https://www.faz.net/-gv6-159bt

Medienschau : SAP hebt Prognose an

  • Aktualisiert am

Die Deutsche Bank erfüllt die Erwartungen, die UBS übertrifft sie. Jungheinrich steigert das Ergebnis deutlich, auch Alcon verdient mehr. Kontron macht dagegen Verlust. BP bestätigt Dudley als Hayward-Nachfolger.

          8 Min.

          Unternehmensnachrichten

          SAP steigert Software-Erlöse und hebt Prognose an

          Europas größter Softwarekonzern SAP hat im zweiten Quartal die Erlöse in seinem Kerngeschäft gesteigert und die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Die Erlöse für Software und Wartung seien um 16 Prozent auf 2,25 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im Gesamtjahr erwarte SAP nun eine Steigerung der Software- und Wartungserlöse zwischen neun und elf Prozent bei konstanten Wechselkursen. Den operativen Quartalsgewinn bezifferte SAP mit 774 Millionen, den Gesamtumsatz mit 2,89 Milliarden Euro. (Reuters)

          Deutsche Bank steigert Gewinn leicht

          Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal ihren Gewinn trotz eines Einbruchs im Handelsgeschäfts leicht gesteigert. Mit 1,2 Milliarden Euro verdiente das größte deutsche Institut unterm Strich etwas mehr als im Vorjahr (1,1 Milliarden Euro). Vor Steuern legte der Gewinn um 16 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu, wie die Bank am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das Ergebnis lag im Rahmen der Erwartungen. Die Risikovorsorge für faule Kredite fiel mit 243 Millionen Euro nur etwa ein Viertel so hoch aus wie im Vorjahr. Die Erträge gingen jedoch um etwa zehn Prozent zurück. Ein Anstieg bei Zins- und Provisionsüberschuss konnte den Einbruch beim Handelsergebnis auf rund 110 Millionen Euro nicht ausgleichen (Vorjahr 2,6 Milliarden Euro). (dpa-AFX)

          UBS übertrifft die Erwartungen

          Die Schweizer Großbank UBS kommt zunehmend besser aus der schwersten Krise ihrer Geschichte. Zwischen April und Ende Juni verbuchte die Bank den dritten Quartalsgewinn in Folge. Das Institut konnte darüber hinaus den zuletzt sehr hohen Abzug von Kundengeldern reduzieren. Bankchef Oswald Grübel zeigte sich optimistischer als zuletzt. „Für unsere Zukunft sind wir zuversichtlich“, sagte er am Dienstag in Zürich.

          Der Überschuss habe zwei Milliarden Schweizer Franken (rund 1,47 Milliarden Euro) betragen. Das war zwar etwas weniger als im ersten Quartal, aber deutlich mehr als von Experten wartet. Der Abfluss von Kundengeldern reduzierte sich von 18 Milliarden Franken auf 4,7 Milliarden Franken. (dpa)

          BP macht Milliardenverlust - Dudley folgt Hayward

          Der britische Ölkonzern BP hat wegen der Ölkrise im Golf von Mexiko einen zweistelligen Milliardenverlust ausgewiesen und trennt sich wie erwartet von Firmenchef Tony Hayward. Der Verlust vor Bestandswertveränderungen habe sich im zweiten Quartal auf 16,97 Milliarden Dollar belaufen, teilte BP am Dienstag mit. In dem Ergebnis sei eine Vorsteuerbelastungen in Höhe von 32,2 Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Ölleck enthalten.

          Zudem bestätigte BP, der wegen seines Krisenmanagements in die Kritik geratene Hayward werde zum 1. Oktober seine Aufgaben als Vorstandschef aufgeben. Nachfolger wird wie erwartet der Amerikaner Bob Dudley, der derzeit für BP den Einsatz im Golf
          von Mexiko leitet. Der gebürtige New Yorker werde nach London in die Zentrale wechseln. Hayward soll den Angaben nach in das russische Gemeinschaftsunternehmen von BP wechseln, TNK-BP. Dort ist er als nicht-geschäftsführender Direktor vorgesehen. BP
          kündigte zudem an, binnen 18 Monaten Vermögenswerte im Volumen von bis zu 30 Milliarden Dollar zu verkaufen. (Reuters)

          Kontron macht Nettoverlust von 30 Millionen Euro

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Königin Elisabeth II. am Montag im britischen Parlament neben ihrem Sohn, Prinz Charles.

          Britisches Unterhaus : Queen’s Speech – und dann?

          Die britische Königin hat an diesem Montag mit ihrer Rede das Parlament wiedereröffnet und die Politikvorhaben der Regierung vorgestellt. Im Brexit-Prozess ist das jedoch nur ein Intermezzo.
          Thomas Cook macht Bankrott in einer Zeit, in der das Fliegen als unnötige, im Grunde schon unlautere Handlung gilt. Worüber aber wird berichtet? Über die Streichung von Flügen und steckengebliebene Urlauber.

          Politische Willensbildung : Wer hat noch Mut zum Zweifeln?

          Politik ist die Vertretung von Interessen. Aber die werden kaum noch ausgesprochen. Statt Streit zuzulassen, erstickt man ihn meistens schon im Keim. Über einen immer enger werdenden Spielraum.
          Die Gesundheit des Babys ist für Eltern das höchste Gebot – nicht erst ab der Geburt.

          Verfrühter Mutterschutz : Kaum schwanger, schon weg

          Immer häufiger werden Erzieherinnen und Lehrerinnen lange vor der Geburt des Kindes krankgeschrieben. In vielen Kitas und Grundschulen führt das zu Schwierigkeiten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.