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Medienschau : S&P senkt Japans Rating-Ausblick

  • Aktualisiert am

Software AG wächst solide, Ölpest im Golf von Mexiko trübt BP-Geschäftszahlen, Ericsson verdient überraschend viel, ABB verbucht kräftiges Gewinnplus, Credit Suisse enttäuscht, Amazon enttäuscht die Märkte, Canon mit Gewinnwarnung, LG Electronics in den schwarzen Zahlen, Renault steigert den Umsatz um 15 Prozent, Kontron wächst deutlich, STM wächst trotz Beben, Hertz senkt den Verlust, LDK Solar senkt Umsatzprognose, Johnson & Johnson kauft Synthes, S&P senkt Japans Rating-Ausblick, GfK - gedämpfte Kauflaune, Nutzfahrzeug-Nachfrage legt in Europa zu, Südkorea mit 1,4 Prozent Wachstum

          Unternehmensnachrichten

          Software AG wächst solide

          Der Darmstädter Softwarehersteller Software AG hat im ersten Quartal dank weltweit reger Nachfrage und der Kostensynergien aus dem Schulderschluss mit IDS Scheer einen Umsatz- und Gewinnsprung erzielt. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 250 auf 272,6 Millionen Euro, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit erfüllten die Darmstädter die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 269 Millionen Euro gerechnet hatten. Der operative Gewinn legte von 46,6 auf 60,2 Millionen Euro zu (Prognose: 58,4 Millionen Euro). Der Überschuss stieg von 28 auf 40 Millionen Euro (Prognose 38 Millionen Euro). Die Software AG profitiert nun vollständig von den Synergien mit IDS Scheer. Vor einem Jahr standen ihnen noch hohe Umbaukosten gegenüber. Zudem spielte den Darmstädtern der schwache Euro in die Hand. „Ein Jahr nach der Verschmelzung mit der IDS Scheer AG zeigt sich die Ergebniswirkung der neuen Unternehmensstruktur in voller Deutlichkeit. Skaleneffekte und interne Prozessoptimierungen schlagen sich in stark verbesserten Kostenquoten nieder“, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt. Für das laufende Jahr bekräftigen die Darmstädter das Ziel, den Vorjahresumsatz von 1,12 Milliarden Euro währungsbereinigt um fünf bis sieben Prozent zu übertreffen. Dank der Synergien mit IDS Scheer erwartet die Software AG 2011 eine Steigerung des Überschusses zwischen 10 und 15 Prozent. Die BPE-Sparte mit der Integrations- und Prozess-Software der Marken webMethods und Aris wuchs beim Umsatz mit Lizenzen, Wartungen und Dienstleistungen um 13 Prozent auf 123,9 Millionen Währungsbereinigt lag das Plus noch bei 10 Prozent. Der ETS-Bereich mit der Großrechnersoftware Adabas und Natural legte um neun Prozent auf 96,8 Millionen Euro zu. Währungsbereinigt waren es 5 Prozent. Das Beratungsgeschäft IDS Consulting verharrte mit 51,9 Millionen Euro Umsatz auf Vorjahresniveau. Der Ergebnisbeitrag der Sparte verbesserte sich. Derzeit werden weitere Berater eingestellt. Die Nettoverschuldung sank seit Jahreswechsel um 45,6 Millionen auf 121,6 Millionen Euro. Vor einem Jahr lag sie noch bei 247,7 Millionen Euro. (dpa-AFX)

          Ölpest im Golf von Mexiko trübt BP-Geschäftszahlen

          Die Folgekosten der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko belasten weiter das BP-Geschäft. Höhere Ausgaben sowie eine geringere Produktion durch die Explosion der Bohrplattform „Deepwater Horizon“ vor rund einem Jahr machten die für BP positiven Effekte der steigenden Ölpreise zunichte, teilte der britische Konzern am Mittwoch mit. Der Nettogewinn vor Bestandswertveränderungen sank im ersten Quartal um zwei Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar. Die Ölkatastrophe hatte den Briten schon die Bilanz des vergangenen Jahres verhagelt. Nach der Plattform-Explosion im Golf von Mexiko floss 87 Tage lang ungehindert Öl ins Meer und richteten an Flora, Fauna, in der Fischwirtschaft und im Tourismus große Schäden an. (Reuters)

          Netzwerkausrüster Ericsson verdient überraschend viel

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