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Medienschau : Schuldenkompromiss nimmt Hürde im Kongress

  • Aktualisiert am

Media-Saturn bremst Metro, BMW fährt Rekordgewinn ein, Toyota - rote Zahlen, Fresenius setzt sich höhere Ziele, FMC bekräftigt Ausblick - Übernahme, Post hebt Prognose an, BNP Paribas spürt die Griechenlandkrise, Barclays-Gewinn fällt, Xstrata steigert Halbjahresgewinn um 27 Prozent, Gildemeister mit Auftragsflut, Wacker Chemie bestätigt Prognose, Pfeiffer Vacuum steigert Umsatz und Gewinn, Eon prüft angeblich die Kürzung der Dividende, Kirin expandiert in Südamerika, Google kauft Dealmap, Ford ruft 1,1 Millionen Pickups zurück, unveränderter Leitzins in Australien

          Unternehmensnachrichten

          Media-Saturn bremst Metro

          Deutschlands führender Handelskonzern Metro hat wegen der Probleme bei der Elektroniktochter Media-Saturn und der schwachen Konsumstimmung im zweiten Quartal weniger verdient als im Vorjahr. Unter dem Strich sank der Nettogewinn nach Minderheiten von 44 auf 40 Millionen Euro, wie Metro am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging von 334 auf 306 Millionen Euro zurück. Der Umsatz hielt sich mit 15,7 Milliarden Euro trotz des in diesem Jahr späten Ostergeschäfts, das komplett ins zweite Quartal fiel, stabil. Neben der Schwäche bei Media-Saturn nannte die Metro ein schwaches Konsumklima als Belastungsfaktor. Die starke Verunsicherung der Verbraucher angesichts der Schuldenkrise in Europa sowie höhere Preise bei Lebensmitteln und Energie hätten die Stimmung getrübt. Trotz widriger Umstände habe sich die Metro gut behauptet, sagte Metro-Vorstandschef Eckhard Cordes laut Mitteilung. Im zweiten Halbjahr dürften Umsatz und Ergebnis bei Media-Saturn wieder deutlich anziehen. Im Konzern soll im Gesamtjahr das bereinigte Ebit um rund zehn Prozent steigen. Der Umsatz soll über Vorjahr ausfallen. Metro hatte vergangene Woche die Ergebnisprognose bestätigt und die Umsatzprognose gesenkt. (dpa-AFX)

          BMW fährt Rekordgewinn ein

          BMW hat im zweiten Quartal einen Rekordgewinn eingefahren und damit das beste erste Halbjahr der Konzerngeschichte verbucht. Unter dem Strich verdiente der Autobauer im Zeitraum April bis Juni 1,8 Milliarden Euro - mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. Wie der Dax-Konzern am Dienstag mitteilte, kletterte der Umsatz um mehr als 16 Prozent auf 17,89 Milliarden Euro. Für die ersten sechs Monate steht damit ein Gewinn von 3,02 Milliarden Euro in den Büchern, 2010 waren es noch 1,16 Milliarden gewesen. BMW hatte vor kurzem die Prognose für 2011 angehoben und will nun weltweit mehr als 1,6 Millionen Autos verkaufen. Mit den Zahlen können die Münchner die Rivalen Daimler und Audi auf Distanz halten. Beide Nobelmarken hatten angesichts der ungebrochenen Nachfrage nach großen und teuren Autos ebenfalls gute Zahlen vorgelegt. (dpa)

          Toyota rutscht wegen Erdbeben in die roten Zahlen

          Der japanische Autobauer Toyota hat wegen der Erdbebenkatastrophe erstmals seit zwei Jahren einen Quartalsverlust verzeichnet. Der Weltmarktführer wies am Dienstag einen operativen Verlust von 108 Milliarden Yen (rund 982 Millionen Euro) für den Zeitraum von April bis Juni aus. Vor einem Jahr hatte Toyota noch einen Quartalsgewinn von 211,7 Milliarden Yen verbucht. Mit seinem Verlust übertraf das Unternehmen allerdings immer noch die Erwartungen der Analysten, die durchschnittlich mit einem Minus von 190 Milliarden Yen gerechnet hatten. Wegen der Produktionsausfälle im Zuge der Erdbeben-, Tsunami- und Atomkatastrophe ging der Umsatz im ersten Geschäftsquartal um knapp 30 Prozent auf 3,44 Billionen Yen zurück, wie Toyota weiter mitteilte. Als weiteren Grund für das schwierige Geschäftsumfeld nannte das Unternehmen den starken Yen, der seine Fahrzeuge für Kunden im Ausland verteuert. Für das gesamte Geschäftsjahr bis Ende März 2012 hob Toyota seine Prognose für den Betriebsgewinn auf 450 Milliarden Yen an. Damit blieb das Unternehmen unter den Erwartungen der Analysten, die mit einem Betriebsgewinn 2011/2012 von knapp 530 Milliarden Yen gerechnet hatten. (Reuters)

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