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Medienschau : SocGen bittet Börsenaufsicht um Hilfe

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Der amerikanische Medienkonzern News Corp hat im vierten Quartal dank guter Geschäfte seiner diversen Kabelsender und des Filmstudios „20th Century Fox“ seinen Gewinn ausgebaut. Das vom Medienmogul Rupert Murdoch kontrollierte Unternehmen verzeichnete ein Plus im fortlaufenden Geschäft von knapp neun Prozent auf 982 Millionen Dollar. Wie News Corp am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte, stieg der Umsatz dank florierender Werbeeinnahmen um elf Prozent auf 8,96 Milliarden Dollar. Zuletzt stand News Corp vor allem wegen des britischen Abhörskandals in der Öffentlichkeit, der auch ein Nachfolgeproblem offenbarte. Analysten fragen sich, ob der 80-jährige Murdoch trotz der umfangreichen Vorwürfe den Konzern weiter leiten wird. Murdoch versicherte am Mittwoch, der Aufsichtsrat stehe hinter ihm. Zugleich betonte der Australier, er wolle die Dinge in Bezug auf die jüngst eingestellte britische Boulevardzeitung „News of the World“ gerade rücken. Im Zusammenhang mit der Affäre hatte News Corp von der vollständigen Übernahme des britischen Bezahlsenders BSkyB abrücken müssen. Murdoch nannte diese Entwicklung enttäuschend. Mit seinem Kabelgeschäft, zu dem auch Sky Deutschland gehört, verdiente News Corp operativ im vierten Quartal zwölf Prozent mehr. Der Gewinn des Kino-Geschäfts kletterte dank der Erfolge von „Black Swan“, „Die Chroniken von Narnia“ und „Rio“ um 53 Prozent. „Das sind ziemlich gute Zahlen“, urteilte Analyst Thomas Eagan von Collins Stewart. (Reuters)

Hypo Real Estate (HRE) mit Vorsteuergewinn im zweiten Quartal

Die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) hat im dritten Quartal in Folge einen Vorsteuergewinn verbucht. Befreit von den milliardenschweren Lasten riskanter Wertpapiere erwirtschaftete der Konzern zwischen April und Juni 53 Millionen Euro vor Steuern. Bereits im Auftaktviertel und im vierten Quartal 2010 hatte die Bank vor Steuern schwarze Zahlen geschrieben. „Nach dem erfolgreichen Abschluss des EU-Beihilfeverfahrens konzentrieren wir uns nunmehr vollständig auf den Markt und unsere Kunden“, teilte Vorstandschefin Manuela Better am Donnerstag in München mit. Better war am Mittwoch für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt worden. Auch für das Gesamtjahr strebt die Bank an, wieder profitabel zu werden. Im Markt tritt der Konzern mittlerweile unter seiner Marke Deutsche Pfandbriefbank (pbb) auf. Der Neustart der in der Finanzkrise vom Staat geretteten HRE war im Herbst erfolgt. Im Oktober wurden Risikopapiere im Wert von 173 Milliarden Euro in eine „Bad Bank“ ausgelagert, für deren Verluste am Ende der Steuerzahler haftet. Bereits in den ersten Monaten bis Dezember hatte die FMS Wertmanagement Verluste von gut 3 Milliarden Euro verbucht und wird noch auf Jahre hinaus mit dem Abbau der Papiere beschäftigt sein. (dpa-AFX)


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