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Medienschau : Post erhöht nach Basiseffekt die Prognose

  • Aktualisiert am

BMW fährt erfolgreich aus der Krise, Xstrata profitiert von hohen Rohstoffpreisen, Kinross Gold übernimmt Red Back Mining, Fresenius wächst profitabel, FMC steigert Gewinn und Umsatz - Ausblick bestätigt, Fuchs Petrolub - Rekordergebnis denkbar, Pfeiffer Vacuum wächst robust, Kuka: Zurück in der Gewinnzone, Singulus sehr verhalten für das Gesamtjahr, RHI von der Krise erholt, Kreise - Bank Santander vor Kauf von britischen RBS-Filialen, unveränderter Leitzins in Australien, Politiker fordern von Autobranche Abwrackprämie zurück

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          Unternehmensnachrichten

          Deutsche Post - Gewinn zurück auf normalem Niveau

          Die Deutsche Post hat nach einem Gewinnsprung im zweiten Quartal ihre Prognose in die Höhe geschraubt. Der Bonner Konzern erwarte nun einen operativen Gewinn (Ebit) vor Einmaleffekten von 1,9 bis 2,1 Milliarden (bislang: 1,6 bis 1,9) Milliarden Euro, teilte die Post am Dienstag mit. Grund für den optimistischeren Ausblick sei, dass sich das Express- und Logistikgeschäft besser als erwartet entwickelt habe. Der Umsatz sei von April bis Juni um 15,6 Prozent auf 12,795 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Post am Dienstag in Bonn mit. Der operative Ertrag (Ebit) vor Einmaleffekten verdoppelte sich fast auf 503 (VJ: 257) Millionen Euro, nach Sondereffekten blieb ein Ebit von 253 (109) Millionen. Der Überschuss nach Anteilen Dritter stieg auf 81 (66) Millionen Euro. Beim Umsatz konnte die Post damit die Erwartungen des Marktes übertreffen, beim Gewinn verfehlte sie leicht. Analysten hatten bei einem Umsatz von 11,77 Milliarden Euro ein Ebit von 297 Millionen Euro und einen Überschuss von 89,3 Millionen Euro erwartet. (Reuters)

          BMW fährt erfolgreich aus der Krise

          Der Münchener Automobilkonzern BMW hat ein starkes zweites Quartal eingefahren und Absatz, Umsatz und Ergebnis gesteigert. Unterm Strich erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 834 Millionen Euro, nach 121 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. „Deutliche Absatzzuwächse in wichtigen Märkten sowie ein hochwertiger Modell-Mix sind wesentliche Gründe für das starke zweite Quartal“, sagte BMW-Chef Norbert Reithofer in München. Der Umsatz stieg im Zeitraum von April bis Juni um gut 18 Prozent auf 15,35 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs von 169 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,72 Milliarden Euro. Vor Steuern stand ein Gewinn von knapp 1,3 Milliarden Euro. Damit übertraf BMW bei allen wesentlichen Kennzahlen die Schätzungen der Analysten. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern seine erst jüngst angehobene Prognose. Demnach sollen die Verkäufe zum Vorjahr um zehn Prozent auf 1,4 Millionen Fahrzeuge steigen. Die Ebit-Marge soll im Automobilgeschäft bei mehr als fünf Prozent liegen. Bis 2012 soll sie dann auf acht bis zehn Prozent wachsen. Im zweiten Quartal wurde mit den Autos ein Marge von 9,6 Prozent erzielt. (dpa-AFX)

          Xstrata profitiert von hohen Rohstoffpreisen

          Der schweizerisch-britische Bergbaukonzern Xstrata hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn dank der Rohstoffpreiserhöhungen kräftig gesteigert. Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss stieg im Vergleich zum von der Wirtschaftskrise schwer belasteten Vorjahreszeitraum um 153 Prozent auf 2,3 Milliarden amerikanische Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Der Umsatz legte um 43 Prozent auf 13,6 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen von Analysten leicht. Der Konzern begründete den Gewinnanstieg auch mit dem eingeleiteten Sparprogramm. So gelang es Xstrata in den ersten sechs Monaten, die Kosten um 243 Millionen Dollar zu senken. Zudem erhöhte der Konzern wegen der im Zuge der Wirtschaftserholung wieder gestiegenen Nachfrage seine Rohstoffförderung. Planmäßig verläuft den Angaben zufolge das Investitionsprogramm, mit dem bis 2014 die Produktion um 50 Prozent gesteigert und die Kosten gleichzeitig um 20 Prozent gesenkt werden sollen. Zwei neue Förderprojekte in Peru und Australien kündigte der Vorstand nun an. Insgesamt bereitet der Konzern damit nach eigenen Angaben 15 Projekte vor. Dafür will das Unternehmen 14 Milliarden Dollar investieren. (dpa-AFX)

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