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Medienschau : Sanofi-Aventis rechnet mit einem Gewinnrückgang

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Tui verringert den Verlust, Nissan - Jahresprognose angehoben, Aurubis nach verhaltenem Start optimistisch, IVG mit positivem Ergebnis, Heidelberger Druck auf Erholungskurs, Gildemeister erwartet dynamisches Wachstum, Douglas macht weniger Gewinn, Ölpreis bringt Statoil Gewinnzuwachs, Disney steigert Gewinn und Umsatz, F1: Williams bietet Aktien zu 24 bis 29 Euro je Stück an, 3M legt neues Aktienrückkaufprogramm auf, Fusion der Börsen in London und Toronto? Deutschland: Exporte im Dezember leicht gestiegen - Importe rückläufig

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          Unternehmensnachrichten

          Sanofi-Aventis fürchtet einen Gewinnrückgang

          Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis stellt sich wegen zunehmender Konkurrenz für wichtige Medikamente auf schwierigere Zeiten ein. Das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten werde 2011 zu konstanten Wechselkursen fünf bis zehn Prozent niedriger als im Vorjahr ausfallen, teilte Sanofi-Aventis am Mittwoch am Firmensitz in Paris mit. Beim Ausblick unberücksichtigt bleibe die mögliche Übernahme des amerikanische amerikanischen Biotech-Unternehmens Genzyme, hieß es in der Mitteilung weiter. 2010 konnten die Franzosen auch dank Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe den Überschuss noch um knapp sieben Prozent auf 9,21 Milliarden Euro steigern. Das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten erhöhte sich um 6,8 Prozent auf 7,06 Euro. Angetrieben von der Nachfrage nach seinem wichtigsten Medikament Lantus zur Behandlung von Blutzucker und der starken Nachfrage aus den Schwellenländern verbesserte sich der Umsatz um 3,7 Prozent auf 30,38 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

          Tui verringert Verlust - Zuwächsen bei Hapag-Lloyd

          Der Reise- und Schifffahrtskonzern Tui hat im ersten Geschäftsquartal von einer besseren Entwicklung der Tourismustochter Tui Travel und der Erholung der Beteiligung an Hapag-Lloyd profitiert. Der Verlust in den drei Monaten bis Ende Dezember verringerte sich auf 94,2 von 166 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Tui am Mittwoch mitteilte. Auf die Tui-Aktionäre entfällt davon ein Minus von gut 46 Millionen Euro - deutlich weniger als von Analysten erwartet. Der Umsatz legte um elf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zu. Im Gesamtjahr erwartet Tui weiterhin ein positives Konzernergebnis und ein leicht höheres operatives Ergebnis. Kreisen zufolge peilt Tui eventuell noch vor Ostern einen Börsengang von Hapag-Lloyd an. An der Reederei hält Tui 49,8 Prozent. Hapag-Lloyd verbuchte im ersten Quartal dank um ein Fünftel gestiegener Frachtraten einen bereinigten operativen Gewinn (Ebita) von 97 Millionen Euro nach einem Minus von 21 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. (Reuters)

          Agrarboom sorgt bei Syngenta für Optimismus und höhere Dividende

          Der weltgrößte Agrarchemiekonzern Syngenta hat seinen Umsatz dank der starken Nachfrage nach Agrarprodukten 2010 ausgebaut und rechnet auch in den kommenden Jahren mit steigenden Verkaufsvolumen. Die Erlöse stiegen 2010 um sechs Prozent auf 11,64 Milliarden Dollar, teilte das Schweizer Unternehmen am Mittwoch mit. Damit lag der Konzern leicht über den Erwartungen der Analysten. Auch für 2011 sieht Syngenta eine positive Dynamik bei den Absatzmengen und will in den kommenden fünf Jahren seinen Marktanteil kontinuierlich steigern. Mit seinem positiven Ausblick liegt Syngenta im Trend: Auch die amerikanische Konkurrenten Monsanto und DuPont sowie das amerikanische Landwirtschaftsministerium beurteilen die Aussichten für die Agrarchemiebranche angesichts der steigenden Preise für Produkte wie Weizen oder Mais positiv. Bei Syngenta sollen davon auch die Aktionäre profitieren: Sie sollen im laufenden Jahr eine um einen Franken auf sieben Franken erhöhte Dividende erhalten. In den kommenden Jahren plant das Unternehmen, die Dividende weiter zu steigern. Zudem will der Konzern Aktien zurückkaufen - dieses Jahr im Wert von rund 200 Millionen Dollar. Im Jahr 2010 sah die Bilanz jedoch noch nicht nur rosig aus: Wegen anhaltenden Preisdrucks im umsatzstärksten Segment Pflanzenschutz sowie höheren Finanzierungskosten und Steuern sank der Reingewinn um ein Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar. Der Rückgang, den der Konzern angekündigt hatte, fiel jedoch nicht so stark aus wie von Analysten erwartet. In den kommenden Jahren will Syngenta profitabler werden und peilt bis 2015 eine Ebitda-Marge von 22 bis 24 Prozent an. (Reuters)

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