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Medienschau : Sony und Sharp bauen zusammen Flachbild-Fernsehern

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Sony und Sharp schließen Allianz bei Flachbild-Fernsehern S&P prüft RWE-Rating auf mögliche Abstufung Solon mit Ergebniszuwachs Ersol schließt 2007 erfolgreich ab Ersol bekräftigt Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2008Singulus steigt ins Solargeschäft ein Rekordjahr für Gerresheimer Qimonda rechnet mit einmaligem Investitionsmehraufwand von 100 Millionen Euro EADS liefert Tankflugzeuge an Vereinigte Arabische Emirate Dow Chemical überprüft Sparten - Ausgliederung in Tochtergesellschaft MBIA streicht QuartalsdividendePressespiegel - Unternehmen LINDE - T-SYSTEMS - DEUTSCHE BAHN - CEVA - DOW CHEMICALDeutschland: Wirtschaftswachstum schwächt sich im vierten Quartal wie erwartet abPressespiegel - Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen KORRUPTION - FACHKRÄFTE - LIECHTENSTEIN - KRANKENKASSEN - PRIVATE EQUITY

          7 Min.

          Unternehmensmeldungen

          Sony und Sharp schließen Allianz bei Flachbild-Fernsehern

          Tokio - Die beiden japanischen Elektronikkonzerne Sony und Sharp wollen künftig bei der Produktion und dem Verkauf von großen Flachbildfernsehern zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck wollen die beiden Unternehmen im April ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, wie Sony und Sharp am Dienstag bekanntgaben. Sharp werde sich daran zu 66 Prozent beteiligen, die restlichen Anteile übernehme Sony. In das geplante Joint Venture in der westjapanischen Stadt Sakai in der Provinz Osaka will Sharp ein Werk für Flüssigkristallbildschirme (LCD) einbringen, das derzeit gebaut wird. (dpa)

          S&P prüft RWE-Rating auf mögliche Abstufung

          Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat das „A+“-Langfrist-Rating für den Energiekonzern RWE AG auf CreditWatch „negative“ gestellt. Diese Maßnahme erfolge aufgrund des neuen Strategieplans des Konzerns, teilte die Rating-Agentur mit. (vwd)

          Solon mit Ergebniszuwachs

          BERLIN - Der Solarkonzern Solon hat im abgelaufenen Jahr vom Solarboom profitiert. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) erhöhte sich um 41 Prozent auf 35 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Der Umsatz kletterte um 45 Prozent auf 503 Millionen Euro und der bereinigte Überschuss von 14,4 Millionen auf 21 Millionen Euro. Damit verfehlte die im TecDax notierte Gesellschaft die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Experten zum Teil. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Ebit in Höhe von 38,02 Millionen Euro und einem Umsatz von 482 Millionen Euro gerechnet. Den Überschuss hatten sie bei 24,1 Millionen Euro gesehen. (dpa-AFX)

          Ersol schließt 2007 erfolgreich ab

          ERFURT - Das Solarunternehmen Ersol hat den Konzernumsatz im Vergleich zu 2006 von 127,8 Millionen Euro auf 160,2 Millionen Euro verbessert. Das entspricht einer Steigerung von 25,4 Prozent. Zugleich konnte in 2007 auch das operative Ergebnis trotz Vorlaufkosten von über 6 Millionen Euro für den Kapazitätsausbau gesteigert werden: Hatte das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahr 2006 noch bei 20,3 Millionen Euro gelegen, so erreichte es im Berichtsjahr 22,3 Millionen Euro - eine Steigerung um
          10,1 Prozent.

