https://www.faz.net/-gv6-6ok5v

Medienschau : Siemens mit positiven Geschäftszahlen

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Siemens steigt bei Areva aus und erzielt trotz des Konjunktureinbruchs gute Ergebnisse, die Software AG übertrifft die Erwartungen, gibt aber keine Prognose ab. KPN steigert dank E-Plus den operativen Gewinn. Die Börsenturbulenzen sorgen beim Broker Nomura für einen Milliardenverlust und das Emissionshaus MPC bekommt die sinkende Nachfrage voll zu spüren.American Express erleidet einen erneuten Gewinneinbruch, Fannie Mae benötigt bis zu 16 Milliarden Dollar Staatshilfe sofort, General Motors streicht 2000 Jobs, Texas Instruments 3400, IBM mehr als 2800.Der Bund wird offenbar bei der Hypo Real Estae Mehrheitsaktionär, derweil der britische Premier Brown vor einer wirtschaftlichen „Entglobalisierung“ warnt, die Bank of Japan den „ökonomischen Notfall“ fürchtet und die Regierung Nippons angeschlagenen Unternehmen unter die Arme greifen will.

          10 Min.

          Unternehmen

          Siemens erzielt trotz Konjunktureinbruch gute Ergebnisse

          Trotz einsetzender konjunktureller Bremsspuren hat Siemens im ersten Quartal noch gut verdient. Das Ergebnis der Sektoren, das die Entwicklung des operativen Geschäfts widerspiegelt, stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20 Prozent auf 2,005 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 19,634 Milliarden Euro zu. Beim Auftragseingang verzeichnete der Technologiekonzern jedoch ein Minus von 8 Prozent auf 22,22 Milliarden Euro.

          Trotzdem bekräftigte Siemens-Chef Peter Löscher die Gewinnziele. „Deren Erreichung ist heute allerdings noch ambitionierter geworden“, räumte er ein. „Wir werden uns das jedes Quartal sehr genau ansehen.“ Das Unternehmen peilt im laufenden Geschäftsjahr weiterhin ein Ergebnis der drei Sektoren zwischen 8 und 8,5 Milliarden Euro an. Ins neue Geschäftsjahr sei Siemens ein guter Start gelungen, erklärte Löscher.

          Unter dem Strich verdiente Siemens im ersten Quartal 1,23 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist dies ein Gewinnrückgang um 81 Prozent. Damals aber konnte der Konzern aus dem Verkauf seiner Autozulieferer-Sparte VDO Sondereinnahmen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro verbuchen. (AP)

          Software AG 2008 übertrifft Erwartungen - noch keine Prognose

          Deutschlands zweitgrößter Softwarehersteller Software AG hat im vergangenen Jahr die Erwartungen übertroffen. Wie das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag in Darmstadt mitteilte, erhöhte sich der Umsatz von 621 auf 720,6 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 707 Millionen Euro gerechnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern erhöhte sich von 137 auf 180,5 Millionen Euro, verglichen mit der Analystenschätzung von 173 Millionen Euro. Den Umsatzanstieg verdankten die Darmstädter der Vertriebsoffensive in Brasilien, der Integration von webMethods und dem starken Stammgeschäft mit der Großrechnersoftware ETS. Das Unternehmen hat noch keine Prognose abgegeben. (dpa-AFX)

          KPN steigert dank E-Plus operativen Gewinn

          Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN hat dank seiner deutschen Tochter E-Plus im vierten Quartal den operativen Gewinn um 5,3 Prozent gesteigert. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrage der Gewinn 1,28 Milliarden Euro, teilte KPN am Dienstag in Amsterdam mit. Der Konzern traf damit die Erwartungen von Analysten. Der Umsatz kletterte um 1,6 Prozent auf 3,72 Milliarden Euro und lag knapp über den 3,64 Milliarden Euro, mit denen die Experten im Schnitt gerechnet hatten.

          Der wirtschaftliche Abschwung und Bestimmungen der EU-Kommission stellten neue Herausforderungen und Unsicherheiten dar, erklärte KPN-Chef Ad Scheepbouwer. „Wir haben bereits Vorsorgemaßnahmen getroffen und trotz der Unsicherheit über die
          Marktbedingungen in diesem Jahr bekräftigen wir unseren Ausblick für 2010.“ (Reuters)

          Börsenturbulenzen sorgen für Milliardenverlust bei Broker Nomura

          Weitere Themen

          Viel Optimismus

          Aktienmärkte : Viel Optimismus

          Die Börsen wollen die Corona-Pandemie unbedingt abschütteln- auch am Montagmorgen wieder. Analysten warnen vor zu viel Optimismus.

          Topmeldungen

          Ein Bild aus besseren Tagen: Olaf Scholz, Christine Lagarde, Paolo Gentiloni und Bruno Le Maire Mitte Februar in Brüssel

          Ideen von Scholz und Le Maire : EU-Kompromiss zu Corona-Hilfen in Sicht

          Die Politik will den schrillen EU-Streit um Maßnahmen in der Coronakrise deeskalieren. Deutschland und Frankreich verständigen sich auf drei Schritte, die Niederlande machen ein Friedensangebot. Umstritten bleiben die Corona-Bonds.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.