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Medienschau : Regierung und Fed sagen Fannie und Freddie Hilfe zu

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Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Schaeffler bietet für Conti 10 Milliarden EuroPhilips übertrifft mit Quartalsergebnissen ErwartungenFedEx erwägt Übernahme von niederländischer TNT - FTActelion und Glaxo mit milliardenschwerer PartnerschaftDaimler belastet erwartet - Gewinnziele in GefahrInbev einigt sich auf mit Anheuser auf ÜbernahmeFinnische Inflationsrate auf 17-JahreshochChemiebranche steuert auf mehr Übernahmen zuGesetzliche Sozialversicherung: Defizit im ersten QuartalBeschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe weiter gestiegenÖlpreis bleibt in Reichweite seines Rekordhochs

          8 Min.

          Unternehmen

          Schaeffler bietet für Conti 10 Milliarden Euro

          Der fränkische Automobilzulieferer Schaeffler will die Continental AG für 10 Milliarden Euro übernehmen, heißt es. Schaeffler arbeite mit der Royal Bank of Scotland (RBS) zusammen und sei notfalls auch zu einer feindlichen Übernahme der Continental
          AG bereit. (Frankfurter Allgemeine Zeitung S. 11, siehe: Durch Übernahme von Continental: Autozulieferer Schaeffler strebt in neue Liga)

          Regierung und Fed sagen Fannie und Freddie Hilfe zu

          In den Vereinigten Staaten haben Regierung und Notenbank den angeschlagenen Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac umfangreiche Hilfe angeboten. Ziel sei es, das Vertrauen in die Stabilität des Finanzsystems und der Finanzmärkte inmitten der Kreditkrise zu stärken, erklärte Finanzminister Henry Paulson in der Nacht auf Montag. Sein Ministerium kündigte an, vorübergehend den staatlichen Kreditrahmen für die beiden Branchenführer von derzeit 2,25 Milliarden Dollar anzuheben. Zudem wolle die Regierung auch erstmals Anteile der staatlich geförderten Unternehmen kaufen, falls dies zur Stärkung der Kapitalbasis nötig sei. Die Federal Reserve bot Fannie und Freddie für eine Notfall-Finanzspritze Zugang zu ihrem Diskont-Kreditprogramm für Finanzinstitute an. Mit dem Hilfsangebot versuchen Regierung und Notenbank die Märkte nach den neusten Turbulenzen im Zuge der Kreditkrise zu beruhigen, die am Wochenende mit dem Zusammenbruch der Hypothekenbank IndyMac zur größten Bankenpleite in den Vereinigten Staaten seit mehr als 20 Jahren geführt hatte. Als wichtiger Vertrauenstest am Markt gilt nun eine Versteigerung kurzfristiger Anleihen von Freddie Mac am Montag im Volumen von drei Milliarden Dollar. Fannie und Freddie begrüßten die Hilfsangebote. Zwar seien beide Unternehmen ausreichend mit Kapital versorgt, doch würde dies Vertrauen schaffen. (Reuters)

          Philips übertrifft mit Quartalsergebnissen Erwartungen

          Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im abgelaufenen Quartal mehr verdient als erwartet. Der Vorsteuergewinn (Ebita) stieg im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 413 Millionen Euro, wie der Konzern am Montag bekanntgab. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 368 Millionen Euro gerechnet. Das Nettoergebnis lag dank eines Einmalgewinns aus dem Verkauf einer Beteiligung bei 720 Millionen Euro. Auch beim Umsatz übertraf Philips mit einem Anstieg um sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro die Schätzungen der Branchenexperten. Die Analysten hatten 6,3 Milliarden Euro vorhergesagt. (Reuters)

          FedEx erwägt Übernahme von niederländischer TNT - FT

          Der amerikanische Logistikkonzern FedEx Corp verhandelt einem Zeitungsbericht zufolge über eine Übernahme des niederländischen Wettbewerbers TNT NV. Dies schreibt die Tageszeitung „Financial Times“ am Freitagabend ohne die Nennung von Quellen. Ein Sprecher von FedEx sagte, man kommentiere keine Spekulationen. (Dow Jones Newswires)

          Actelion und Glaxo mit milliardenschwerer Partnerschaft

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