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Medienschau : SocGen bittet Börsenaufsicht um Hilfe

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Phoenix Solar wegen schwacher Nachfrage Verlust ausgeweitet

Das Photovoltaik-Unternehmen Phoenix Solar hat wegen einer schwachen Nachfrage und Lagerbestandsabwertungen seinen Verlust ausgeweitet. Der Umsatz brach in den ersten sechs Monaten im Vergleich zu einem starken Vorjahresquartal um 61 Prozent auf 140,8 Millionen Euro ein, teilte das TecDax -Unternehmen aus Sulzemoos (Bayern) am Mittwoch mit. Phoenix Solar ist Großhändler und baut als Projektgesellschaft große Solarparks. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 26,3 Millionen Euro im Minus (Vorjahr: plus 26,96 Millionen Euro). Unter dem Strich stand ein Verlust von 21,1 Millionen Euro, nach zuvor plus 18,74 Millionen Euro. Mit seinem Ergebnis lag Phoenix Solar etwas unter den Erwartungen der Analysten. Für das Gesamtjahr erwartet Phoenix einen leicht rückläufigen Umsatz. Aufgrund von Unsicherheiten am Markt will das Unternehmen bisher noch keine verlässliche Ebit-Prognose abgeben. Vor dem Hintergrund der bisher aufgelaufenen Verluste werde es jedoch herausfordernd sein, ein positives Ergebnis zu erzielen, hieß es. Für das zweite Halbjahr erwartet Phoenix jedoch eine deutliche Marktbelebung mit einem Anziehen der Nachfrage im September und einer Jahresendrallye im vierten Quartal. (dpa-AFX)

Cisco will sich mehr Gewinn ersparen

Der amerikanische Netzausrüster Cisco Systems hat in seinem vierten Geschäftsquartal zwar erneut deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum, jedoch gute Fortschritte im laufenden Restrukturierungsprogramm und einen positiven Umsatzausblick vermeldet. Das Unternehmen hatte bereits im Mai angekündigt, die Kosten mit einem strikten Sparprogramm jährlich um eine Milliarde Dollar zu senken. Nach Angaben vom Mittwochabend sank das Nettoergebnis aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen per 30. Juli auf 1,2 (Vorjahr: 1,9) Milliarden Dollar oder 0,22 (0,33) Dollar je Aktie. Auf bereinigter Basis belief sich das Ergebnis je Anteilsschein auf 0,40 (0,43) Dollar. Die Bruttomarge ging auf 63,3 Prozent (62,7 Prozent) nach unten, während der Umsatz um 3,3 Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar stieg. Das Sparprogramm, das einen Abbau von 6.500 Stellen oder 9 Prozent der Belegschaft umfasst, läuft nach Angaben von CEO John Chambers besser als erwartet. So wurde die Verwaltungsstruktur deutlich verschlankt, 17 Prozent des Managements musste bislang den Hut nehmen. Damit übertraf Cisco das selbstgesteckte Ziel von 15 Prozent. Ferner wird das Unternehmen das Produktportfolio eindampfen und eine Fabrik in Mexiko verkaufen, in der 5.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Für das laufende Quartal kündigte Cisco ein Umsatzwachstum von 1 Prozent bis 4 Prozent und eine Bruttomarge von 61 Prozent bis 61,5 Prozent an. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll sich auf 0,38 bis 0,41 Dollar belaufen. Hoffnung macht laut Chambers vor allem der Auftragseingang, der im abgelaufenen Vierteljahr um 11 Prozent stieg. Im nachbörslichen Handel kletterte der Kurs der Cisco-Aktie um knapp 7 Prozent auf 14,65 Dollar. (Dow Jones Newswires)

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