          Ersol bekräftigt Umsatz- und Ergebnisprognosen für 2008

          ERFURT - Die ersol Solar Energy AG hat ihren Ausblick für das laufende Jahr bekräftigt. Demnach soll 2008 ein Umsatz von 300 Millionen bis 320 Millionen Euro erzielt werden, teilte das Erfurter TecDax-Unternehmen am Dienstag mit. Das Ebit sehe der Konzern bei 70 Millionen bis 80 Millionen Euro und die Marge bei mehr als 20 Prozent. Die Erwartungen untermauerte das im TecDax notierte Photovoltaik-Unternehmen damit, dass dank des Ausbaus im vergangenen Jahr ab 2008 nun die Kapazitäten deutlich stärker genutzt werden könnten. „Jetzt kann ersol die Früchte bisheriger Arbeit ernten“, stellte Vorstandsvorsitzender Claus Beneking in Aussicht. Der Umsatzschätzung 2008 liege ein Output von rund 140 MWp Solarzellen und circa 20 MWp bei amorphen Dünnschicht-Modulen zugrunde. 2009 soll der Umsatz weiter zunehmen, und zwar auf 420 Millionen bis 440 Millionen Euro, basierend auf einem geplanten Output von rund 180 MWp im kristallinen Bereich, von rund 30 MWp bei Dünnschicht-Photovoltaik-Modulen sowie zusätzlichen Erlösen aus dem Unternehmensbereich Silicon und aus dem Verkauf von kristallinen Modulen. Das Ebit dürfte im kommenden Jahr bei 70 Millionen bis 80 Millionen Euro stagnieren, ebenso die Marge. 2009 will ersol dann ein Ebit von 90 Millionen bis 100 Millionen Euro erzielen. (Dow Jones)

          Singulus steigt ins Solargeschäft ein

          In diesem Jahr startet Singulus die Blu-ray Anlageninvestitionen. Auf Basis der Entscheidung von Toshiba steht Blu-ray als nächste Generation der optischen Speichermedien fest. 'Wir werden als weltweit führender Hersteller von Blu-ray Disc Anlagen von dieser Marktentwicklung nachhaltig profitieren. Dies wird sich bereits im laufenden Geschäftsjahr niederschlagen. Singulus geht 2008 bereits von einem Umsatz von mindestens 15 Blu-ray Maschinen aus. Zusätzlich wird sich die Akquisition der Blu-ray Aktivitäten von Oerlikon positiv auf die Geschäftsentwicklung im Kerngeschäft Optical Disc auswirken. Neben dem Momentum aus dem Blu-ray Markt wird sich die Akquisition der STANGL Semiconductor Equipment AG positiv auf die weitere Unternehmensentwicklung auswirken. Singulus hat sich den strategisch wichtigen Marktzugang zur Solarindustrie eröffnet. Wie erwartet, konnte die Tochtergesellschaft STANGL das dynamische Umsatzwachstum im Berichtsjahr fortsetzen. In diesem Zusammenhang plant Singulus 2008 die Entwicklung eines neuen, innovativen Beschichtungskonzeptes für die Solar Si-Zellen Produktion. (vwd)

          Rekordjahr für Gerresheimer

          Die Gerresheimer AG hat das Geschäftsjahr 2007 mit Rekordwerten bei Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz um 48,1 Prozent auf 957,7 Millionen Euro (2006: 646,7 Millionen Euro). Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte weist Gerresheimer ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von 8,4 Prozent aus. Das operative Ergebnis (Adjusted EbitDA) stieg von 122,6 Millionen Euro im Vorjahr um 48,1 Prozent auf 181,6 Millionen Euro. Die operative Stärke zeigt sich in der Adjusted EbitDA-Marge von 19,0 Prozent. Die vor dem Börsengang bestehende Verschuldung sowie die Einmalkosten des IPO schlagen sich in einem Konzernergebnis von 0,8 Millionen Euro (2006: -25,0 Millionen Euro) nieder. Bereits im 4. Quartal 2007 hingegen betrug das Konzernergebnis 13,9 Millionen Euro und erreichte damit eine Größenordnung, die nicht mehr von IPO-Kosten beeinträchtigt war und erstmals auch die niedrige Verschuldung des Unternehmens widerspiegelt. Das bereinigte Konzernergebnis legte im Gesamtjahr kräftig auf 44,3 Millionen Euro (2006: 8,7 Millionen Euro) zu. (vwd)

