https://www.faz.net/-gv6-6niua

Medienschau : Schuldenkompromiss nimmt Hürde im Kongress

  • Aktualisiert am

Japanischer Brauereikonzern Kirin expandiert in Südamerika

Der japanische Brauereikonzern Kirin hat sich für umgerechnet etwa 1,8 Milliarden Euro die Mehrheit an dem brasilianischen Getränkehersteller Schincariol gesichert. Kirin teilte am Dienstag mit, sämtliche ausgegebene Aktien von Aleadri-Schinni Participacoes e Representacoes S.A. gekauft zu haben. Das Unternehmen hält 50,45 Prozent an Schincariol, Brasiliens zweitgrößter Bier- und drittgrößter Softdrinkhersteller. (Reuters)

Ford ruft 1,1 Millionen Pickups in den Vereinigten Staaten zurück

Der amerikanische Automobilbauer Ford ruft 1,1 Millionen Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten wegen Problemen mit dem Benzintank zurück. Betroffen seien die Pickup-Modelle F-150 der Baujahre 1997 bis 2004, F-250 der Jahre 1997 bis 1999 und Lincoln Blackwoods aus 2002 bis 2003, teilte die Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Montag mit. Angaben von Ford zufolge könnten Chemikalien in Streusalz die Riemen der Benzintanks zersetzen und aus ihrer Verankerung lösen. Dadurch könnten die Tanks herunterfallen und auch Brände auslösen. (Dow Jones Newswires)

Google kauft Schnäppchenportal The Dealmap

Google wächst im Online-Markt für Schnäppchenangebote. Der weltgrößte Suchmaschinen-Anbieter kaufte nach eigenen Angaben am Montag das amerikanische Portal The Dealmap. Kaufpreis sowie andere Details wurden nicht veröffentlicht. Das Geschäft mit Online-Rabatten boomt. Auf dem Markt tummeln sich mehr als 400 Anbieter. Laut dem Marktforscher BIA/Kelsey könnte die Industrie bis 2015 bis zu 6,1 Milliarden Dollar umsetzen. Groupon ist vor LivingSocial Nummer eins der Branche. Google, die ursprünglich selbst Interesse an einem Kauf von Groupon hatten, war in diesem Jahr mit dem eigenen Dienst „Google Offers“ in das Geschäft eingestiegen. The Dealmap wurde im Mai 2010 gegründet und hat seither mehr als zwei Millionen Nutzer gewonnen. Die mobile Anwendung des Unternehmens ist mehr als eine Million Mal auf den iPhones von Apple und Android-Handys heruntergeladen worden. (Reuters)

Zeitung - RWE prüft Verkauf von deutschen Vertriebstöchtern

Der Vorstand des Stormkonzerns RWE prüft im Zuge der Energiewende einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf mehrerer Tochterfirmen für den Vertrieb von Strom und Gas. Im Mittelpunkt der Überlegungen stünden die Frankfurter Süwag Gruppe, der Saarbrücker Versorger VSE und die Koblenzer Elektrizitätswerke, berichtete die „Financial Times Deutschland“ vorab aus ihrer Dienstagausgabe ohne präzise Nennung von Quellen. 2010 hätten die Töchter zusammen rund 3,2 Milliarden Euro Umsatz erzielt, was etwa einem Sechstel des inländischen Vertriebsgeschäfts von RWE entspreche. Ein RWE-Sprecher habe die Informationen nicht kommentieren wollen. Vorstandschef Jürgen Großmann wolle dem Aufsichtsrat bei einer außerordentlichen Sitzung am kommenden Montag seine Pläne präsentieren, berichtete die Zeitung. „Ein möglicher Verkauf von Süwag ist eine der Optionen“, zitierte das Blatt eine mit den Vorgängen vertraute Person. Allein dieses Geschäft könne RWE einen dreistelligen Millionenbetrag bringen. (Reuters)

Bafin: Schuldenkrise macht deutsche Banken 'verwundbar'

Weitere Themen

Der Dax sendet ein kleines Hoffnungssignal

Börse : Der Dax sendet ein kleines Hoffnungssignal

Der Handelsstreit drückt die Aktienkurse und die Renditen sicherer Anleihen auf Rekordtiefs. Wie es an den Finanzmärkten weiter geht, könnte sich auch an der wichtigen Dax-Marke von 11.500 Punkten entscheiden.

Topmeldungen

Zukunft der Koalition : Heißer Herbst

Die Koalition versucht zur „Halbzeitbilanz“ im Dezember zu retten, was noch zu retten ist. Nun entscheidet auch die Wahl des neuen SPD-Vorsitzenden über ihre Agenda.
„Fridays for Future“-Demonstration vom vergangenen Freitag in Berlin

„Fridays for Future“ : Glaube an die eigene Macht

Eine Studie zeigt, wie die Demonstranten der „Fridays for Future“-Proteste ticken. Was ihre Motive sind, welchen sozialen Hintergrund sie haben – und für welche Parteien sie stimmen würden.

Newsletter

Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.