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Medienschau : Siemens verbucht ein gutes Quartal

  • Aktualisiert am

Erisson verpasst die Erwartungen, AT&S verfehlt den Konsensus, Texas Instruments: Quartalsgewinn plus 44 Prozent, STMicro übertrifft Markterwartungen, American Express steigert Umsatz um 13 Prozent, CSX steigert den Gewinn um 42 Prozent, Hertz ist optimistisch, GfK - Konsumklima in Deutschland bessert sich, Indien erhöht die Zinsen, Spanien will schwache Banken verstaatlichen, RWE zweifelt am Energiekonzept der Regierung

          Unternehmensnachrichten

          Siemens startet mit hohem Gewinnl ins neue Geschäftsjahr

          Siemens ist mit einem Rekordgewinn in sein neues Geschäftsjahr gestartet. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag in den Monaten Oktober bis Dezember bei 1,79 Milliarden Euro und damit fast ein Fünftel über dem Niveau des Vorjahresquartals. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 um zwölf Prozent auf 19,5 Milliarden Euro. Damit übertraf Siemens die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Konzern kann sich zudem vor Aufträgen, vor allem aus Schwellenländern, kaum retten: Der Auftragseingang wuchs binnen Jahresfrist um ein Fünftel auf 22,6 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. So viele Aufträge wie zum Ende des Weihnachtsquartals hatte das Unternehmen noch nie: Das Orderbuch der drei Kernsektoren Industrie, Energie und Medizintechnik habe mit 92 Milliarden Euro ebenfalls einen Rekordwert erreicht. „Auftragseingang und Umsatz wachsen in allen Regionen, besonders in den Schwellenländern. Davon profitiert auch das Deutschlandgeschäft“, erklärte Vorstandschef Peter Löscher. Für das Gesamtjahr bekräftigte er die Erwartung, dass sein Haus den Gewinn aus fortgeführtem Geschäft um 25 bis 35 Prozent auf 5,3 bis 5,6 Milliarden Euro steigern werde. (Reuters)

          Erisson verpasst die Erwartungen

          Das schwedische Netzwerkausrüstungsunternehmen Erisson hat mit den Zahlen zum vierten Quartal des Geschäftsjahres die Erwartungen des Marktes verpasst. Das Unternehmen verdiente 4,4 Milliarden Kronen (der Markt erwartet 4,7 Milliarden Kronen), bei einem Umsatzwachstum von acht Prozent auf 62,8 Milliarden Kronen. (Bloomberg)

          AT&S verfehlt den Konsensus

          Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S hat im dritten Quartal 2010/11 dank eines boomenden Geschäftes mit Smart Phones und Tablet-Computern deutlich zugelegt. Unter dem Strich stieg der Gewinn auf 10,5 Millionen Euro, nach 9,6 Millionen Euro vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Konsensus von Analysten von im Durchschnitt 12,8 Millionen Euro Gewinn wurde aber verfehlt. Höhere Rohstoffkosten und Rückstellungen für den Abgang des Finanzvorstandes Steen Hansen hätten den Gewinn belastet. AT&S erlöste im dritten Quartal 2010/11 mit Leiterplatten 122 Millionen Euro, ein Plus von 21 Prozent. Der Betriebsgewinn (Ebit) sank auf 12,8 Millionen Euro, nach 13,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Auch das Ebit liegt unter den Analystenerwartungen. Das Unternehmen erwartet für das Ende März endende Geschäftsjahr einen Umsatz von 470 bis 500 Millionen Euro. Die operative Marge sollte über neun Prozent liegen, hieß es. Nach den ersten drei Quartalen lag sie bei 10,3 Prozent. Die weiteren Aussichten beurteilt die AT&S positiv. In den nächsten zwei Jahren sei bei hochwertigen Leiterplatten ein Wachstum von jeweils bis zu zehn Prozent zu erwarten, hieß es in der Aussendung. AT&S ist ein führender Zulieferer für Smart Phones und liefert auch Teile für das iPad von Apple. (Reuters)

          Texas Instruments steigert den Quartalsgewinn um 44 Prozent

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