          Qimonda rechnet mit einmaligem Investitionsmehraufwand von 100 Millionen Euro

          MÜNCHEN - Die Infineon-Tochter Qimonda rechnet wegen der Umstellung auf eine neue Technologie für 2009 und 2010 mit einem einmaligen Investitionsmehraufwand von etwa 100 Millionen Euro. Dieser werde voraussichtlich über den Zahlungsmittelfluss finanziert, teilte die Mutter am Montag in München mit. Hintergrund sei die Umstellung von der aktuellen Trench-Technologie auf die Buried Wordline-Technologie. Mit dem Start der Massenfertigung dieser Technolgie sei in der zweiten Jahreshälfte 2009 zu rechnen. (dpa-AFX)

          EADS liefert Tankflugzeuge an Vereinigte Arabische Emirate

          MADRID - Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS liefert zukünftig die Tankflugzeuge für die Luftstreitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Land habe am Montag den Kauf von Airbus-Maschinen des Typs A330 MRTT angekündigt, teilte die Konzern-Sparte EADS Military Transport Aircraft in Madrid mit. Details zu Anzahl der Flugzeuge und Auftragswert wurden nicht bekannt. (dpa-AFX)

          Dow Chemical überprüft Sparten - Ausgliederung in Tochtergesellschaft

          MIDLAND - Der größte amerikanischen Chemiekonzern Dow Chemical überprüft einen Teil seiner Sparten. Dazu würden Geschäftsbereiche wie etwa Saban Frischhaltefolie in eine neue Tochtergesellschaft mit dem Namen Dow Portfolio Optimization ausgegliedert, teilte der Konzern am Montag in Boston mit. In der Gesellschaft solle der langfristige Wert der Bereiche überprüft und entschieden werden, ob sie einer anderen Sparte des Konzerns zugeordnet oder verkauft würden. (dpa-AFX)

          MBIA streicht Quartalsdividende

          ARMONK - Der angeschlagene amerikanischen Anleihenversicherer MBIA will durch die Streichung der Quartalsdividende seine Finanzressourcen weiter stärken und die operative Flexibilität erhöhen. Der Verwaltungsrat habe der Maßnahme zugestimmt, teilte das Unternehmen am Montag in Armonk mit. Dadurch werde ein jährlicher Betrag von 174 Millionen amerikanischen Dollar verfügbar. Diese Summe hatte das Unternehmen im abgelaufenen Jahr insgesamt ausgeschüttet. (dpa-AFX)

          Pressespiegel - Unternehmen

          LINDE - Die Linde AG will die Dividende deutlicher als erwartet erhöhen. Die Aktionäre des Münchener Industriegase-Herstellers und Anlagenbauers sollen für das Geschäftsjahr 2007 eine Dividende von 1,70 Euro je Aktie erhalten, heißt es. Das seien 0,20 Euro oder 13 Prozent mehr als im Vorjahr. (Frankfurter Allgemeine Zeitung S. 14)

          T-SYSTEMS - Die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems plant eine Partnerschaft mit dem amerikanischen IT-Dienstleister Cognizant. In Firmenkreisen heißt es, die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss. (Handelsblatt S. 14)

          DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche Bahn AG will in größerem Umfang neue Tochtergesellschaften ins Leben rufen, in denen die Mitarbeiter zu schlechteren Bedingungen arbeiten, als es der Tarifvertrag für den Gesamtkonzern erlaubt. Es gebe derzeit Pläne, im Personenverkehr zunächst acht Töchter neu- oder auszugründen, heißt es. (Welt S. 11)

          CEVA - Der in den Niederlanden angesiedelte Logistikkonzern Ceva hat sich hohe Ziele gesetzt. Im Jahr 2010 sollen 10 Milliarden Euro Umsatz erreicht werden, sagte John Pattullo, der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens. Zuletzt wurden 6 Milliarden Euro erzielt. (Handelsblatt S. 17)

