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Medienschau : SoFFin - Krise im Finanzsektor noch nicht überwunden

  • Aktualisiert am

Leoni verkauft eigene Aktien, Yum! Brands erhöhrt Gewinnprognose, Brasilien: Santander nimmt bei Börsengang 5,5 Milliarden Euro ein, Verisk Analytics: Börsengang für 1,3 Milliarden Euro, Metro im Blick - Beisheim-Gruppe verkauft, Delphi verlässt Gläubigerschutz, Hornbach ersetzt HRE im SDax, Japans Währungsreserven auf Rekord, Japan: Frühindikatoren steigen, Ruhrgas: Gasverbrauch-Rückgang, Industrie droht im Derivatehandel hoher Kapitalbedarf - FT

          7 Min.

          Unternehmen

          Leoni verkauft eigene Aktien

          Die Aktien von Leoni dürften am Mittwoch laut einer ersten Händlereinschätzung mit Abschlägen in den Handel starten. Der Nürnberger Autozulieferer will mit dem Verkauf von eigenen Aktien seine Eigenkapitalquote verbessern und Schulden abbauen. Gut 2,9 Millionen Anteilsscheine, das entspricht knapp zehn Prozent des Grundkapitals, sollen im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) Anlegern angeboten werden, teilte das Mdax-Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss mit. Das Aktien-Angebot dürfte die Aktien unter Druck bringen, sagte der Börsianer. (dpa-AFX)

          Metro im Blick - Beisheim-Gruppe verkauft

          Metro-Aktien stehen am Mittwoch mit einer Platzierung im Blick. Die Otto-Beisheim-Gruppe trennt sich in einer Privatplatzierung in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren von bis zu 5,2 Prozent ihrer Beteiligung an dem Handelskonzern. Über ein Kurssicherungsgeschäft könnten weitere 3,1 Prozent der Aktien verkauft werden, wie die Gesellschaft des Metro-Gründers Otto Beisheim am Vorabend mitteilte. Der Metro-Gründer hielt 18,5 Prozent an dem Handelsriesen. Die Unicredit führe die Platzierung durch, hieß es am Markt. Dass Beisheim seinen Anteil abbaut ist einem Händler zufolge nicht überraschend, nachdem er kürzlich den Aktionärspool mit den Familienunternehmen Haniel und Schmidt-Ruthenbeck verlassen hat. Jedoch komme der Verkauf überraschend früh und das könnte belasten. (dpa-AFX)

          Yum! Brands erhöhrt Gewinnprognose

          Yum! Brands, ein Unternehmen das KFC- und Taco Bell Restaurants betreibt, konnte im dritten Quartal den Nettogewinn im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 18 Prozent auf 334 Millionen Dollar steigern, während der Umsatz um 2,3 Prozent auf 2,78 Milliarden Dollar zurückging. Das Unternehmen geht davon aus, im Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie zwischen 2,10 und 2,14 Dollar erzielen zu können. Allerdings spielt eine geringere Steuerlast eine Rolle. (Bloomberg)

          Santander nimmt bei Rekord-Börsengang 5,5 Milliarden Euro ein

          Die brasilianische Tochter des spanischen Kreditinstituts Banco Santander hat bei ihrem Rekord-Börsengang umgerechnet rund 5,5 Milliarden Euro eingenommen. Das Geldhaus habe 600 Millionen Aktien zu einem Preis von 23,5 Real verkauft, teilte Banco Santander (Brasil) am Dienstag der Börsenaufsicht mit. Die Anteilsscheine sollen sowohl in Brasilien als auch in New York notiert werden. Das Handelsdebüt ist für den 7. Oktober vorgesehen. Der IPO ist der größte eines brasilianischen Unternehmens überhaupt und der weltgrößte seit dem Börsengang des Kreditkartenanbieters Visa im März 2008. Santander ist die drittgrößte Privatbank in Brasilien gemessen an der Bilanzsumme. Ein Teil der Erlöse aus dem Börsengang will die Bank in die Eröffnung neuer Filialen investieren. Zudem will das Geldhaus seine Kapitalquote verbessern. (Reuters)

          Verisk Analytics sammelt bei Börsengang 1,3 Milliarden Euro ein

          Der amerikanische Spezialist für Versicherungsmathematik, Verisk Analytics, hat umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro bei seinem Börsengang eingesammelt. Alle 85,25 Millionen verkauften Anteilsscheine stammten von Verisk-Eignern, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dazu zählen unter anderen die Versicherer AIG, Hartford Financial Services Group und ACE Group. Die Dividendenpapiere, die zu 22 Dollar ausgegeben wurden, sollen erstmals am 7. Oktober an der Nasdaq gehandelt werden. Verisk Analytics steigerte seine Einnahmen im ersten Halbjahr 2009 um 15 Prozent auf 503,7 Millionen Dollar. (Reuters)

          Autozulieferer Delphi verlässt Gläubigerschutz nach vier Jahren

          Der amerikanische Autozulieferer Delphi hat den Gläubigerschutz nach vier Jahren verlassen. Delphi habe sich durch den Verkauf von Geschäftsbereichen reorganisiert, teilte die ehemalige General-Motors-Tochter am Dienstag mit. Delphi-Chef bleibe Rodney O'Neal. Die Börsennotierung des Unternehmens wurde eingestellt. Am 8. Oktober 2005 hatte das Unternehmen Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. General Motors trennte sich 1999 von Delphi. Die EU-Kommission hat GM aber erst kürzlich erlaubt, Teile des Autozulieferers zurückzukaufen. (Reuters)

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