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Medienschau : Staatshilfe für Tepco

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ThyssenKrupp auf Wachstumskurs, Aurubis profitiert vom hohen Kupferpreis, HHLA schraubt die Erwartungen herauf , Unicredit und Credit Agricole rechnen sich schön, H&R Wasag steigert den Gewinn deutlich, Telefonica-Gewinn stagniert, Koenig & Bauer reduziert den Verlust, Bauer mit saisonalem Verlust, Wacker Neuson legt deutlich zu, Vivendi wächst leicht, SMA Solar mit Ergebnisrückgang, fallender Umsatz und Gewinn bei Nvidia, Deutsche Wirtschaft um 1,5 Prozent gewachsen, Südkoreas Zentralbank verschiebt Zinserhöhung, Frankreich: Wirtschaft wächst etwas stärker als erwartet

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          Unternehmensnachrichten

          Staatshilfe für Tepco

          Die japanische Regierung hat dem Betreiber der Atomruine in Fukushima finanzielle Hilfe bei der Bewältigung der horrenden Entschädigungszahlungen für die Opfer der Atomkatastrophe zugesichert. Zu diesem Zweck soll eine staatliche Finanzierungsgesellschaft gegründet werden, wie die Regierung am Freitag beschloss. Der Betreiber Tepco wird wegen der Katastrophe in diesem Geschäftsjahr voraussichtlich eine Billion Yen (8,7 Milliarden Euro) abschreiben. Die gleiche Summe benötigt Tepco, um Gas, Öl und Kohle für konventionelle Kraftwerke einzukaufen. Diese sollen die in Fukushima ausgefallenen Kapazitäten ersetzen. Im Gegenzug für die Staatshilfe akzeptierte Tepco die Bedingung der Regierung, harte Sparmaßnahmen zu ergreifen. Zudem soll ein unabhängiger Ausschuss das Finanzgebaren des Konzerns überprüfen. Weder die Regierung noch Tepco haben bisher Schätzungen über die Höhe der erwarteten Kosten abgegeben. Medien beziffern die Höhe der Kosten auf bis zu über 10 Billionen Yen (87 Milliarden Euro). Die Regierung will daher Tepco helfen, nicht unter dieser Last zusammenzubrechen. Der Rettungsplan sieht vor, das der Staat der zu gründenden Finanzierungsgesellschaft unverzinste Anleihen zur Verfügung stellt. Diese können jederzeit eingelöst werden, um damit Tepco mit Krediten zu versorgen. Darüber hinaus sollen andere Atombetreiber im Lande ebenfalls Mittel beisteuern. Manche Politiker sorgen sich jedoch, dass dies zu höheren Stromrechnungen führt und die Kosten am Ende auf den Steuerzahler abgewälzt werden. Das Regierungsvorhaben bedarf der parlamentarischen Zustimmung. Es sollen entsprechende Gesetzesanträge noch in der laufenden Sitzungsperiode dem Parlament vorgelegt werden. (dpa-AFX)

          ThyssenKrupp auf Wachstumskurs

          Der größte deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp hat nach Zuwächsen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (per Ende September) seine Prognose bekräftigt. Der Umsatz sei von Januar bis Ende März um 21 Prozent auf 12,266 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um 79 Prozent auf 497 Millionen Euro nach oben geschossen. Analysten hatten im Durchschnitt mit Erlösen von 12,284 Milliarden Euro gerechnet und das Ebit auf 466 Millionen Euro taxiert. Im Geschäftsjahr erwartet Vorstandschef Heinrich Hiesinger weiter eine Umsatzsteigerung von zehn bis 15 Prozent, nach zuletzt 42,6 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit solle bei etwa zwei (Vorjahr: 1,2) Milliarden Euro liegen. „Die Reduzierung unserer Nettofinanzschulden hat weiterhin oberste Priorität“, betonte er. Wegen der Investitionen in die neuen Stahlwerke in Brasilien und den Vereinigten Staaten kletterten sie im zweiten Quartal jedoch weiter auf nun 6,492 Milliarden Euro an. Das waren 2,7 Milliarden mehr als Ende September 2010. (Reuters)

          Aurubis profitiert vom hohen Kupferpreis

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