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Medienschau : Schuldenkompromiss nimmt Hürde im Kongress

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Wegen ihres Engagements in Griechenland hat die französische Großbank BNP Paribas im vergangenen Quartal überraschend wenig verdient. Der Nettogewinn stieg um rund einen Prozent auf 2,13 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag vor Börsenbeginn in Paris mitteilte. Analysten hatten für das zweite Quartal unter dem Strich mit einem Plus von 2,23 Milliarden Euro gerechnet. Ein Grund für das unerwartet schlechte Ergebnis war unter anderem eine Abschreibung von 534 Millionen Euro im Zuge der Beteiligung an dem zweiten Hilfsprogramm für Griechenland. Die Einnahmen gingen den Angaben zufolge um 1,7 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro zurück, was ebenfalls unter den Erwartungen der Analysten von 11,2 Milliarden Euro lag. Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) bezifferte BNP Paribas mit 9,6 Prozent nach 8,4 Prozent im Vorjahreszeitraum. (Reuters)

Barclays-Gewinn fällt nicht so stark wie befürchtet

Der Gewinn der britischen Großbank Barclays ist wegen eines schwachen Investmentbankings und Rechtsstreitigkeiten im ersten Halbjahr deutlich gesunken. Der Überschuss ging um 38 Prozent auf 1,5 Milliarden Pfund (1,7 Milliarden Euro) zurück, wie das Institut am Dienstag in London mitteilte. Analysten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Vor allem die Belastungen aus Rückstellungen für faule Kredite gingen deutlich zurück. Dagegen musste Barclays bereits im ersten Quartal eine Milliarde Pfund für mögliche Schadensersatzzahlungen wegen Falschberatungen bei sogenannten Restschuldversicherungen (PPI) zurücklegen. (dpa-AFX)

Xstrata steigert Halbjahresgewinn um 27 Prozent

Xstrata hat den Gewinn im ersten Halbjahr um 27 Prozent gesteigert. Der Nettogewinn stieg auf 2,92 Milliarden Dollar, nach 2,29 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, teilte der im schweizerischen Zug ansässige Bergbaukonzern am Dienstagmorgen mit. Angeschoben wurde das Ergebnis von den steigenden Rohstoffpreisen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verbesserte sich zwar um 30 Prozent auf 5,82 Milliarden Dollar. Er verfehlte jedoch die durchschnittliche Analystenschätzung von 5,93 Milliarden Dollar aus einer Bloomberg-Umfrage. Des weiteren teilte Xstrata mit, dass sie zwei kanadische Nickel-Projekte mit einem Gesamtvolumen von 649 Mill. Dollar genehmigt habe. Die Entwicklung des 530 Mill. Dollar schweren Ausbauprojekts Raglan im Norden Quebecs und des 119 Mill. Dollar schweren Projekts Fraser Morgan in Sudbury, Ontario werde nun vorangehen, schrieb die Gesellschaft in einer separaten Erklärung. (Bloomberg)

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