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Medienschau : Schwache Konjunkturdaten aus Japan

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Der Ordereingang im Maschinenbau wird von Volkswirten als vorlaufender Indikator für die Entwicklung der Ausgaben der Unternehmen für langfristige Sachanlagen gewertet. Die Daten legen nach Ansicht von Beobachtern nahe, dass die Nachfrage nach Ausrüstungsgütern noch eine Weile schleppend bleiben dürfte.

Die Großhandelspreise sind im Mai auf Jahressicht um 5,4 Prozent gesunken. Binnen Monatsfrist wurde ein Rückgang um 0,4 Prozent registriert, wie die Bank of Japan (BoJ) am Mittwoch mitteilte. Auf Jahressicht wurde damit der stärkste Rückgang seit März 1987 verzeichnet. Die Sorgen, dass Japan in eine Deflation zurückfallen könnte, dürften damit nach Ansicht von Beobachtern zunehmen. (Dow Jones)


DJ Chinas Verbraucherpreise auch im Mai gefallen=
PEKING (Dow Jones)--Die chinesischen Verbraucherpreise sind auch im Mai binnen Jahresfrist gefallen, doch angesichts der stabileren Konjunktur halten Experten die Gefahr einer Deflation für gering. Wie die nationale Statistikbehörde am Mittwoch
berichtete, sanken die Lebenshaltungskosten für die chinesischen Verbraucher um 1,4 Prozent zum Vorjahr, womit sich den vierten Monat in Folge ein Rückgang ergab. Volkswirte hatten ein Minus von 1,3 Prozent erwartet. Im April waren die Verbraucherpreise um 1,5 Prozent
zurückgegangen.




Die Lebensmittelpreise, ein wichtiger Bestandteil des Verbraucherpreisindex, sanken im Mai um 0,6 Prozent auf Jahressicht. Die Preise ohne den Lebensmittelsektor fielen um 1,7 Prozent. Ökonom Ben Simpfendorfer von der Royal Bank of Scotland sagte, die
Verbraucherpreise dürften auch im größten Teil des restlichen Jahres sinken, bevor es im nächsten Jahr vor dem Hintergrund einer Stabilisierung des Immobilienmarkts und wieder steigender Lebensmittelpreise zu einem Anstieg kommen sollte.

Wie die Statistikbehörde weiter mitteilte, fielen die Erzeugerpreise um 7,2 Prozent im Jahresvergleich. Damit sind die Produzentenpreise den sechsten Monat in Serie gesunken. Ökonomen hatten nur ein Minus von 6,8 Prozent prognostiziert. Im April waren die
Erzeugerpreise um 6,6 Prozent zurückgegangen.

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