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Medienschau : S&P senkt Japans Rating-Ausblick

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UPS peilt trotz höherer Treibstoffkosten Rekordgewinn an

Der weltgrößte Paketdienst UPS ist trotz höherer Treibstoffkosten unerwartet gut ins Jahr gestartet. Nach einem Gewinnsprung im ersten Quartal hob der amerikanische Rivale der Deutschen Post am Dienstag seine Prognose für das Gesamtjahr auf einen Rekordwert an. Obwohl der Konzern wegen der gestiegenen Kosten die Preise anhob, blieben die Kunden nicht aus. Allerdings äußerte sich UPS besorgt, dass der Ölpreis noch weiter steigen und die UPS-Geschäfte damit abwürgen könnte. Neben höheren Preisen trugen laut UPS auch Einsparungen zu dem guten Ergebnis bei. So habe man Pakete bei wetterbedingten Störungen umleiten können und die gefahrenen Kilometer minimiert. Dadurch seien weniger Treibstoffe verbraucht worden, erklärte Finanzvorstand Kurt Kuehn. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Gewinn überraschend deutlich um 66 Prozent auf 885 Millionen Dollar. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet UPS nun einen Gewinn je Aktie zwischen 4,15 und 4,40 Dollar. Zuletzt war der Konzern, der als Barometer der amerikanische Konjunktur gilt, von 4,12 bis 4,35 Dollar ausgegangen. Schon damit hätte UPS sein Rekordergebnis von 2007 - dem Jahr vor dem Beginn der Finanzkrise - übertroffen. An der Börse kam die Zwischenbilanz gut an. Die Aktie legte um 1,2 Prozent zu. „Das war ein sehr solider Bericht“, sagte Analyst Peter Nesvold von Jefferies & Co. (Reuters)

LDK Solar senkt die Umsatzprognose

Solarwerte wie Solarworld, Q-Cells oder Phoenix Solar könnten am Mittwoch nach einer Senkung der Umsatzprognose des amerikanische Konkurrenten LDK Solary unter Druck geraten. Der amerikanische Konzern begründete den Schritt mit geringer als erwartet ausgefallenen Auslieferungen von Modulen. Die Papiere des amerikanische Konzerns waren daraufhin am Vortag nachbörslich deutlich gesunken. Ein Börsianer betonte, dass die Prognosesenkung bei LDK für das erste Quartal mit dem italienischen Markt zusammenhänge. Dennoch sollte sich die Nachricht negativ auf die Titel der deutschen Konkurrenten auswirken. (dpa-AFX)

Johnson & Johnson kauft Synthes

Der amerikanische Gesundheitskonzern Johnson & Johnson übernimmt das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen Synthes. Die Amerikaner legen dafür 21,3 Milliarden Dollar oder 159 Franken je Synthes-Aktie auf den Tisch, wie Synthes am Mittwoch mitteilte. Gegenüber dem Dienstag-Schlusskurs entspricht das einem Aufschlag von 8,5 Prozent. (Reuters)

Sony - Daten von 77 Millionen PlayStation-Spielern gestohlen

Bei einem Hackerangriff sind nach Angaben des Elektronikkonzerns Sony die persönlichen Daten von etwa 77 Millionen Nutzern der Spielkonsole PlayStation gestohlen worden. Betroffen seien Kunden der Plattform PlayStation Network, mit der man Spiele im Internet kaufen kann. Die Täter verschafften sich wahrscheinlich Zugriff zu Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten und anderen Informationen, wie Sony am Dienstag in seinem amerikanischen PlayStation-Blog mitteilte. Zwar gebe es keine Hinweise, dass auch Kreditkartendaten gestohlen worden seien. Man könne dies aber nicht ausschließen. Der Onlineservice für PlayStation-Nutzer ist seit einer Woche nicht mehr verfügbar. Der Angriff auf die Systeme fand laut Sony zwischen dem 17. und 19. April statt. (Reuters)

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