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Medienschau : Rekordzahlen von Intel

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Peugeot steigert den Umsatz um 10,2 Prozent, L'Oreal - Umsatzplus von 9,3 Prozent, Yahoo steigert Umsatz deutlicher als erwartet, ADVA Optical schreibt rote Zahlen, Produktionsausfälle beim Bergbaukonzern BHP, GM - Lieferkette nach Japan-Krise ein Problem, Kreise - Apples neues iPhone kommt vermutlich im September, deutsche Erzeugerpreise plus 6,2 Prozent, Japans Exporte gehen nach Erdbeben zurück

          Unternehmensnachrichten

          Rekordzahlen bei Intel

          Von wegen sinkende Nachfrage nach PC, von wegen mobiles Geschäft verpasst: Der weltgrößte Halbleiter-Hersteller Intel straft seine Kritiker Lügen und schwingt sich im ersten Quartal zu neuen Rekorden auf. Der Umsatz wuchs um 25 Prozent auf noch nie dagewesene 12,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29 Prozent auf unterm Strich 3,2 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro). Jedes wichtige Produktsegment habe deutlich zugelegt, sagte Konzernchef Paul Otellini am Dienstag am Firmensitz im kalifornischen Santa Clara. Für das Gesamtjahr stellte der Manager nun einen Umsatzzuwachs von mehr als 20 Prozent in Aussicht. Die Börsianer waren baff angesichts der Zahlen; nachbörslich stieg das Papier um fast 6 Prozent. Der Prozessoren-Spezialist Intel hatte sich in der Vergangenheit immer wieder anhören müssen, den Trend hin zu mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet-Computern verschlafen zu haben. Denn Intel fehlten lange die passenden stromsparenden Chips im Programm. Doch ein ums andere Mal übertraf Intel die Erwartungen und schwang sich zu immer neuen Rekorden auf. Intel kaufte dem deutschen Halbleiter-Konzern Infineon dessen Geschäft mit Mobilfunk-Chips ab, schluckte den Antiviren-Spezialisten McAfee, brachte die superschnellen PC-Prozessoren „Sandy Bridge“ auf den Markt und bietet ab Mai mit der Baureihe „Oak Trail“ auch das passende Herz für Tablet-Computer. Nach den Worten von Finanzchef Stacy Smith gelingt es aber vor allem, den früher unerbittlichen Preisverfall aufzuhalten. (dpa-AFX)

          IBM hebt die Prognose an

          Das IT- und Beratungsunternehmen IBM hat im ersten Quartal 10 Prozent mehr verdient als im Vorjahr und den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erhöht - und dennoch die Anleger enttäuscht. Für 2011 kündigte der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss einen operativen Gewinn von 13,15 Dollar je Aktie an, eine Steigerung um 0,15 Dollar im Vergleich zu der Prognose, die IBM im Januar gegeben hatte. Bis 2015 will das Unternehmen jährlich einen operativen Gewinn von 20,00 Dollar je Aktie erwirtschaften, wie ein jüngst vorgestellter Fünfjahresplan vorsieht. Die IBM-Aktie reagierte auf die Anhebung der Prognose mit Kursverlusten, sie fiel im nachbörslichen Handel um 1,9 Prozent auf 162,33 Dollar. Investoren hatten mit einer deutlicheren Anhebung des Ausblicks gerechnet. Im ersten Quartal stieg der Umsatz dank eines starken Servergeschäfts um knapp 8 Prozent. IBM verdiente netto 2,86 Milliarden Dollar oder 2,31 Dollar je Aktie nach 2,6 Milliarden Dollar oder 1,97 Dollar je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um knapp 8 Prozent auf 24,6 Milliarden Dollar. Die Zahlen lagen damit im Rahmen der Erwartungen der von Thomson Reuters befragten Analysten. Beim Umsatz hat IBM von einem starken Servergeschäft und von Investitionen vor allem in den Schwellenländern profitiert. Der Umsatz in den Wachstumsmärkten des Unternehmens, unter anderem Brasilien, Russland, Indien und China, kletterte um 18 Prozent. Erlöse mit dem „System Z“-Server stiegen um 41 Prozent. Dieser findet unter anderem Verwendung im wachsenden Markt des „Cloud Computing“, der dezentralen Datenspeicherung und -verarbeitung. (Dow Jones Newswires)

          Peugeot steigert den Umsatz um 10,2 Prozent

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