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Medienschau : Riesenfusion in Musikbranche geplant

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

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          Unternehmen

          Live Nation verhandelt mit Ticketmaster

          In der internationalen Musikindustrie könnte laut einem Zeitungsbericht bald ein neuer mächtiger Spieler die Bühne betreten. Der weltgrößte Konzertveranstalter Live Nation verhandele über eine Fusion mit dem führenden Kartenverkäufer und Künstler-Manager Ticketmaster Entertainment, berichtete das „Wall Street Journal“ am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen. Ein solcher Gigant könnte die Gewichte in der Musikindustrie verschieben und den Druck auf die klassischen Plattenfirmen massiv verstärken.

          Live Nation machte Schlagzeilen mit Mega-Deals mit Madonna und dem Rapper Jay-Z, die der amerikanische Konzern von klassischen Musikkonzernen weglocken konnte. Das ebenfalls amerikanische Unternehmen Ticketmaster betreut seit der Übernahme der Künstleragentur Front Line Management rund 200 bekannte Musiker wie die Eagles oder Christina Aguilera. Da der neue Konzern mit dem Namen Live Nation Ticketmaster soviel Einfluss in der Musikbranche konzentrieren würde, müssten die Wettbewerbshüter einer Fusion zustimmen, hieß es. Dennoch könne die Transaktion bereits kommende Woche bekanntgegeben werden. Die Fusion solle ausschließlich über einen Aktientausch abgewickelt werden, Geld solle nicht fließen, hieß es.

          Das neue Unternehmen könnte - zumindest bei einigen Künstlern - die gesamte Wertschöpfungskette kontrollieren: Von den Musikaufnahmen über Konzerttourneen bis hin zu Fanartikeln. Die Wettbewerbshüter müssten zum Beispiel klären, ob dadurch Nachteile für Konkurrenten entstehen, die nicht so breit aufgestellt sind, oder ob Live Nation Ticketmaster den Verbrauchern vielleicht sogar überhöhte Preise für Konzertkarten diktieren könnte. (dpa-AFX)

          Deutsche Bank bestätigt Rekordverlust

          Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank Josef Ackermann erwartet für die nächste Zeit weiter „sehr schwierige Bedingungen für die Weltwirtschaft“. Dies erklärte er zur Veröffentlichung der Jahreszahlen 2008 am Donnerstag in Frankfurt. Die Bank bestätigte ihren bereits Mitte Januar veröffentlichten Rekordverlust von 3,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Im vierten Quartal lag der Nettoverlust sogar bei 4,8 Milliarden Euro.

          „Wir sind absolut unzufrieden mit unserem Ergebnis im vierten Quartal und dem daraus resultierenden Verlust im Gesamtjahr 2008. Die zuvor nie erlebten Marktverhältnisse in diesem Quartal haben einige Schwächen in unserem Geschäftsmodell offenbart. Deshalb ändern wir unsere Aufstellung in einigen Geschäftsfeldern“, kündigte Ackermann an. (dpa)

          Swiss Re verbucht Milliardenverlust

          Der Rückversicherungskonzern Swiss Re hat im vergangenen Jahr einen Verlust von rund einer Milliarde Franken (671 Millionen Euro) gemacht. Dies gab der zweitgrößte Rückversicherer der Welt am Donnerstag bekannt und kündigte gleichzeitig eine Kapitalspritze des legendären amerikanischen Investors Warren Buffet von 3 Milliarden Franken (2 Milliarden Euro) an. Weitere 2 Milliarden Franken sollen am Kapitalmarkt aufgenommen werden.

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