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Medienschau : RWE stockt seinen Investitionsplan um ein Drittel auf

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Der Stuhl des Infineon-Chefs wackelt offenbar Murdoch kauft weitere Premiere-Aktien Tipp24 will trotz Gewinnrückgang erstmals Dividende zahlen BlackBerry-Betreiber RIM erhöht Prognose für Kunden-Zuwachs Starbucks organisiert amerikanisches Geschäft neu - 600 Jobs fallen weg Erste PIN-Tochter stellt Geschäfte nächste Woche ein Brüssel will Microsoft-Zusage in laufendem Verfahren prüfen RWE stockt Investitionsplan bis 2012 um ein Drittel aufMicrosoft will eigene Software mehr für Entwickler öffnenFitch sieht Subprime-Abschreibungen bei amerikanischen Lebensversicherern Chinas Staatsfonds erwägt große Investitionen in Japan - NHK Fahnder ermitteln gegen mehrere Bankmanager

          8 Min.

          Unternehmensmeldungen

          Der Stuhl des Infineon-Chefs wackelt offenbar

          MÜNCHEN - Beim Chiphersteller Infineon wackelt einem Zeitungsbericht zufolge nach den jüngsten hohen Verlusten der Stuhl des Vorstandschefs Wolfgang Ziebart. Teile des Aufsichtsrats suchten einen Nachfolger, erste Namen würden gehandelt, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitag). Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley suche in Gesprächen mit Kollegen aus dem Kontrollgremium nach einer Lösung. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, heißt es weiter. Ziebart musste auf der Hauptversammlung vor einer Woche Kritik einstecken. Die Infineon-Speicherchiptochter Qimonda verbuchte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 (30. September) wegen des drastischen Preisverfalls einen Verlust von 598 Millionen Euro. Dies handelte dem Infineon-Konzern einen Quartalsverlust von 396 Millionen Euro ein. (dpa-AFX)

          Murdoch kauft weitere Premiere-Aktien

          Der Medienmogul Rupert Murdoch baut seinen Einfluss beim Bezahlfernsehsender Premiere aus. Mit einer Aufstockung seines Anteils auf knapp 20 Prozent fachte der gebürtige Australier die Spekulationen um eine Komplettübernahme des Unternehmens an. Murdochs amerikanischen Medienkonzern News Corp gab am Donnerstag bekannt, seine Beteiligung an dem TV-Sender auf 19,9 Prozent von zuvor 14,6 Prozent erhöht zu haben. Am Vormittag hatte Premiere mitgeteilt, dass die amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley sich bereits nach einer Woche am 14. Februar wieder von rund fünf Prozent der Anteile getrennt hatte. Aus dem amerikanischen Konzern hieß es, das Unternehmen sei zwar zufrieden mit seiner Position. Es werde aber die Lage laufend bewerten und sich alle Optionen offenhalten, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. James Murdoch, Sohn des Patriarchen und Europachef von News Corp, sagte: „Wir freuen uns darauf, mit dem Premiere-Management konstruktiv am Wachstum und an der künftigen Geschäftsausrichtung zu arbeiten.“ Premiere-Chef Michael Börnicke äußerte sich zufrieden über Murdochs Aufstockung. „Wir sehen das Engagement der News Corporation als positives Signal - sowohl für die Attraktivität von Premiere als auch für die Wachstumsmöglichkeiten von Pay-TV im deutschsprachigen Raum. Das Engagement liegt im operativen und strategischen Interesse von Premiere“, erklärte er. Die Premiere-Aktie schloss gut vier Prozent im Plus bei 15,12 Euro.(Reuters)

          Tipp24 will trotz Gewinnrückgang erstmals Dividende zahlen

          Hamburg - Der Internet-Lottovermittler Tipp24 will trotz eines Gewinnrückgangs im abgelaufenen Jahr erstmals eine Dividende zahlen. Die Aktionäre sollen für 2007 je Aktie 50 Cent erhalten, wie das Unternehmen am Freitag in Hamburg mitteilte.“Da wir davon ausgehen, unseren Marktanteil im dynamischen Umfeld des Online-Lotteriemarktes stabilisieren und ausbauen zu können, soll es sich um den Beginn einer stetigen Dividendenauszahlung handeln“, sagte Finanzvorstand Hans Cornehl. Im abgelaufenen Jahr sank der Gewinn um 16 Prozent auf 6,3 Millionen Euro. Allerdings hatte Tipp24 2006 von einem positivem steuerlichen Einmaleffekt profitiert. Vor Zinsen und Steuern verdiente die Firma 2007 mit 8,9 Millionen Euro knapp ein Viertel mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz erhöhte sich um knapp ein Drittel auf 45 Millionen Euro. Die vermittelten Spieleinsätze stiegen ebenfalls um knapp ein Drittel auf 347 Millionen Euro, wovon 325 Millionen auf deutsche Lottospieler entfielen. (Reuters)

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