https://www.faz.net/-gv6-15639

Medienschau : SAP stellt wieder Umsatz- und Gewinnschübe in Aussicht

  • Aktualisiert am

SMA Solar begibt eine Gewinnwarnung, Wacker Chemie rutscht in die roten Zahlen. Yahoo trifft die Erwartungen, LG Electronics verzeichnet einen Gewinnsprung. GM verkauft Saab an Spyker, Griechenland ruft China zu Hilfe und der IWF warnt vor einer Überhitzung der Schwellenländer.

          9 Min.

          Unternehmen

          SAP stellt für 2010 wieder Umsatz- und Gewinnschübe in Aussicht

          Europas größter Softwarehersteller SAP will in diesem Jahr die Krise hinter sich lassen und wieder Umsatz und Gewinn steigern. Nach den Umsatzrückgängen des vergangenen Jahres wegen des weltweiten Konjunktureinbruchs soll der Produktumsatz währungsbereinigt um vier bis acht Prozent zulegen. Auch beim Gewinn will sich SAP verbessern und die operative Marge von zuletzt 27,4 Prozent auf 30 bis 31 Prozent heraufschrauben. Im vergangenen Jahr war bei SAP der Umsatz von 3,6 auf 2,6 Milliarden Euro eingebrochen. Daher sank der operative Gewinn von 3,3 auf 2,9 Milliarden Euro. Unterm Strich fiel der Gewinn von 2,2 auf 2,0 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          Konzernumbaukosten drücken Wacker Chemie in die roten Zahlen

          Die Kosten für den Konzernumbau haben dem bayerischen Spezialchemiehersteller Wacker Chemie im vergangenen Jahr in die Verlustzone geführt. Der Fehlbetrag habe sich nach vorläufigen Zahlen auf rund 80 Millionen Euro belaufen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Im Jahr zuvor hatte Wacker noch 438 Millionen Euro verdient. Der Umsatz sei vor allem durch die schwachen Halbleitermärkte, für die der Konzern hochreines Silizium und Siliziumscheiben (Wafer) liefert, um 14 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro gesunken.

          Den Verlust führte Wacker vor allem auf Sonderausgaben von insgesamt 340 Millionen Euro zurück. Dazu zählen die Kosten für den Ausstieg aus dem Solar-Gemeinschaftsunternehmen mit der Mainzer Schott, Abschreibungen im Zuge der Zusammenlegung von Produktionsstandorten und Abfindungsangebote für Mitarbeiter. Zudem musste Wacker Löcher in seiner Pensionskasse stopfen.

          Das Schlussquartal 2009 stimmte Konzernchef Rudolf Staudigl aber bereits wieder zuversichtlich. Der Aufwärtstrend bei der Nachfrage halte an, hieß es. Der Gesamtumsatz habe mit 935 Millionen Euro allerdings weiter unter dem des Vorjahresquartals von 999 Millionen Euro gelegen. Das operative Ergebnis (Ebitda) habe 90 (Vorjahresquartal: 119) Millionen Euro betragen. „Wenn sich die gegenwärtige konjunkturelle Erholung weiter fortsetzt, hat Wacker gute Chancen, im laufenden Geschäftsjahr sowohl den Konzernumsatz als auch das Ergebnis wieder deutlich zu steigern“, erklärte Staudigl.(Reuters)

          SMA Solar warnt vor sinkender Marge

          Die SMA Solar AG befürchtet, dass ihre Gewinnspanne dieses Jahr zurückgeht. Es werde schwerer, die Ebit-Marge wie in den vergangenen Jahren bei über 20 Prozent zu halten, sagte Konzernchef Günther Cramer der „Financial Times Deutschland (FTD - Mittwochausgabe). „Wir werden 2010 bei der Marge möglicherweise nicht ganz auf dem Niveau bleiben wie 2009.“

          Der Kostendruck und die Wettbewerbssituation werden seiner Einschätzung nach härter. Allerdings geht das in Niestetal ansässige TecDax-Unternehmen davon aus, 2010 die Umsatzmilliarde zu knacken.

          Für das Krisenjahr 2009 hatte SMA im November einen Umsatz von 850 Millionen bis 900 Millionen Euro und eine Ebit-Marge zwischen 23 Prozent und 25 Prozent angekündigt. (Dow Jones)

          Yahoo trifft mit Gewinn von 153 Millionen Dollar die Erwartungen

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Impfen in einer Hausarztpraxis in Hessen

          Corona-Impfungen : Wie viel Druck auf Impfmuffel ist erlaubt?

          Deutschland steuert auf eine vierte Welle zu. Um die Infektionszahlen niedrig zu halten, müssten sich mehr Menschen impfen lassen. Politiker und Fachleute ringen weiter darum, wie sehr man die Bevölkerung unter Druck setzen darf.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.