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Medienschau : SocGen bittet Börsenaufsicht um Hilfe

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InBev verfehlt trotz Gewinnsteigerung im die Erwartungen

Der Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev hat im zweiten Quartal zwar von Kostensenkungen in den Vereinigten Staaten und Preiserhöhungen auf dem brasilianischen Markt profitiert. Gewinn und Umsatz verfehlten jedoch die Erwartungen der Analysten, zudem hat das Unternehmen mit Absatzrückgängen auf den wichtigen Märkten zu kämpfen. Das Nettoergebnis kletterte um 26 Prozent auf 1,45 (Vorjahr: 1,15) Milliarden Dollar, wie der belgisch-brasilianisch-amerikanische Konzern am Donnerstag mitteilte. Für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging es um 11,7 Prozent auf 3,75 Milliarden Dollar nach oben. Der Umsatz legte um 3,7 Prozent auf 9,95 Milliarden Dollar zu. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten jedoch mit Erlösen von 10 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 1,5 Milliarden Dollar gerechnet. Auf dem größten Markt Vereinigten Staaten machten dem Konzern das schlechte Wetter und höhere Energiepreise zu schaffen. Der Absatz in Nordamerika sank um 1,9 Prozent. In Brasilien, üblicherweise der Wachstumstreiber für Anheuser-Busch InBev, gingen die Absätze um 2,6 Prozent zurück. (Dow Jones Newswires)

Zurich profitiert von Sondererträgen

Der Versicherer Zurich Financial Services hat in den ersten sechs Monaten dank eines guten Geschäfts im Bereich General Insurance und eines Buchgewinns mehr verdient als erwartet. Der Business Operating Profit (BOP) erreichte nach Angaben der Schweizer vom Donnerstagmorgen 2,1 (2,29) Milliarden Dollar. Der Reingewinn nach Steuern lag bei 1,965 (1,642) Milliarden Dollar. Mit dem Ergebnis übertraf Zurich die Prognosen der Analysten. CEO Martin Senn erklärte: „Wir haben erneut eine solide Leistung erbracht, die den Erfolg unserer Strategie deutlich unterstreicht. Wir halten an unserer Preis- und Portfoliodisziplin fest. Dies ist sowohl bei General Insurance als auch bei Global Life sichtbar und spiegelt sich in der von Farmers erwirtschafteten soliden Marge.“ Im Dreimonatszeitraum wies das Züricher Unternehmen ein Nettoergebnis von 1,328 (0,707) Milliarden Dollar und ein BOP von 1,283 (1,027) Milliarden Dollar aus. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn im zweiten Quartal wurde durch realisierte Gewinne im Umfang von 441 Millionen Dollar (vor Steuern) aus dem bereits mitgeteilten Verkauf von Anteilen an New China Life Insurance begünstigt. Im Bereich General Insurance erhöhten sich in dem Sechsmonatszeitraum die Bruttoprämien und Policegebühren auf 18,88 (17,94) Milliarden Dollar. Der BOP der Sparte ermäßigte sich um 20 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Den Rückgang führte der Konzern in erster Linie auf die unübliche Häufung und Schwere von Schadensereignissen in den ersten drei Monaten des Jahres zurück. In dieser Periode verursachten die Erdbeben in Japan und Neuseeland sowie die Unwetterereignisse in Australien einen Gesamtschaden von mehr als 500 Millionen Dollar. Im zweiten Quartal hätten erhebliche wetterbedingte Ereignisse in den Vereinigten Staaten , darunter mehrere Tornados und Hagelstürme, einen Gesamtschaden von 200 Millionen Dollar verursacht, erklärte der Versicherer. Zur Expansionstrategie erklärte der Versicherer, man werde die Vereinbarung mit der Deutschen Bank die bereits existierenden Distributionsverträge für Lebens- und Schadenversicherungsprodukte in Deutschland bis zum 31. Dezember 2022 verlängern. (Dow Jones Newswires)

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