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Medienschau : Schuldenkompromiss nimmt Hürde im Kongress

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Der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister hat auch im zweiten Quartal von der boomenden Nachfrage nach seinen Maschinen profitiert und rechnet nun mit einem höheren Auftragseingang im Gesamtjahr. Die Bestellungen dürften den Wert von 1,8 Milliarden Euro übersteigen, teilte das MDax-Unternehmen am Dienstag in Bielefeld mit. Damit wurde die alte Prognose um 100 Millionen Euro angehoben. Der Umsatz soll weiterhin bei mehr als 1,6 Milliarden Euro herauskommen. Zudem will Gildemeister für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende zahlen. Für das kommende Jahr erwartet das Unternehmen eine „insgesamt positive Entwicklung“. Zwischen April und Juni sprang der für Maschinenbauer wichtige Auftragseingang um mehr als 50 Prozent auf 525,7 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 40 Prozent auf 397,2 Millionen Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) schnellte von 1,8 Millionen Euro vor einem Jahr auf 22,1 Millionen nach oben. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,2 Millionen Euro, nach einem Verlust von 4,3 Millionen Euro vor einem Jahr. Während Auftragseingang, Umsatz und der Gewinn vor Zinsen und Steuern die Schätzungen von Analysten übertrafen, lagen die Erwartungen für den Überschuss noch etwas höher. (dpa-AFX)

Wacker Chemie bestätigt nach Umsatz- und Gewinnsprung Ergebnisprognose

Der Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern Wacker Chemie bleibt trotz Anzeichen einer Abschwächung auf Wachstumskurs. Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz insbesondere wegen höherer Absatzmengen um 10,3 Prozent auf 1,326 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag in München mitteilte. Unter dem Strich erwirtschaftete der MDax-Konzern einen Gewinn von 142,7 Millionen Euro, nach 135,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Deutlich höhere Rohstoffkosten hätten im Berichtszeitraum die Ergebnisentwicklung gebremst, hieß es. Die Erwartungen der Analysten wurden damit leicht verfehlt. Die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern. Für das Gesamtjahr werde weiter mit einem Umsatz von mehr als 5 (Vorjahr: 4,75) Milliarden Euro gerechnet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte über dem Vorjahreswert von 1,19 Milliarden Euro liegen. Im zweiten Quartal kletterte das operative Ergebnis um 5,2 Prozent auf 324,8 Millionen Euro. „Wir haben in allen Märkten und Segmenten von der robusten Verfassung der Weltwirtschaft profitiert“, sagte Konzernchef Rudolf Staudigl. Auch wenn sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr wahrscheinlich etwas abschwäche, haben der Konzern gute Voraussetzungen, um weiter profitabel zu wachsen. (dpa-AFX)

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