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Medienschau : S&P senkt Ausblick für Japans Rating auf „negativ“

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Siemens übertrifft die Erwartungen und Apple verbucht einen neuen Rekordgewinn, Novartis-Chef Vasella verabschiedet sich mit einem Rekordgewinn. EZB-Ratsmitglied Nowotny warnt vor neuen Finanzblasen.

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          Unternehmen

          Siemens mit rückläufigen Umsätzen und Gewinnplus

          Siemens hat im Auftaktquartal 2009/10 Aufträge über 18,98 Milliarden Euro in seine Bücher nehmen können. Damit wurde das Auftragsniveau des Vorquartals leicht übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Aufträge aber deutlich zurück; damals erreichten sie noch 22,22 Milliarden Euro.

          Der Umsatz des Technologiekonzerns sank im ersten Quartal auf 17,35 (Vorjahr 19,63) Milliarden Euro, das operative Ergebnis der drei Sektoren Industrie, Energie und Medizintechnik stieg hingegen auf 2,26 (2,03) Milliarden Euro. Nach Steuern und Dritten blieb im Auftaktquartal ein Gewinn von 1,477 (1,203) Milliarden Euro.

          An der im Dezember ausgegebenen Prognose für das operative Geschäft hält Siemens fest. Der Gewinn der Sektoren soll demnach zwischen 6,0 Milliarden und 6,5 Milliarden Euro liegen und damit deutlich unter dem Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres bleiben. Mit den Zahlen für das erste Quartal konnte Siemens die Erwartungen der Analysten weitgehend übertreffen. (Dow Jones)

          Apple eilt von Rekord zu Rekord

          Der Computer- und iPhone-Hersteller Apple hat sein neues Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem Paukenschlag begonnen. Vollkommen unbeeindruckt von der Wirtschaftskrise setzte Apple von Oktober bis Dezember so viele seiner Mac-Rechner und iPhone-Handys ab wie nie zuvor. Und der gute Lauf soll anhalten. (dpa-AFX)

          Mitsubishi weist Bericht über Ende der Gespräche mit Peugeot zurück

          Mitsubishi Motors befindet sich weiter mit der PSA Peugeot-Citroen in Gesprächen über eine Ausweitung ihrer strategischen Partnerschaft. Dazu gehöre auch eine mögliche Kapitalbeteiligung, teilte der Konzern aus Tokio am Dienstag mit und wies damit einen anders lautenden Zeitungsbericht zurück. Vergangenen Monat hatten die beiden Unternehmen mitgeteilt, über eine Kapitalverflechtung zu verhandeln.

          Die französische Zeitung „Les Echos“ hatte zuvor geschrieben, dass die Gespräche der beiden Autohersteller festgefahren seien. „Mitsubishi ist ein guter Kandidat, aber es könnte auch andere geben, auch wenn diese List nicht groß ist“, zitierte die Zeitung den Vorstandschef des französischen Konzerns Philippe Varin. (Dow Jones)

          Novartis-Chef Vasella verabschiedet sich mit Rekordgewinn

          Beim Schweizer Pharmariesen Novartis übernimmt Pharmachef Joe Jimenez am 1. Februar die Konzernleitung. Der seit 14 Jahren amtierende Vorstandschef Daniel Vasella gibt die operative Leitung des Konzerns ab und wird sich künftig auf das Verwaltungsratspräsidium und die strategische Ausrichtung des Konzerns konzentrieren. Neuer Leiter des Bereichs Pharma wird der David Epstein, der bisher für das Onkologiegeschäft verantwortlich war, wie der Basler Konzern am Dienstag mitteilte.

          Novartis steigerte den Reingewinn des Jahres 2009 um acht Prozent auf den Rekordwert von 10,27 Milliarden Dollar und übertraf die Erwartungen der Analysten damit deutlich. Die Dividende will Novartis auf 2,10 Franken je Aktie anheben von zwei Franken im Vorjahr.

          Für 2010 stellte Novartis eine Verbesserung der operativen Gewinnmarge in Aussicht. In der wichtigsten Division Pharma soll der Umsatz in Lokalwährungen gerechnet im tiefen einstelligen Prozentbereich wachsen.

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