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Medienschau : Regierung will Schuldenbremse mit Buchungstrick umgehen

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Die Eurogruppe setzt das Griechenland-Hilfsprogramm in Gang, Experten rechnen mit fünf Prozent Inflation in den kommenden Jahren. Amerikanische Fonds erweitern ihre Klage gegen Porsche wegen Kursmanipulation und Glencore erwägt die Übernahme von Xstrata.

          Unternehmen

          Amerikanische Fonds erweitern Porsche-Klage wegen Kursmanipulation

          Mittlerweile insgesamt 35 Investmentfonds klagen gegen den Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche auf Schadenersatz wegen angeblicher Kursmanipulation. Nachdem sich 18 weitere Fonds der Klage angeschlossen hätten, belaufe sich die Höhe der Forderungen nun auf mehr als 2 Milliarden Dollar, teilte die Fondsgesellschaft Elliott Associates mit.

          Die Fonds werfen dem Unternehmen und seinen früheren Managern Wendelin Wiedeking und Holger Härter vor, sie hätten die Investoren in die Irre geführt und ihre wahren Absichten verheimlicht. Porsche hält die Vorwürfe für unbegründet. Die Stuttgarter hatten Ende Oktober 2008 mitgeteilt, insgesamt Zugriff auf gut 74 Prozent der VW-Stammaktien zu haben und lösten damit ein Kursfeuerwerk aus: Der Kurs der Volkswagen-Aktie schoss zwischenzeitlich auf über 1.000 Euro. (dpa-AFX)

          Glencore erwägt Xstrata-Übernahme

          Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore erwägt Kreisen zufolge einen Zusammenschluss mit dem Bergbaukonzern Xstrata. Durch die Transaktion könnte ein Rohstoffgigant mit einem Wert von rund 63 Milliarden Euro entstehen. Beide Seiten hätten bereits Banken als Berater engagiert, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag. Bis zu einer Einigung werde es jedoch voraussichtlich noch mehrere Monate dauern. Xstrata wird an der Börse derzeit mit rund 38,4 Milliarden Euro bewertet. (Reuters)

          Eni will möglicherweise mit Repsol fusionieren

          Das italienische Energieunternehmen Eni will laut einem Pressebericht mit dem spanischen Wettbewerber Repsol YPF fusionieren. Für den möglichen Schritt bemühe sich der Konzern derzeit um politische Zustimmung, berichtet „Expansion“ am Montag in ihrer Internetausgabe unter Berufung auf nicht näher benannte Quellen.

          Die obersten Führungskräfte der Eni SpA hätten sich in den vergangenen Monaten mit Vertretern der spanischen Regierung getroffen, schreibt Expansion weiter. Vor rund 10 Jahren hätten Repsol und Eni schon einmal über ein Zusammengehen verhandelt.
          Allerdings waren die Gespräche seinerzeit nicht erfolgreich. (Dow Jones)

          Fuchs Petrolub startet mit deutlichen Ergebniszuwächsen ins neue Jahr

          Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub hat im Auftaktquartal 2010 dank anziehender Nachfrage in Amerika und Asien seine Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das Betriebsergebnis habe von Januar bis März 58,7 Millionen Euro betragen. Damit übertraf Fuchs Petrolub leicht die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt ein Betriebsergebnis in Höhe von 55,2 Millionen Euro erwartet hatten. Im Vorjahreszeitraum war dieses im Sog der weltweiten Wirtschaftskrise auf 26,5 Millionen Euro abgesackt. Unter dem Strich blieben 40,6 Millionen Euro nach 16,2 Millionen Euro im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr wollen die Mannheimer sowohl Umsatz als auch Ergebnis steigern. Beim operativen Ergebnis peilt Fuchs Petrolub einen neuen Rekordwert an. (dpa-AFX)

          Lanxess-Chef Heitmann kündigt 'starke' Quartalszahlen an

          Der Leverkusener Chemiekonzern Lanxess hat im ersten Quartal 2010 offenbar glänzende Geschäftszahlen erwirtschaftet. „Wir kommen mit einem beeindruckenden Schwung aus dem Krisenjahr 2009“, sagte Unternehmenschef Axel Heitmann dem „Focus“. Die Nachfrage nach Chemieprodukten zog laut Heitmann vor allem in Asien kräftig an. Keinen Kommentar habe Heitmann dem Magazin zufolge zu Informationen aus Branchenkreisen geben wollen, wonach Lanxess sowohl mit dem französischen Konkurrenten Eliokem Gespräche über eine Übernahme führe, als auch am Spezialchemiehersteller Cognis interessiert sei: „Zu solchen Gerüchten nehme ich keine Stellung.“ (dpa-AFX)

          United und Continental sind über Fusion einig

          Die Luftfahrt-Branche bekommt eine neue Nummer eins: United und Continental Airlines gehen zusammen. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben sich am Sonntag für eine Fusion ausgesprochen. Das meldeten mehrere amerikanische Medien.

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