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Medienschau : Sparkassen wollen keine weiteren Anteile an Landesbanken

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Roche hält nach Umsatzanstieg im ersten Quartal an Ausblick 2008 fest, RWE tut sich bei British Energy mit Vattenfall zusammen, der Startschuss für den Kaufhof-Verkauf erfolgt womöglich im Mai. Ebay steigert den Nettogewinn wie auch IBM. Fredriksen erhöht seinen Tui-Anteil und die Bank of England plant eine Hilfsaktion für die Geschäftsbanken.

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          Unternehmen

          Starker Franken drosselt Bestellungen bei Sulzer

          Beim Schweizer Maschinenbauer Sulzer hat der starke Franken den Auftragseingang im ersten Quartal 2008 gedrosselt. Nach jahrelang zweistelligen Wachstumsraten erhöhten sich die Bestellungen bei dem Winterthurer Konzern in den ersten drei Monaten 2008 nur noch um 4,5 Prozent auf 1,14 Milliarden Franken. Sie lagen damit aber immer noch über den Analystenerwartungen. Bereinigt um Wechselkurseinflüsse und Übernahmen belief sich das Wachstum auf 11,1 Prozent, teilte Sulzer am Donnerstag mit.

          In den kommenden Monaten dürfte der negative Währungseinfluss mit einem zum Franken schwachen Dollar, Euro und Pfund anhalten. Aber auch die vor allem von den Energiekonzernen, die angesichts der hohen Öl- und Gaspreise in Förder- und Verarbeitungsausrüstung investieren, getriebene Nachfrage dürfte bestehen bleiben. Für das Gesamtjahr rechnet Sulzer weiterhin mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum. Der Auftragseingang soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen und der Umsatz
          im oberen einstelligem Bereich.

          Im ersten Quartal wuchsen die Orderbücher vor allen in den Schwellenländern Asiens, des Nahen Ostens und Südamerikas. Auch in Europa und Nordamerika war der Auftragseingang gut, allerdings gab es Anzeichen für eine Abschwächung in manchen Märkten,
          so das Unternehmen.

          Auf Bereichsebene hielt die starke Nachfrage nach Pumpen an, während das Turbinen-Unterhaltsgeschäft gut gehalten war. Die Bereiche Chemtech, wo Trenn- und Mischanlagen angesiedelt sind, sowie die Oberflächentechnik wiesen dagegen einen Auftragsschwund aus. Für das erste Quartal hatten Analysten durchschnittlich einen Bestellungseingang von 1,10 Milliarden Franken geschätzt. (Reuters)

          Roche hält nach Umsatzanstieg im ersten Quartal an Ausblick 2008 fest

          Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat nach einem geringer als von Analysten erwarteten Umsatzanstieg im ersten Quartal an seinem Ausblick festgehalten. Unverändert rechne der Konzern 2008 mit einem Kerngewinnwachstum pro Aktie zu konstanten Wechselkursen mindestens auf dem Rekordniveau des Vorjahres, teilte der Novartis-Konkurrent am Donnerstag in Basel mit. Beim Umsatz peilt Konzernchef Severin Schwan weiterhin ein „Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich“ an. Dabei sollen sowohl die Pharma- als auch die Diagnostika-Sparte stärker wachsen als der Markt.

          Belastet von negativen Währungseffekten und geringeren Verkäufen des Grippemittels Tamiflu wies Roche für die ersten drei Monaten einen Umsatzrückgang von 4 Prozent auf 10,9 Milliarden Schweizer Franken aus. In lokalen Währungen lag das Plus bei 2 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 11,326 Milliarden gerechnet. (dpa-AFX)

          Sparkassen wollen keine weiteren Anteile an Landesbanken

          Die deutschen Sparkassen stehen nicht als Käufer der WestLB und der BayernLB parat, falls die EU-Kommission als Gegenleistung für milliardenschwere Staatsgarantien den Ausstieg der Länder aus den Instituten anordnen sollte. Er schließe nicht aus, dass die Sparkassen in einzelnen Fällen Landesbankenanteile übernehmen würden, sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Heinrich Haasis, der „Financial Times Deutschland“ (Donnerstagausgabe). „Aber wir können und wollen nicht generell die Länder aus den Landesbanken herauskaufen.“ Die Europäische Kommission prüft derzeit die Regierungsbeihilfe für die WestLB. (Dow Jones)

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