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Medienschau : Siemens steigert Gewinn kräftig

  • Aktualisiert am

RWE wächst weiter, Hochtief verdient operativ weniger, K+S rechnet mit einem weiteren Gewinnanstieg. United Internet übertrifft die Erwartungen, Ciscos Ausblick enttäuscht. Die Verbraucherpreise in China steigen um 4,4 Prozent.

          Unternehmensnachrichten

          Siemens kommt mit Gewinnsprung aus der Wirtschaftskrise

          Der Technologiekonzern Siemens hat im vergangenen Geschäftsjahr mit knapp 4,1 Milliarden fast zwei Drittel mehr als im Vorjahr verdient. Der Umsatz blieb bei knapp 76 Milliarden Euro nahezu konstant. Die Aktionäre dürfen sich über die Entwicklung freuen: Das Unternehmen will die Dividende auf 2,70 Euro von zuletzt 1,60 Euro anheben. Das Unternehmen stellte die Erwartungen der Analysten in den Schatten.

          Allein im Schlussquartal des am 30. September endenden Geschäftsjahres legte der Umsatz vor allem wegen der anziehenden Industriekonjunktur um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 21,3 Milliarden Euro zu. Wegen einer Abschreibung von
          1,2 Milliarden Euro auf die Diagnostiksparte musste Siemens allerdings einen Quartalsverlust von rund 400 Millionen Euro verbuchen.

          Für das seit Oktober laufende Geschäftsjahr strotzt Siemens-Chef Peter Löscher vor Optimismus. Der Auftragseingang werde 2010/11 auf organischer Basis deutlich zulegen, der Umsatz moderat steigen. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft, der im vergangenen Geschäftsjahr bei 4,11 Milliarden Euro lag, werde im gegenwärtigen Geschäftsjahr um 25 bis 35 Prozent steigen. (Reuters)

          Deutsche Stromerzeugung und Essent lassen RWE weiter wachsen

          Zuwächse bei der Energieerzeugung haben beim Stromversorger RWE in den ersten neun Monaten den Gewinn weiter steigen lassen Eine höhere Auslastung der Kraftwerke konnte niedrigere Gewinne im Handelsgeschäft ausgleichen. Bis Ende September verzeichnete RWE einen Umsatzanstieg um 14,0 Prozent auf 38,51 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Essen mitteilte. Das betriebliche Ergebnis stieg um 10,8 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro. Der um Sondereffekte bereinigte sogenannte nachhaltige Nettogewinn als Basis der Dividendenberechnung legte um 10,6 Prozent auf 3,175 Milliarden Euro zu. Unbereinigt lag das Nettoergebnis mit 2,64 Milliarden Euro 5,5 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

          Analysten hatten beim Umsatz etwas weniger, bei den anderen Kennzahlen aber etwas mehr erwartet. Die Prognose bestätigte das Unternehmen. Der Versorger will das betriebliche Ergebnis und den nachhaltigen Nettogewinn um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. 2009 hatte RWE trotz Krise einen Betriebsgewinn von 7,1 Milliarden Euro und einen bereinigten Überschuss von 3,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. (dpa-AFX)

          Hochtief verdient operativ weniger

          Der um seine Unabhängigkeit kämpfende Baukonzern Hochtief hat im dritten Quartal wegen Abschreibungen bei seiner australischen Tochter Leighton operativ etwas weniger verdient. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sei auf 128,6 Millionen Euro zurückgegangen, teilte die im MDaxnotierte Gesellschaft am Donnerstag in Düsseldorf mit. Damit verfehlte Hochtief die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt von einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 136,9 Millionen Euro ausgegangen waren - nach 141,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich betrug der Gewinn 54,6 Millionen Euro nach 35,3 Millionen Euro, die Leighton Belastungen schlugen hier nicht voll durch. Zudem liefen fast alle anderen Sparten sehr gut.

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