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Medienschau : Royal Bank of Scotland mit Milliardenverlust

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Kreise - Pleitebank Resona plant Kapitalerhöhung, Kuka profitiert vom Momentanerfolg der Autobranche, China kauft mehr als 100 Airbus-Flugzeuge, Singulus mit hohem Verlust, Toyota mit deutlichem Gewinn, Nissan profitiert von einem Basiseffekt, deutlicher Gewinnrückgang bei Kraft Foods, Starbucks erhöht die Prognose, Irland will sechs Milliarden Euro sparen, Indonesiens Wirtschaft wächst kräftig, Chipverband rechnet mit Absatzrekord, Schäuble kritisiert amerikanische Geld- und Konjunkturpolitik, Spaniens Industrieproduktion deutlich gesunken

          12 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Royal Bank of Scotland mit Milliardenverlust

          Die verstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) hat nach nur einem Quartal im Plus wieder einen Verlust in Milliardenhöhe verbucht. Im dritten Quartal fuhr das Finanzinstitut ein Minus von 1,15 Milliarden Pfund (minus 1,3 Milliarden Euro) ein, wie die RBS am Freitag in London mitteilte. Deutlich auf das Ergebnis drückten dabei Verluste aus einer Neubewertung der eigenen Schulden in Höhe von 858 Millionen Pfund. Aufgrund schwacher Investmentbanking-Geschäfte musste die Bank auch operativ Rückschläge verkraften: inklusive der Sonderposten verbuchte die RBS einen operativen Verlust von 132 Millionen Pfund. Trotz des schwachen Quartals sieht die RBS ihre mittelfristigen Ziele für das Jahr 2013 nicht in Gefahr. Wegen des nach wie vor niedrigen Zinsniveaus und der neuen Vorgaben für die Banken könnte der Weg dahin steiniger werden. Mit einer derzeitigen Kernkapitalquote von 10,2 Prozent sieht sich die Bank gut gerüstet, um die geplanten strengeren Regeln für die Finanzbranche (Basel III) zu erfüllen. Die RBS gehört weltweit zu den größten Verlierern der Finanzkrise. Der Bank stand wegen der Krise und des aggressiven Expansionskurses kurz vor dem Aus. Sie musste mit mehreren Rettungspaketen gestützt werden. (dpa-AFX)

          Kreise - Pleitebank Resona plant Kapitalerhöhung

          Die 2003 de facto verstaatlichte viertgrößte japanische Bank Resona will sich am Kapitalmarkt Kreisen zufolge umgerechnet mehr als vier Milliarden Euro verschaffen. Das Institut plane erstmals seit 2003 die Ausgabe neuer Aktien im Wert von etwa 500 Milliarden Yen, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag. So wolle die Bank dem Steuerzahler Geld zurückzahlen, dass aufgebracht wurde, um das Institut vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Die Regierung hatte 2003 die Kontrolle über Resona übernommen, nachdem ein Berg fauler Kredite das Geldhaus zu erdrücken drohte. Resona teilte mit, Entscheidungen seien noch nicht gefallen. Ein Unternehmenssprecher lehnte es ab, weiter ins Detail zu gehen. Die Resona-Aktie verbilligte sich um mehr als 16 Prozent. (Reuters)

          Kuka profitiert vom Momentanerfolg der Autobranche

          Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat im dritten Quartal massiv von der Konjunkturerholung und der starken Entwicklung in der Automobilindustrie profitiert. Sämtliche Finanzkennzahlen des SDax-Konzerns stiegen zwischen Juli und September deutlich an. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigten die Augsburger am Freitag. Die Einnahmen von Kuka legten im dritten Quartal um gut ein Viertel auf knapp 274 Millionen Euro zu. Vor Zinsen und Steuern verdiente das Unternehmen 8,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von gut 5 Millionen Euro angefallen war. Unter dem Strich erreichte Kuka mit einem Minus von 0,2 (Vorjahr: minus 2,3) Millionen Euro fast die Gewinnschwelle. Für das Gesamtjahr rechnet der Roboter- und Anlagenbauer weiterhin mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro sowie einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Restrukturierungsaufwendungen von 20 Millionen bis 30 Millionen Euro. Im Krisenjahr 2009 hatten die Augsburger 902 Millionen Euro erlöst, der bereinigte Verlust hatte bei gut 14 Millionen Euro gelegen. (Dow Jones Newswires)

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