AFX)

Chinesische XD Electric will bei Börsengang 1,5 Milliarden Dollar erlösen

Die chinesische XD Electric Co will bei ihrem Börsengang bis zu 10,3 Milliarden Yuan oder umgerechnet rund 1,5 Milliarden Dollar einnehmen. Wie der Hersteller von Zubehör für Stromleitungen und Verteilung am Montag mitteilte, wurde die indikative Preisspanne im Vorfeld des Listings an der Börse in Schanghai auf 7,10 Yuan bis 7,90 Yuan je Aktie festgelegt. Insgesamt sollen bis zu 1,3 Milliarden A-Aktien ausgegeben werden. Die Zeichnungsfrist beginnt am Berichtstag. Nach Umsatz ist XD Electric das größte Unternehmen seiner Branche in China. (Dow Jones Newswires)

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