          DOW CHEMICAL - Der amerikanischen Konzern Dow Chemical macht einen weiteren großen Schritt in seiner Neuausrichtung auf Spezialchemie. Das Unternehmen schafft eine eigene Sparte als Sammelbecken für Geschäftsfelder, die es verkaufen oder in Gemeinschaftsunternehmen auslagern könnte. (FTD S. 3)

          Wirtschaftsmeldungen

          Deutschland: Wirtschaftswachstum schwächt sich im vierten Quartal wie erwartet ab

          WIESBADEN - In Deutschland ist die Wirtschaft im vierten Quartal wie in der Erstschätzung ermittelt gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei um 0,3 Prozent geklettert, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden auf der Basis einer zweiten Schätzung mit. Von Thomson Financial befragte Volkswirte hatten mit der Bestätigung der Daten aus der Schnellschätzung gerechnet. Im dritten Quartal war das BIP noch um 0,7 Prozent gestiegen. Zum entsprechenden Quartal des Vorjahres legte das BIP unbereinigt wie in der Erstschätzung ermittelt um 1,6 Prozent zu. Hier hatten die Experten mit einer Bestätigung der Daten gerechnet. Kalenderbereinigt stieg das BIP wie zunächst errechnet um 1,8 Prozent. Die am 15. Januar bekanntgegebene vorläufige Wachstumsrate für das BIP des Gesamtjahres 2007 von 2,5 Prozent (kalenderbereinigt + 2,6 Prozent) blieb unverändert. Gebremst wurde das Wirtschaftswachstum vor allem durch den privaten Konsum. Saison- und kalenderbereinigt blieben die privaten Konsumausgaben zum Vorquartal unverändert, während sie um 1,3 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat sanken. Die Ausrüstungsinvestitionen der Unternehmen stiegen hingegen zum Vorquartal um 2,6 Prozent, während die Bauinvestitionen um 0,5 Prozent sanken. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 1,4 Prozent während die Importe unverändert blieben. (dpa-AFX)

          Pressespiegel - Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

          KORRUPTION - Von Korruptionsskandalen wie bei Siemens und Volkswagen aufgeschreckt, bauen deutsche Unternehmen ihre internen Kontrollen deutlich aus. So haben rund drei Viertel der Firmen in jüngster Zeit die Systeme verstärkt, mit denen sie intern die Einhaltung von Gesetzen und Verhaltensregeln überwachen. (Handelsblatt S. 1)

          FACHKRÄFTE - Zunehmend verzweifelt suchen viele Firmen Fachkräfte. Trotzdem stagniert die Zahl der hochqualifizierten Zuwanderer nach Deutschland. Dies geht aus Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge hervor. Koalitionspolitiker fordern eine Überprüfung des Zuwanderungsrechts. (Süddeutsche Zeitung S. 19)

          LIECHTENSTEIN - In der Affäre um Steuerhinterziehung durch deutsche Staatsbürger hat die Liechtensteinische Staatsanwaltschaft förmliche Ermittlungen gegen den mutmaßlichen BND-Informanten Heinrich K. eingeleitet. (Welt S. 11)

          KRANKENKASSEN - Die Krankenkassen fürchten ein neues Bürokratiemonster. Nach Berechnungen des Verbands der Angestelltenkrankenkassen kommen mit der Einführung des Gesundheitsfonds Mehrkosten in Milliardenhöhe auf die 70 Millionen gesetzlich Versicherten zu. (Handelsblatt S. 4)

          PRIVATE EQUITY - Im Zuge der Turbulenzen an den Finanzmärkten werden börsennotierte Gesellschaften für Finanzinvestoren immer attraktiver. Wegen der Finanzierungsschwierigkeiten werden man eher auf SDax und MDax schauen, heißt es. (Handelsblatt S. 21)

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