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Medienschau : S&P stuft Landesbanken herab

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Die Deutsche Post sieht die Talsohle als erreicht an. BNP Paribas verdient mehr als erwartet, Electronic Arts bremst die Talfahrt. Henkel und Münchener Rück verzeichnet dagegen Gewinnrückgänge. Die Bank of America benötigt wohl 34 Milliarden Dollar und die Eurohypo soll vor massiven Einschnitten stehen.

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          Unternehmen

          Deutsche Post sieht nach Umsatzeinbruch Talsohle erreicht

          Die Deutsche Post hat im ersten Quartal einen Umsatzeinbruch erlitten, sieht aber die Talsohle erreicht. Dennoch teilte die Post am Mittwoch in Bonn mit, die Effizienz im Briefbereich steigern zu wollen. Dabei soll mit Sozialpartnern über eine Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit oder eine Verschiebung geplanter Lohnerhöhungen gesprochen werden. Alle Maßnahmen zusammen sollen sich 2009 rund 300 Millionen Euro zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) beitragen. Der Umsatz brach im ersten Quartal von 15,75 auf 11,5 Milliarden Euro ein und blieb damit hinter der Durchschnittsschätzung der Analysten von 12,01 Milliarden Euro zurück. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel von 539 auf 27 Millionen Euro. Vor Sondereffekten fiel das Ebit nur um 42,1 Prozent auf 312 Millionen Euro. (dpa-AFX)

          Henkel verzeichnet Gewinneinbruch im ersten Quartal

          Beim Konsumgüterhersteller Henkel hat sinkende Nachfrage in seinem stark konjunkturabhängigen Klebstoffgeschäft zu einem Gewinneinbruch geführt. Der durch Pritt und Persil bekannte Konzern verbuchte im ersten Quartal unter dem Strich nach Anteilen Dritter einen Gewinn von 117 Millionen Euro nach 219 Millionen Euro vor Jahresfrist, wie Henkel am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Auch operativ verdiente Henkel deutlich weniger. Das Ebit brach auf 218 (320) Millionen Euro ein. Der Umsatz stieg durch Zukäufe, mit denen das Industrie- und Klebstoffgeschäft gestärkt worden war, auf 3,258 (3,162) Milliarden Euro. Eine konkrete Aussage für 2009 scheute Konzernchef Kasper Rorsted erneut. Er geht aber davon aus, dass im zweiten Quartal der Waschmittel- und Kosmetikbereich weiter zulegen können, während sich der Abwärtstrend im Klebstoff- und Industriegeschäft verlangsamen sollte. Mit seinem Ergebnis blieb Henkel knapp über den Erwartungen des Marktes. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Gewinn nach Minderheiten von 115 Millionen Euro gerechnet. (Reuters)

          Münchener Rück startet mit Gewinnrückgang ins Jahr 2009

          Die Münchener Rück hat im ersten Quartal 2009 wegen der anhaltend schwierigen Lage an den Kapitalmärkten erneut einen Gewinneinbruch erlitten. Der Überschuss habe sich auf 420 Millionen Euro belaufen, 46 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte der weltgrößte Rückversicherer am Mittwoch mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 463 Millionen Euro gerechnet. Das Kapitalanlageergebnis sank um 18,5 Prozent 1,36 Milliarden Euro.

          Eine Gewinnprognose für das Gesamtjahr wollte der Dax-Konzern weiterhin nicht abgeben. Allerdings wurde die Umsatzprognose nach oben genommen - die Münchener Rück erwartet nun Bruttobeitragseinnahmen von 22,5 bis 24 Milliarden statt zuvor 21 bis 22 Milliarden Euro. Das Aktienrückkaufprogramm liegt weiter auf Eis, um die für Versicherer besonders wichtige Kapitaldecke zu schonen. (Reuters)

          Eurohypo steht vor massiven Einschnitten

          Die Commerzbank-Tochter Eurohypo steht einem Pressebericht zufolge vor harten Einschnitten. Der Immobilien- und Staatsfinanzierer wolle sich in Deutschland zentraler aufstellen und viele Auslandsmärkte aufgeben, berichtete das „Handelsblatt“ (Mittwoch) ohne Nennung von Quellen. Dabei sollten bis zu 400 der weltweit rund 1.700 Stellen abgebaut werden. Bislang sei nur über den Abbau von 300 Stellen spekuliert worden.

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