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Medienschau : SocGen bittet Börsenaufsicht um Hilfe

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Der Preisdruck im deutschen Großhandel hat im Juli nachgelassen. Das Preisniveau sank im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag berichtete. Auch im Juni waren die Großhandelspreise in diesem Ausmaß zurückgegangen. Die Jahresteuerung belief sich im Juli auf 8,2 Prozent. Im Juni waren die Preise um 8,5 Prozent auf Jahressicht gestiegen. Die Preisentwicklung im Großhandel schlägt in der Regel mit Verzögerung auf den Einzelhandel durch. Nur bei einem starken Konkurrenzdruck sind die Unternehmen oft nicht in der Lage, höhere Preise auf die Endverbraucher überzuwälzen. (Dow Jones Newswires)

Südkoreas Zentralbank lässt Geldpolitik unverändert

Die südkoreanische Notenbank hat am Donnerstag ihre Geldpolitik wie erwartet unverändert gelassen. Der Leitzins verharrte damit den zweiten Monat in Folge bei 3,25 Prozent, was die meisten Volkswirte erwartet hatten. Wenige Tage vor der Zinsentscheidung hatten allerdings viele Experten ihre Prognose revidiert, nachdem Standard & Poor's (S&P) das Rating der Vereinigten Staaten abgestuft und damit weltweite Schockwellen an den Finanzmärkten auslöst hatte. Die meisten Ökonomen waren davor von einer Zinserhöhung ausgegangen. Da die Inflation in Korea weiter über dem Zielwert der Bank of Korea (BoK) von 2 Prozent bis 4 Prozent liegt, erwartet jedoch eine Minderheit der Experten, dass eine Zinserhöhung bereits im nächsten Monat folgen wird. (Dow Jones Newswires)

Japans Maschinenbauaufträge steigen im Juni überraschend stark

Die Auftragseingänge der japanischen Maschinenbauunternehmen sind im Juni in der Kernberechnung (ohne Berücksichtigung von Kraftwerksanlagen und Schiffbau) überraschend stark gestiegen. Wie das Kabinettsbüro der Regierung am Donnerstag mitteilte, wurde gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt ein Plus von 7,7 Prozent verzeichnet. Analysten hatten im Mittel nur einen Anstieg um 1,7 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Auftragseingänge um 17,9 Prozent höher. Der Ordereingang im Maschinenbau wird von Volkswirten als vorlaufender Indikator für die Entwicklung der Ausgaben der Unternehmen für langfristige Sachanlagen gewertet. Ökonomen äußerten sich skeptisch über den Ausblick: „Es gibt wachsende Besorgnisse über eine Abschwächung der globalen Wirtschaft“, sagte Satoshi Osanai, Volkswirt beim Daiwa Institute of Research. Außerdem sei angesichts der politischen Lage in Japan unsicher, wie hoch die Mittel sein werden, die die Regierung für den Wiederaufbau nach der Katastrophe vom 11. März aufbringen wird. (Dow Jones Newswires)

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