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Medienschau : S&P senkt Japans Rating-Ausblick

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Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson hat im Auftaktquartal überraschend viel umgesetzt und verdient. Der operative Gewinn ohne Einbeziehung der Joint-Ventures habe umgerechnet 6,3 Milliarden Schwedische Kronen (rund 707 Millionen Euro) betragen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Umsatz belief sich demnach auf 53,0 Milliarden Kronen (5,9 Milliarden Euro). Analysten hatten den Schweden einen Betriebsgewinn von 5,0 und einen Umsatz von 49 Milliarden Kronen vorausgesagt. Ericsson erklärte weiter, der Umsatz habe im ersten Quartal nicht unter den Folgen des Japan-Bebens gelitten. Bei der Lieferung einiger Produkte werde aber mit Verzögerungen gerechnet. (Reuters)

ABB verbucht kräftiges Gewinnplus

Der Schweizer Elektrokonzern ABB hat im ersten Quartal dank hoher Investitionen der Industrie und Stromnetzbetreiber einen kräftigen Gewinnanstieg verbucht. Der Überschuss legte verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 41 Prozent auf 655 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz kletterte um ein Fünftel auf 8,4 Milliarden Dollar. Während die Einnahmen die die Erwartungen der Analysten deutlich übertrafen, blieb der Erlös hinter den Schätzungen zurück. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir sowohl beim Wachstum als auch bei der Ertragskraft an Zugkraft gewinnen.“ sagt ABB-Chef Joe Hogan. „Auch unsere verbesserte Kostenstruktur hat sich ausgezahlt. So konnten wir in unseren wachstumsstarken Geschäftsfeldern eine erhöhte Rentabilität und in den nachfrageschwachen Bereichen stabile Margen erzielen.“ Einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr wagte er weiterhin nicht. Der Vorstandschef kündigte allerdings an, weiter nach Übernahmezielen Ausschau zu halten. „Die aktuellen Ereignisse in Japan und die hohen Ölpreise werden die Nachfrage nach energieeffizienten Energie- und Automationstechnologien voraussichtlich weiter ankurbeln.“ (Reuters)

Credit Suisse enttäuscht

Angesichts von Einbußen Investmentbanking hat die Schweizer Großbank Credit Suisse im ersten Quartal 2011 nur etwa halb so viel Gewinn erzielt wie im Vorjahr. Fair-Value-Anpassungen auf eigene Verbindlichkeiten schlugen zusätzlich mit 467 Millionen Franken zu Buche, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich erzielte die zweitgrößte Schweizer Bank einen Reingewinn von 1,14 Milliarden Franken. Analysten hatten den Reingewinn mit 1,35 Milliarden Franken veranschlagt. Im Private Banking ging der Vorsteuergewinn den Angaben zufolge um vier Prozent auf 855 Millionen Franken zurück. Das Nettoneugeld belief sich auf 18,0 Milliarden Franken. Im Investmentbanking sank der Gewinn gegenüber dem Auftaktquartal 2010 um 25 Prozent auf 1,34 Milliarden Franken. Er lag aber 140 Prozent höher als im Schlussquartal des letzten Jahres. (Reuters)

Barclays: verdient weniger - Eigenkapitalrendite steigt

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