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Medienschau : Santander kauft größte amerikanische Sparkasse

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Santander kauft amerikanische Sparkasse Sovereign

          Die spanische Großbank Santander übernimmt die größte amerikanische Sparkasse Sovereign Bancorp. Das größte Geldhaus der Eurozone zahlt für die noch nicht in seinem Besitz befindlichen gut 75 Prozent von Sovereign 1,9 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) in Aktien, wie beide Institute am Montagabend mitteilten. Die Übernahme solle im ersten Quartal 2009 abgeschlossen werden.

          Die von der Finanzkrise gebeutelte Sovereign wies zudem einen vorläufigen Nettoverlust für das dritte Quartal in Höhe von 982 Millionen Dollar aus. Darin enthalten seien Verluste aus Beteiligungen an den inzwischen in einer Notrettung praktisch verstaatlichten Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac sowie aus dem Verkauf von strukturierten Kreditprodukten.

          Santander ist derzeit in der taumelnden Finanzbranche auf Schnäppchenjagd. Erst im vergangenen Monat erwarben die Spanier in Großbritannien den angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Bradford & Bingley. Der anderen britischen Tochter, Abbey National, griff Santander am Montag mit einer Kapitalspritze von einer Milliarde Pfund unter die Arme. Die von der Regierung angebotenen Staatshilfen für die Finanzbranche braucht Abbey damit nicht in Anspruch zu nehmen. Sovereign ist zur größten Sparkasse in den Vereinigten Staaten aufgestiegen, nachdem JP Morgan Chase im September die Bankgeschäfte von Washington Mutual gekauft hatte. (Reuters)

          Washington will sich an Banken beteiligen

          Die amerikanische Regierung will nach Informationen aus Finanzkreisen auch direkte Beteiligungen an Banken erwerben. Für den Kauf von Aktien seien bis zu 250 der 700 Milliarden Dollar aus dem Rettungspaket der Regierung vorgesehen, sagte ein Bankmanager nach einem Treffen mit Beamten des Finanzministeriums. Bislang war vor allem geplant, dass die Regierung den Banken wertlos gewordene Hypothekenpapiere abkauft, um die Institute vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

          Unter den Banken seien auch neun der größten Finanzkonzerne wie Citigroup, Bank of America und JP Morgan Chase, berichteten die „Washington Post“ und das „Wall Street Journal“ am Montagabend (Ortszeit). Weitere Teilnehmer unter den großen Banken seien Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of New York Mellon, State Street, Wells Fargo und die Investmentbank Merrill Lynch. (AP/dpa-AFX)

          Société Générale rechnet mit Gewinn im 3. Quartal

          Die französische Bank Société Générale rechnet im dritten Quartal mit einem Überschuss von einer Milliarde Euro. Hierin enthalten seien mit der Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers zusammenhängende Belastungen, teilten die Franzosen am Montag mit. Nicht berücksichtigt seien allerdings einmalige Effekte. Bei strukturierten Produkten gebe es keine spürbaren Verluste, die Kapitalmaßnahmen erforderlich machen würden.

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