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Medienschau : Schuldenkompromiss nimmt Hürde im Kongress

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Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal vor allem wegen der Übernahme des Vakuumtechnikspezialisten adixen deutlich gesteigert. Das Nettoergebnis kletterte um 81 Prozent auf 15,4 (Vorjahr: 8,5) Millionen Euro, wie der Konzern aus dem hessischen Aßlar am Dienstag mitteilte. Der Umsatz wurde mit 141,4 (49,9) Millionen Euro nahezu verdreifacht, das Betriebsergebnis auf 23,2 (11,4) Millionen Euro verdoppelt. Aufs Halbjahr gesehen belief sich der Umsatz auf 285 (99,5) Millionen Euro, wobei sich die Erlöse in Asien mehr als versechsfachten. Von Januar bis Juni stand zudem ein Nettoergebnis von 29,1 (17,8) Millionen Euro zu Buche. Der Auftragseingang stieg auf 293 (103) Millionen Euro. Vor allem die Berücksichtigung der adixen-Auftragseingänge sorgte für diesen deutlichen Zuwachs. Aber auf die Aufträge aus dem bisherigen Pfeiffer-Vacuum-Konzern legten um 20 Prozent zu. Bei den Margen führten Effekte aus der Übernahme jedoch zu einem leichten Rückgang. So sank die Rohertragsmarge im Halbjahr auf 33,9 Prozent (45,9 Prozent). Die operative Marge fiel auf 15,3 Prozent (22,8 Prozent). Pfeiffer hatte adixen im vergangenen Jahr vom französischen Konzern Alcatel-Lucent gekauft und im ersten Quartal erstmals konsolidiert. Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Manfred Bender. „Unser Umsatzziel von etwa 550 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr halten wir im aktuellen Marktumfeld für realistisch“, so der Manager. Das gleiche gelte für die anvisierte Ebit-Marge von etwa 15 Prozent. Ferner kündigte Pfeiffer Vacuum an, einen kleinen Teil des adixen-Geschäfts weiter zu veräußern. Käufer der auf Wasserstofflecksucher spezialisierten adixen Skandinavia AB mit rund 20 Mitarbeitern ist das schweizerische Unternehmen Inficon. Zum Kaufpreis macht Pfeiffer Vacuum keine Angaben. Der Verkauf diene der Konzentration auf das Kerngeschäft als Anbieter von Vakuumlösungen. (Dow Jones Newswires)

ABB erhält Rekordauftrag im Stromnetz-Geschäft - 1 Milliarde Dollar

Der schweizerisch-schwedische Elekrotechnik-Konzern ABB hat im Stromnetz-Geschäft den größten Auftrag seiner Unternehmensgeschichte erhalten. Der niederländisch-deutsche Netzbetreiber Tennet erteilte dem Konzern einen Auftrag im Wert von rund 1 Milliarden Dollar, wie ABB am Dienstag mitteilte. Dabei geht es um die Stromleitung, die Offshore-Windparks in der Nordsee mit dem Stromnetz auf dem Festland verbinden soll. (Bloomberg)

Eon prüft angeblich die Kürzung der Dividende

Der Energieversorger Eon zieht einem Zeitungsbericht zufolge die Kürzung der Dividende in Betracht. Bei Beratungen des Aufsichtsrates über die Strategie des Konzerns am Montag werde es auch um eine Reduzierung der bislang versprochenen Dividende von 1,30 Euro je Aktie gehen, berichtet die „Rheinische Post“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. Von Eon war kurzfristig keine Stellungnahme zu bekommen. Überdies wolle der Konzernbetriebsrat den Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen zu Informationen über einen geplanten Stellenabbau zwingen. Für Freitag habe der Betriebsrat eine Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses nach 106 Betriebsverfassungsgesetz einberufen, wie die Rheinische Post weiter berichtet. Danach muss ein Unternehmen seinen Wirtschaftsausschuss rechtzeitig und umfassend über Auswirkungen auf das Personal unterrichten. (Dow Jones Newswires)

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